Beiträge von questor | hangloose

    *Hach - ein Plädoyer für Hinterfragen, Trauen und Ausprobieren statt fetter Reserven für den Fall der Fälle - wie lange habe ich sowas schon nicht mehr lesen dürfen? :love:

    Auch Team hüftftei, auch ähnliche Komfortgrenzen bis 7/8kg etwa.

    Und wenn es an dieser Obergrenze über längere Zeit langsam unbequem wird, hilft variieren. Rucksack mal stramm weiter oben, mal sackig lang tragen, wahlweise in Kombination mit minimal-Brustgurt schließen und darauf etwas Last ableiten. Oder auch Arme hinter dem Rücken verschränken und wie Obelix den Hinkelstein den Rucksack darauf etwas ablasten. Vorne getragen habe ich auch schon etc.

    Das Gefühl, dass es zu sehr schlackert, habe ich nicht - und ich habe definitiv einen Hang zu fragwürdigen Kraxeleinlagen. Vernünftig packen, was Gewichtsverteilung angeht ist natürlich die halbe Miete. Da muss man wirklich schon fest Kopf stehen, sprich auf allen Vieren auf einem abfallenden Grat oder eine Rinne lang, dass sich das nennenswert was störend bewegt, aber selbst das ist eigentlich kein Problem.

    Und - festzurren kann man den Rücken ja immernoch, wenn einen das sehr lockere stört.

    Sprich, einen Hüftgurt zur Stabilisierung bräuchte ich auf keinen Fall. Und um das Gewicht wirklich effektiv auf die Hüfte zu bringen, braucht es eben ausreichend steife Hüftgurt Konstruktionen - da sind wir dann aber direkt in ganz anderen Gewichtsklassen.

    Und - micha90 hat das ja gar nicht weiter quantifiziert, von was wir hier reden - ein Rucksack ohne den ganzen Schnickschnack liegt - auch mit üppigem Volumen - deutlich unter 300g.

    Wo landet man im Minimum, wenn man wirklich das Gewicht auf die Hüfte übertragen will? Ich würde mal behaupten, bei mehr als dem doppelten, eher dreifachen?!

    Ich habe einen farpointe - und habe im Vergleich zu vielen mit extex Alpha gemyogten Klamotten noch keinen Unterschied feststellen können

    Extex nennt ja oft nicht den Markennamen voll, e.g. pertex Quantum etc. Was der Hintergrund ist - kein offizieller Wiederverkäufer nehme ich an - kann man nur mutmaßen, ist für die Frage ob das extex Alpha auch direct ist ja aber auch egal.

    Wie soll das non-direct denn aussehen, bzw. sich optisch unterscheiden wäre die Frage?

    Ich meine aber auch irgendwo gelesen zu haben, dass sich das non-direct schon auch ohne Trägerstoff verarbeiten lässt.

    Hier meine komplette Steinpilze-Ausbeute aus der Sächsischen, die eben noch so in den noch vorhandenen Platz in den Außentaschen gepasst hat. Und dabei nicht einmal sonderlich proaktiv gesucht, alles direkt auf- oder am Weg beim Wandern - und zwischenzeitlich auch noch wählerisch zurückgehalten, da einfach kein geeigneter Platz weiter!



    Und diesen knackigen, kapitalen Zwölfender unter den Steinpilzen wollte ich den Freunden der gepflegten Myceljagd natürlich auch nicht vorenthalten, bevor er zerlegt wurde :evil:

    Schöne Teile!
    So dedicated bin ich nie bei meinem MYOG Gestümper.
    Welches EVA ist's denn? Würde anhand der Bilder - und des Verwendungszwecks auf EVA50 tippen?
    Ich habe schon seit Jahren Einfache Latschen aus Plastazote LD45 in Betrieb.
    Lediglich quick & dirty Sohlenform geschnitten und ein Knopflochgummi drum, der sie wie bei Badelatschen am Fuß hält. Nicht mal festgemacht an der Sohle. Könnte man sicherlich noch professionalisieren, aber ich renne damit auch nicht.
    Gewicht sind 13,6g, kann man schon mal einpacken.

    Schau Dir das Material mal an, das ist auch geschlossenzellig, aber noch robuster. :thumbup:

    https://www.zotefoams.com/wp-content/uploads/2016/03/LD45FR-December-2017.pdf

    OT: ich erinnere mich an eine Abspaltung vom damals größten Paintball Forum.

    Die alten Hasen und ambitionierten Ligaspieler waren mit dem Stil des alleinherrschenden Besitzers, der auch schon lange selbst gar nicht mehr ernsthaft aktiv spielte und der zunehmenden Kommerzialisierung unzufrieden. Gesprächsversuche schlugen fehl, Thematisierungen im Forum wurden wegmoderiert und zahlreiche Nutzer gesperrt.

    Daraufhin gründeten einige Nutzer einen Verein, (treffenderweise - pun intended - den lifetimeban e.V.) und vom dort aus ein eigenes Forum.

    Inhaltlich koexistierten die beiden eine Weile ganz gut. Im 'alten' schlugen fortan weiter eher die Neulinge zum Newbie-Shopping auf und die immer gleichen Diskussionen drehten sich in regelmäßigen Abständen im Kreis. Wer nicht nur eine Eintagsfliege blieb, die, Mal eben angemeldet, Empfehlungen für einen ersten Markierer abgreifen wollte, wechselte in's 'neue', wo es eher um Ligageschehen, professionellere Ausrüstung, Training, gemeinsame Treffen und technische Eigenentwicklungen ging und geht.

    Natürlich blieben auch da ein paar Frötzeleien, Neid und schlechte Witze nicht aus, aber das ist bei einer größeren Menge Beteiligter - zumal nach nicht immer ganz glücklich gelaufener, gemeinsamer Vergangenheit - wohl auch nicht immer gänzlich vermeidbar. So wurde das zufällig ebenfalls blaue Forum neben 'das blaue' auch noch als Fisch, kurz ><> tituliert (ein um mehrere Klassen unterlegener Gegner, der sich verhoben hat, man geht nur kurz zum Fischen auf's Spielfeld). Was die Stichelei andersherum war, weiß ich gar nicht mehr.

    Das blaue gibt es übrigens heute nicht mehr. Es wurde zunächst vom Besitzer an einen kommerziellen Forenbetreiber verkauft - und von dort irgendwann vermutlich mangels Wirtschaftlichkeit in der kleinen Nische abgewickelt. Die Domains stehen inzwischen zum Verkauf, wie ich gerade gesehen habe.

    So, genug Geschichten von Opa vom Krieg, Ähnlichkeiten mit anderen Konstellationen und Personen natürlich rein zufällig. Lasst uns nach vorne schauen, wie schon anderswo geschrieben - es ist grandios, hier so viele altbekannte Gesichter wiederzusehen, die wieder mit so viel Elan und Freunde an Bord sind - darum geht's doch - enjoy!:love:

    hervorragend hinein und hinaus.

    Ist ja wie immer sehr individuell, aber ich fand dieses in der niedrigsten Gangart rückwärts in Dackelgaragen einparken schon immer etwas würdelos und nervig.

    Wahrscheinlich eher eine Kopfsache als ein echtes Problem, aber ich mag Querlieger da einfach lieber, in der Luft, wie am Boden.

    Bin zwar auch kein Riese, aber Du bist glaube ich auch noch mal ein Stück kleiner, da fällt das wahrscheinlich auch noch weniger in's Gewicht.

    Ah, schick, noch ein Matador User! 8)

    Ich mag den 22er freerain auch gerne, allerdings eher im Alltag oder auf Reisen, um ihm kompakt und auf Verdacht dabei zu haben, z.b. für Einkäufe. dabei habe ich es auch schon geschafft, in einen meiner zwei ein Loch in den schwarzen Stoff zu bekommen, dass aber partout nicht weiter reißt.

    Das herausstechende Feature, dass die Rucksäcke von allen anderen packbaren Rucksäcken unterscheidet sind auch für mich die Schultergurte. Würde ich am liebsten für myog kopieren, aber als ich mit einem Markenvertreter auf der Outdoor vor ein paar Jahren sprach, sagte man mir, das Zeug sei lasergeschnitten. Und als Meterware habe ich es auch noch nicht entdeckt.

    Ich bin kein Fan von sich nach unten verjüngenden Rucksäcken, packt sich bescheiden finde ich, ein Sitzkissen zur Aussteifung von innen ist schwierig etc.etc.

    Und ich finde den Sitz nicht sonderlich gelungen - die Lastenkontrollriemen und die rolltop Gegenstücke seitlich sind wirklich Quatsch und schlecht platziert. Und das, wo die Marke Kletter-Credibility für sich beansprucht, wo ein guter Sitz des Ruckacks alles ist.

    Der 28l hat leider einen festen Beckengurt, sonst wäre das noch eine interessante Option für mich für den Teil gewesen.

    Seit Ewigkeiten in Barfußschuhen unterwegs, im Alltag wie auf dem Trail - und im Häuslichen Umfeld barfuß.
    Zuletzt allerdings mit Altra Mt.King wieder etwas mehr Dämpfung on Tour, als zuletzt mit diversen Vivo, Xero oder Merrell.
    Da fühlen sich die Fußsohlen nach wirklich langen und gerölligen Etappen doch deutlich weniger geprügelt an.
    Auch ein Effekt der hier schon an einigen Stellen diskutierten UL-Altersmilde? ^^

    Inzwischen trage ich im Alltag viel Luna Sandals. Auf dem Trail bekomme ich allerdings leider in Sandalen irgendwann geradezu brennende Fußsohlen. Und zwar ziemlich unberechenbar - und bei diversen Modellen. Mal schnell, mal später, mal bilde ich mir ein, es liegt an zu schwitzigen, mal an zu trockenen Füßen. Und das, obwohl ich im Alltag auch gerne mal 20+km in den Sandalen mache.

    Vielleicht muss ich mal wieder die fivefingers rausholen, damit (und mit 'born to run') hat meine Barfußkarriere wegen Knieschmerzen beim Joggen in Marshmallowshoes schließlich angefangen und ich habe meine erste Weitwanderung auf dem GR221 damit bestritten. Aber als es mehr und mehr annehmbar aussehende Barfußschuhe gab sind die bei mir einfach in's Hintertreffen gekommen.

    Ich bin leider relativ blasenanfällig, vor allem an langen Tagen und bei Gefälle, weshalb ich mir da etwas mehr Kopf machen muss.

    Was das um die Füße drumherum angeht:

    • In Pausen Ablüften in den Pausen und Socken und Schuhe in die Sonne legen, so vorhanden. Leider mache ich alleine viel zu selten Pausen in einer Länge, in denen ich mich dazu aufraffen kann.
    • Socken waschen und auf's zweite Paar wechseln bevorzugt über mittags, dann läuft man idealerweise gerade mal einen halben Tag in jedem Sockenpaar, aber auch da bin ich nicht immer so konsequent, bzw. das Wetter oder das Wasserangebot geben das schlicht nicht her.
    • Darn Toughs, auch im Sommer haben bei mir bisher am besten präventiv funktioniert.
    • Ein Nylonsocken drunter, wie bei den wright socks hat mal eine Weile ganz gut funktioniert - inzwischen habe ich das Gefühl, das scheuert eher noch an der Fußsohle.
    • Leichte Gaiters haben die Situation auch verbessert - deutlich weniger Zeug im Schuh und Dreck an den Füßen!
    • Und natürlich waschen oder zumindest sauber reiben, im Gras o.ä. wo möglich.


    Was Cremes und Pflege angeht:

    • Vor dem Losgehen morgens, bzw. selten auch tagsüber nach bedarf: Xenofit, eine Hirschtalg-Sportcreme, vaselineartig
      Manchmal auch die beliebte FussKrem mit K
    • Abends vor dem Schlafen: Hirschtalg oder FussKrem oder Climbon - das Zeug ist echt super bei Hautreizungen! Und dann die Füße in Nylonsocken, um nichts einzusauen.
    • Und idealerweise schon Wochen vor der Tour das geschmeidig machen der Füße mit Hirschtalg, was leider auch nicht immer mit eingeplant ist.


    Abkleben tue ich selten - oft ist es doch schon zu spät und ich unterwegs zu Faul und hoffe, das ist noch nichts. Und das Tape nervt dan nauch gerne mal, wenn's nicht hält. Bei mir ist es oft das Ende des Fußballens am großen Zeh, mit dem ich anscheinend viel abfange und der daher stark beansprucht wird. Da klebt es sich einfach nicht gut.

    Was ich mir noch besorgt, aber mangels Problemen noch nicht getestet habe, sind Zehenkappen aus Silikon von Sidas 
    Ich sehe gerade, die haben inzwischen noch deutlich mehr Zeug im Portfolio - vielleicht muss ich mal so ein Vorfußteil probieren - wobei das auch nach diversen Reibestellen aussieht...