Beiträge von zergcheese

    Habe gestern beim Stöbern entdeckt, dass man bei ripstop.pl Ultra TNT für n schlappen Zwanni pro Meter bekommen kann. Irgendwie juckt es mich in den Fingern daraus ein 3x2m Flattarp zu nähen. Tipps zur Verarbeitung gibt es leider nur wenige im Netz deshalb ein zwei kleine Fragen:

    So wie man in den wenigen Berichten lesen kann gelten wohl ähnliche Prinzipien wie bei DCF: so wenig wie möglich Nähen, wenn dann mit einer breiten Stichlänge; ansonsten kleben. Ich würde für die Firstnaht und die Verstärkungen das bekannte 3M Transferklebeband verwenden und den Stoffrand einmal einfalten und mit UltraTNT PSA Tape überkleben. Nur die Abspannschlaufen wären dann vernäht. Irgendwelche Einwände?

    Die wenigen Hersteller, die UltraTNT Zelte und Tarps anbieten (Tarptent, Etowah), verwenden für die Verstärkungen Ultra100. Sehe es aber nicht ein knapp 40€ für einen halben Meter dafür auszugeben ^^. Was wären denn Alternativen? Muss es ein Stoff mit Laminat wie EPLX200 sein oder würden alle Stoffe in der Theorie funktionieren (Stichwort Verkleben mit dem Transferklebeband)?

    Hallo zusammen!

    Endlich sind beide Pakete angekommen und ich habe heute mit dem Projekt angefangen (First"naht" ist fertig 🥳). Stehe gerade aber vor der letzten Design-Entscheidung: Dreieckige oder (halb-)runde Verstärkungen? Wenn man sich durch die unzähligen Threads auf Reddit, BPL, etc. wühlt kommt man nicht wirklich zu einem zufriedenstellenden Konsens :D.

    Wie ist denn eure Meinung: Spielt die Form eine relevante strukturelle Rolle oder lässt sich das vernachlässigen? Ist das am Ende nur eine Frage der Optik bei den zu erwartenden Belastungen? Die großen Marken benutzen fast ausschließlich runde Verstärkungen (egal ob bei UltraTNT oder DCF).

    Dreiecke hingegen wären materialsparender, einfacher umzusetzen und ich könnte die einfacher mit dem übrigen Transferklebeband verstärken (da es ja auch teilweise Bedenken bezüglich der Haftkraft des Ultra100X PSA gibt).

    Technisch gesehen keine, mich würden allerdings die Kosten interessieren. ;)

    Grob überschlagen:

    • 4 lfm à 20,87€ = 83,48€
    • 1 Stück Kleinmenge Ultra100X selbstklebend = 17,60€
    • 2m 3M Transfertape = 4,80€
    • 10m UltraTNT PSA Tape = 23€

    Gesamt also 128,88€ ohne Versand. Geht eigentlich - Silpoly wäre natürlich günstiger aber ich habe Bock auf Experimente.

    Btw: Hat jemand schon mal den 15D Silpoly von ripstop pl in der Hand gehabt?

    Ich habe das TNT nur mal gesehen bei einem Tarptent. Ich denke Nähen ist völlig unsinnig. Nur das Gittergewebe ist einigermaßen belastbar. Dazwischen, dass ist einfach nur Folie. Da geht überhaupt nur Kleben. Um etwas An- oder Aufnähen zu können, müsstest du wohl erstmal sowas wie das Ultra 200X aufkleben, wie es das selbstklebend von Extremtextil gibt. Auf dieser Verstärkung kann man dann vermutlich ein Gurtband aufnähen für die Abspannung.

    An das selbstklebende habe ich gar nicht gedacht. Danke für den Hinweis. Die Kleinmenge von ExTex dürfte grob überschlagen reichen.

    Habe gestern beim Stöbern entdeckt, dass man bei ripstop.pl Ultra TNT für n schlappen Zwanni pro Meter bekommen kann. Irgendwie juckt es mich in den Fingern daraus ein 3x2m Flattarp zu nähen. Tipps zur Verarbeitung gibt es leider nur wenige im Netz deshalb ein zwei kleine Fragen:

    So wie man in den wenigen Berichten lesen kann gelten wohl ähnliche Prinzipien wie bei DCF: so wenig wie möglich Nähen, wenn dann mit einer breiten Stichlänge; ansonsten kleben. Ich würde für die Firstnaht und die Verstärkungen das bekannte 3M Transferklebeband verwenden und den Stoffrand einmal einfalten und mit UltraTNT PSA Tape überkleben. Nur die Abspannschlaufen wären dann vernäht. Irgendwelche Einwände?

    Die wenigen Hersteller, die UltraTNT Zelte und Tarps anbieten (Tarptent, Etowah), verwenden für die Verstärkungen Ultra100. Sehe es aber nicht ein knapp 40€ für einen halben Meter dafür auszugeben ^^. Was wären denn Alternativen? Muss es ein Stoff mit Laminat wie EPLX200 sein oder würden alle Stoffe in der Theorie funktionieren (Stichwort Verkleben mit dem Transferklebeband)?

    Ich muss izi zustimmen - teilweise. In den letzte Jahren habe ich etliche Schlafsäcke und Quilts mit Ali-Daune der höchsten Kategorie gefüllt und war/bin damit sehr zufrieden. Die Daune kostete nur die reichliche Hälfte gegenüber Extex. Aber die letzte Lieferung ist qualitativ deutlich weniger gut als die früheren. Deshalb nehme ich die auch nur noch zum Nachfüllen älterer Modelle. Für neue Projekte würde ich die 900er von Extex verarbeiten.
    https://a.aliexpress.com/_EJgkoTW

    Hast du in letzter Zeit nochmal in dem Shop bestellt? Die haben noch eine "Grade 5a 98% Daune" für ca. 20€/100g (ungefähr der Preis der 700FP ExTex Daune). Die Artikelbeschreibungen sind quasi nicht vorhanden :D.

    Ansonsten fällt mir als B2C Shop nur ripstop pl ein. Legenden zufolge hat Cumulus auf Anfrage mal lose Daune verkauft, keine Ahnung ob das noch der Fall ist und falls ja zu welchen Preis.

    Wir haben ein einfaches Modell von Gritzner, welches wir neu gekauft haben. Kann ich weiter empfehlen, aber meine GoTo ist meine normale Maschine.

    Ansonsten ist das eine Frage, die bestimmt in den einschlägigen Nähforen rauf und runter diskutiert wird.

    Vielleicht mit der Frage vergleichbar, ob du lieber mit Tarp oder Zelt unterwegs bist. Geht beides. Bei den Modellen wird es dann spezifisch.

    Besitze bereits eine "normale" Maschine (Pfaff 297). Möchte mich demnächst mehr mit Klamotten beschäftigen (v.a. Alpha Direct) und dafür eine einigermaßen erschwingliche Overlock anschaffen.

    Ne im Video schätz der Herr, dass das Zelt in Europa so um die 1000€ kosten soll (immernoch unverschämt teuer).

    Generell wirkt das Zelt sehr instabil und schlaff. Jedes Mal wenn der Herr im Video auch nur ansatzweise das Zelt berührt fängt alles an zu wackeln und verbiegen. Den Windkanaltest würde ich auch gerne mal sehen 🫠

    Habe aktuell ein Austellungsstück vom Penta-Mid hier rumliegen und konnte es vergange Nacht testen. Von den angesagten 8mm Niederschlag blieben leider nur ca 4mm übrig. Wind war leider kaum vorhanden. Mit dabei hatte ich meinen MYOG Bug Bivy - dazu gleich mehr.

    Folgende Fragen hatte ich versucht mit der Testnacht zu beantworten:

    • Passe ich mit meinen 1,94m und auf einer Xlite liegend rein?
    • Wie viel objektiv nachweisbaren und subjektiv gefühlten Schutz bietet das Tarp?
    • Wie gemütlich ist das Campleben Abends (Kochen, Ein- und Ausstieg, etc)?

    Dank späten Feierabend und Zeitumstellung kam ich erst im Dunkeln am Spot an. Mein Ego hat mir gesagt es ohne Wilbos Aufbauvideo zu versuchen und das hat auch zu 90% geklappt. Für die Nacht wollte ich es eher tief abspannen, um eine richtige Schlechtwetternacht zu simulieren. Der Stock war auf 125cm eingestellt und leicht schräg von der Liegefläche weg aufgestellt. Die Ecken habe ich so nah wie möglich an den Boden abgespannt. So 100% war ich aber nicht zufriefen mit dem Aufbau, aber hier handelt es sicht vermutlich um einen Skill Issue meinerseits ^^

    Das bot mir immer noch genug Platz um zu sitzen und unterm Beak zu kochen. Kopf und Fuß hatten auch gerade noch so genug Platz, einzig wenn ich mich aus der Liegeposition aufrichte streift meine Schulter an der Innenwand (Kondens am Morgen übrigens sehr minimal trotz feuchter Umgebung). Einstiegshöhe ist schon tief, mit etwas Übung und Gelenkigkeit aber in Ordnung - höher ist natürlich immer besser.

    Nachts kam tatsächlich etwas Regen auf und mein Spot war absichtlich auf einer kleinen Lichtung, damit ich so viel wie möglich davon abbekomme. Aber ich und meine Ausrüstung blieben trocken (Übrigens ist der Regen auf DCF gefühlt doppelt so laut wie auf Nylon/Poly :S).

    Heute morgen habe ich etwas umgebaut und die maximale Stocklänge ausgenutzt (ca. 135cm). Abstand der Seitenwände vom Boden waren dann ca. 10cm. Auch hier bin ich wieder nicht zu 100% zufrieden mit meinem Aufbau. Wenn ich an einer Ecke etwas an der Spannung oder Position des Herings verändere hatte stimmte die andere Seite wieder nicht richtig usw usw.


    Ein paar Learnings und Anmerkungen zu dem Setup:

    • Mein Bug Bivy ist durch den mittigen RV echt nicht ideal konstruiert für diese Art vom Setup. Hier setze ich mich den Winter mal an eine MYOG Version vom Borah Cuben Bivy mit L-Zip, DCF Boden, dem 7D Nylon von AdvEx und einem Abspannpunkt irgendwo beim Kopf
    • Das ganze Innenleben vom Setup könnte beim Aufbau im Regen durch die niedrige Einstiegshöhe nervig werden, aber alles machbar mit etwas Geduld und Vorsicht
    • Unterm Tarp liegend kommt schon etwas Zeltgefühl auf. Vom subjektiven Empfinden her irgendwo zwischen meinem XL Silpoly Tarp und meinem Bikepacking Zelt
    • Bei den hinteren Ecken und der "Spannschnur" haben nur die großen Groundhogs gehalten (war Waldboden mit Sandstein vor Ort). Für die vorderen Ecken und die restlichen Abspannpunkte haben die kleinen Groundhogs und 120er Swisspiranha gereicht
    • Der hohe Aufbau funktioniert bei geschätzt 90% des Wetters hier in Deutschland (unterhalb der Baumgrenze) und bietet ordentlich mehr Platz als der Tiefe. Nur die Einstiegshöhe war immer noch recht tief.
    • Im niedrigen Aufbau bleibt nicht viel, aber gerade so ausreichend Platz für die Ausrüstung. Muss man immer organisiert bleiben damit nichts ungeschützt rumliegt. Bei der höheren Variante ist das kein Thema.
    • Als Trekkingstockzelt-Newbie hätte ich mir in den Ecken einen Seilspanner statt der drei Schlaufen gewünscht. Mit mehr Erfahrung braucht es das vermutlich aber nicht mehr
    • An den kleinen Schlaufen innen für den Bivy wäre ein kleiner D- oder O-Ring schön, um schnell einen Glove Hook zu befestigen.

    Gewogen hat das Teil inkl. aller Schnüre in der .75er Variante 297g auf meiner Küchenwaage.

    Letztes Jahr im Balkan war ich das erste Mal mit Wachs unterwegs. Hatte in 3 Wochen vielleicht 2-3 Regentage und hauptsächlich wenig Luftfeuchtigkeit dementsprechend hat das alles gut funktioniert. Zu Hause die Kette komplett gereinigt und frisches Heißwachs drauf. Für unterwegs ne Tube Flüssigwachs dabei. Einfach Abends mit dem Mikrofasertuch abputzen und auf jedes Kettenglied ein Tropfen.


    Diesen Sommer bei meiner Tour durch den "Ostblock" wieder gleiches Prinzip. In der ersten Woche in Tschechien und Polen war teilweise echt viel Sauwetter. Das Heißwachs war relativ schnell runtergewachsen. Nachwachsen über die Nacht hat auch eher semi funktioniert, da wegen der hohen Feuchtigkeit der Tau das Wachs nicht trocken lassen hat. Kette hat nach ein paar Tagen gut gerasselt :S

    Ab der Slowakei wurde das Wetter besser und die Kette wurde durch ständiges Nachwachsen wieder geschmeidig (bis zu einem bestimmten Punkt der zu sehr OT wäre ^^).


    Also wenn man viel Regen oder Morgentau erwartet besser aufpassen. Bei Auswahl des Camp Spots auf jeden Fall beachten! Wenn man auf einem Campingplatz ist gerne Mal nachfragen ob das Rad über Nacht in einem geschlossenen Raum stehen darf, dann trocknet das Wachs auf jeden Fall über die Nacht.

    Oh Gott das weckt Erinnerungen an meinen China-Austausch damals. Uns wurden von Locals "Wanderungen" versprochen am Ende waren das so "Parks" wie in deinen Bildern, nur in nicht ganz so schönen Landschaften (und weniger Modern) ^^

    Ich glaube wir waren mit unseren Lehrern mal auf eigene Faust irgendwo unterwegs und haben auch ein paar echt schöne Flecken Natur gesehen, aber alles was von den Locals kam? Eieiei...