Beiträge von questor | hangloose

    Viel kann ich auch nicht beisteuern. Die Art Tour, die ich gerne laufe, wird noc heine ganze Weile nicht funktionieren.
    Bis auf Tagestouren noch in der Trage in allerlei Ländern haben wir es da zu wenig gebracht - und gerade ist die brut zum Schleppen zu schwer, zum nennenswert am Stück selberlaufen noch zu unfokussiert. Mal gucken, was noch kommt.

    Hier gibt's ja schon einen Thread zu Klamotten/Ausrüstung, da ließen sich auch noch konkrete Tipps einpflegen.

    Zopiclon
    20. Oktober 2024 um 09:18

    Ich verlinke von dort auch noch mal hier her der Auffindbarkeit halber.

    Thermoskanne für immer heißes Wasser sowie ein kleiner Vorrat abgekochtes Wasser zum Mischen

    Wir sind wenn auch nicht so viel gewandert, recht viel gereist und haben daher zumindest in diesem Umfeld ein Stück weit auf's Wesentliche reduziert, wo sich das ein- oder andere auch für's Wandern übertragen ließe.
    Ist ein super individuelles Thema, aber nur als Hinweis, dass das ggf. auch anders funktionieren kann. Bei uns war kaltes - unabgekochtes Wasser kein Problem und wurde angenommen und vertragen, das hat das Handling ungemein vereinfacht.

    Der nächste Morgen beginnt neblig.


    Dann etwas Hochebene





    Wald nach Vollernter Einsatz?



    Und etwas Touri-Infrastruktur in der Entstehung, wo wir an etwas, was vielleicht mal ein kleines Restaurant werden könnte oder ist, aber jedenfalls nicht geöffnet, kurz auf den Sitzgelegenheiten draußen Halt machen zur späten Mittagspause. Auch dort ist das militärisch-nationalistische Auftreten in der Republika Srpska noch zugegen.




    irgendwann kommt ein Golf II angebraust - verdammt, nicht, dass das Ärger gibt, dass wir uns hier so ausgebreitet haben!
    Die finstere Gestalt, die aussteigt entpuppt sich - als unser Golfpilot von gestern - und das ausdruckslos-finstere Gesicht von gestern zeigt einen klitzekleinen Anflug von Freude. Er gibt uns zu verstehen, dass das seine Bude ist - und da dämmert es uns, dass er uns wohl gestern einfach gleich bis hierhin mitnehmen wollte.
    Da stellt er uns noch zwei Bier hin - und springt auch schon wieder in seine treue Staubschleuder und fliegt von dannen - schon eine kuriose Erscheinung.

    Dann wird es endlich wieder sehenswert und bergig, und so laufen wir bis Sonnenuntergang, der heute besonders spektaulär ausfällt. Wie passend, denn das wird unser letzter gemeinsamer Abend werden, Tib muss morgen Richtung Heimat aufbrechen.




    yay - Petzibär?








    Der nächste Abschnitt ins Kalinovik ist kein Highlight, sondern eher Verbindungsetappe. Auch der Wirt empfiehlt, es doch mal per Anhalter zu versuchen, da das Rudel Holz-LKWs, dass im Restaurant von gestern Abend gerade Station macht, da wohl zumindest in die Richtung müssten.
    Relativ finstere gestalten, wir sind uns erst nicht sicher, ob wir verstanden werden, die Reaktionen und Gesten sind eher...spartanisch.
    Aber als es los geht, werden wir mit auf den LKW verteilt und los geht die Tour über Stock und Stein mit dem Riesengefährt immer einen Finger breit am Abgrund die schmale, kurven- und kehrenreiche Strecke lang.


    Die LKW Kolonne ist irgendwann an Ihrem Ziel, also geht es ein Stück zu Fuß weiter, bis uns ein Pickup auf der Ladefläche mitnimmt. Die Belegschaft ist unterwegs in ein 'Dorf', wo eine große Moschee gebaut werden soll. Das 'Dorf' dazu gibt es noch gar nicht so richtig, bis auf ein paar Containerhäuser - muslimische Siedlungspolitik im Grenzgebiet von Bosnien-Herzegowina und der Republik Srpska wie uns scheint.



    Dann wieder ein Stück zu Fuß, bis der nächste Pickup uns einsammelt. Die Ladefläche ist voll Holz, obenauf wir.


    Kurz vor Kalinovik hält der Pickup am Wegrand bei einem alten 2er Golf, der dort scheinbar wartet. (Hatte ich schon erwähnt, dass die Gegend ein Paradies für Golf II Fans ist?)
    Dessen zivil gekleidete Fahrer schlägt mit einem Siegelhammer Markierungen in das Holz unter uns - und dann geht es weiter.
    Wir sind unentschlossen - wow, hier wird wirklich drauf geachtet, dass nur legales Holz geschlagen wird - oder doch eher - wow, ist das einfach, hier an so einen Hammer zu kommen und sein Holz zu legalisieren.

    Wir setzen also unseren Fuß in die Republik Srpska - und stellen sofort fest, es ist...anders. Irgendwie unbehaglich, grau, missmutig - und lauthals militaristisch. Wirklich wohl fühlen wir uns nicht.




    Wenigstens hübsche Lada gibt's


    Wir essen im Hotel Moskau, dass auch schon mal bessere Zeiten gesehen hat und sich perfekt in den Blues der Stadt einfügt, und ziehen weiter stadtauswärts, wo wir nach ein paar erfolglosen Versuchen vom nächsten Golf mitgenommen werden.
    Abermals sind wir uns nicht so richtig schlüssig, ob wir verstanden wurden, wo wir eigentlich hinwollen, zu selbstverständlich nickt unser Fahrer das kleine, weit abseits der eigentlichen, größeren Verbindungsstraße gelegenen Kaff ab, dass wir als Ziel angeben. Die Sitze werden von allerlei Werkzeug freigeräumt, die Rucksäcke fliegen in den Kofferraum. Die Karre ist ja innen fast zugestaubter, als außen.


    Unser kettenrauchender Fahrer in Haudegenoptik und mit entsprechender Fahrweise brät durch den Wald, dass wir mit dem GPS kaum folgen können, wo wir raus müssen. Drive it like you hate it könnte auch seine Devise sein, die finstere Mine inklusive. Ein bisschen mulmig ist das ja alles - wie der wohl die Bosnienkriegzeit verbracht haben mag? Er versucht uns mehrmals mit Händen und Füßen zu bequatschen, doch in ein anderes Dorf, dass uns ert mal nichts sagt, mitzufahren, wir bleiben mal besser bei unserem Plan.
    Da stoppt er auch schon - tatsache, unser Abzweig! Kurzes verabschieden - und schon fliegt er von Dannen.

    Wir laufen noch ein Weilchen Richtung Dunkelheit - und schlagen Lager auf
    Vorbei an Einschusslöchern


    Und wenigstens noch ein klein wenig herzeigbarer Landschaft samit freilaufender Pferde





    Nachdem der lykische Weg abgearbeitet ist, versuche ich mich mal daran, einen der ewig unvollendeten Reiseberichte ein stück weit zu komplettieren, wenn auch die Erinnerung bereits krankt...

    Die Sonne kommt direkt über das gegenüberliegende Plateau - und so brehcen wir alsbald auf nach Lukomir, weit ist es ja nicht mehr.


    Als das höchstgelegene, dauerhaft bewohnte Dorf ist es überraschend touristisch, sowohl, was Wanderer angeht, als auch Kleinbusse mit Frauengruppen in Vollverschleierung, wenn auch optisch nach wie vor recht urtümlich.




    Wir stoppen für ein selten mäßiges Börek zum ungewohnten Wucherpreis, dann noch ein Käffchen und ne Ostblocklimo :love: - und dann geht es auch alsbald weiter, während die Damengruppe im Restaurant aufläuft, um den Hammel zu verspeisen




    Wir kraxeln die Schlucht herunter - und auf der anderen Seite wieder hinauf - und schauen zurück auf das lange Plateau von gestern.


    Es geht über eine äußerst vertrauenswürdige Brücke


    Und wieder hübschen, allerdings recht beschwerlichem Buchenwald


    Bis wir uns wieder auf einen traumhaft exponiert gelegenen, nicht enden wollenden Grat auf 1900m schrauben, auf dem es nun bis in den Abend hinein lang geht:love:





    Humans for scale








    Wir steigen hinunter Richtung Tusila, wo ein Refugio im Ort zum Nächtigen einlädt. Das Abendessen ist schon durch, der Hüttenwirt und sein ordentlich angetrunkener, Deutsch sprechender Kumpan sind ausgenommen nett und würden uns sogar noch mal ein paar Nudeln zaubern, aber wir wollen keine Umstände machen und essen im gegenüberliegenden, relativ groß geratenen Ausflugsrestaurant, wo die bestellten Gerichte jedoch auch nur noch im Rhythmus des Mikrowellen-'Ping' auf den Tisch kommen.

    Die Schultergurttaschen sind jetzt größer, wo jetzt eine ist, waren vorher zwei kleine. Das und die Schultertasche sind durchaus nette kleine Updates finde ich.

    Aber die Seitentaschen waren unproblematisch von der Weite. Wie ich sehe, ist da jetzt auch ein Streifen unelastisches dxg angebracht. Wenn der zu knapp bemessen ist, wäre das demgegenüber die deutlich größere Verschlimmbesserung.

    maximal 2 dicke Thermarest müssen aufgeblasen werden

    Das können alle, sprich dafür gibt's keine spezifische Empfehlung. Damit müsstest Du dich auf dem übrigbleibenden Kontinuum Preis-Gewicht wiederum selbst verorten. Ansonsten kann der genuine Vorschlag hier im Forum nur lauten leichtestmöglich - oder weglassen und mit skills ersetzen, falls ein Liner eh dabei ist. Brauche für eine Large Matte vier Pumpstöße, da lohnt keine Pumpe.

    Ich war damit nun auf dem Lykischen Weg und in den Westalpen unterwegs und auch dafür reicht mir der Platz.

    https://lighterpack.com/r/tl8vcy


    Macht vielleicht Sinn, die inhaltliche Diskussion zum Pack hier hin zu verschieben, wo es schon ein paar Rückmeldungen dazu gibt?

    questor | hangloose
    24. Februar 2025 um 15:03

    Hab's gerade in den Fingern, der Poncho Modus ist wirklich schräg, wie schon im Video hier zu erahnen.

    Die Seiten sind zu lang, hinten wird's mit Rucksack ever zu kurz, vor allem, wenn man das alles noch mit dem Gürtel zusammenrafft, um die zu langen Seiten zu bändigen. Bin nicht so riesig, mein Rucksack auch nicht, daher nicht ganz so dramatisch zu kurz, wie im Video, aber wirklich sinnvoll erscheint das nicht.

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    Hab mal spaßenhalber das ganze um 90° rotiert, sodass die langen Seiten vorne und hinten sind - VIEL besser. Lässt sich auch einfacher raffen vor dem Bauch, wo's dann zu lang ist.

    Die Seiten könnte man mit kamsnaps oder Klett schließen, wie bei anderen Ponchos auch, die Durchgriffe, wie vorgesehen braucht es dann nicht.

    Die Kapuze dürfte sich - zumindest mit Können halbwegs schmerzfrei abtrennen, rotieren und erneut annähen lassen.

    Aber mir selbst als eher mäßig begabtem traue ich die Operation am brandneuen Teil nicht so recht zu.

    Ich denke, ich werde es erstmal zurück schicken.

    Im Kragen/Kapuzenbereich gibt es dazu ne Menge Nähte, da bilden sich beim Tragen auch viele Kuhlen für Regenwasser - ob man das dauerhaft mit seamseal abgedichtet bekommt ist aber schon so eine generelle Frage, auch ohne Mod.

    Den Aufbau habe ich nicht versucht, aber da ist das pyraomm ja erprobt...

    Wir brechen im Morgengrauen auf nach Hisarcandir - auch am Morgen ist der Blick über die Berge und Bucht nach Antalya traumhaft.


    H. ist eine kuriose Mischung aus Holzhütten mit selbstversorger-Schweinestall und recht luxuriösen Wochenendhäuschen - es scheint sich in Antalya rumgesprochen zu haben, dass es einen Steinwurf entfernt ganz netten Zustieg in die Berge gibt...



    Sollte der Bus tatsächlich wie angegeben fahren, haben wir noch jede Menge Zeit, aber wir trauen der Google Maps Angabe nicht so recht und weitere Optionen gibt es ja nicht - und so frühstücken wir halt in aller Ruhe an der 'Bushaltestelle' aka Straßenrand. Irgendwann gesellen sich ein paar Schulkids und ältere Damen zu uns, um auf den? Bus zu warten, und so steigt die Hoffnung, dass das mit dem Fahrplan schon irgendwie stimmt.
    Und tatsächlich - fast auf die Minute pünktlich kommt er angerauscht, wir steigen ein, auf gen Zivilisation. Das war's nun echt, komisch...Die bergige Landschaft zieht vorbei, es wird flacher, urbaner - und schwupps sind wir im Trubel von Antalya.

    Zunächst das übliche Programm: Supermarkt für den kulinarischen Amoklauf kapern, Bleibe suchen, Grundreinigungsprogramm von Körper und Kluft - und dann ein bisschen Antalya erkunden.

    Um es kurz zu machen: Altstadt hübsch, aber wirklich bis zum allerletzten Laden ein reines Tourierlebnisdorf.







    Drumrum ganz nett, nichts, was einen vom Hocker haut, Aber zum Ausspannen für einen Tag perfekt.

    Wir legen uns abermals ordentlich in's Zeug, das Kaloriendefizit wieder wett zu machen, rund um die Uhr, von türkischem Frühstück bis Kokorec






    und lassen uns treiben. Hafen und Küste, Bazar, Friedhof, Stadtteilfest












    Und schauen in der Abendsonne noch ein Mal zurück über die Bucht auf die Berge, von denen aus wir gestern Abend noch in die andere Richtung gestaunt haben


    Schön war's! Vor allen Dingen auch überraschend. Überraschend vielfältig und abwechslungsreich für einen 'Küstentrail', sowohl landschaftlich wie historisch, um diese Jahreszeit überraschend grün, ab und an sogar überraschend anspruchsvoll, aber sehr in Maßen, überraschend einsam und zivilisationsferner als erwartet - definitiv auch in 2025 noch eine Empfehlung für einen relativ einfachen no-brainer Trail mit Schönwettergarantie und ohne viel Vorbereitung und Planung.

    Gelaufen sind wir in den Acht vollen Tagen und zwei Tagen rumgeeier zum Einstieg und beim Abkürzen insgesamt 275km, rund 12000hm rauf und 11000hm runter.

    Der morgen ist wie erwartet klatschnass, selbst in der Hängematte, von P.'s Tropfsteinhöhle ganz zu schweigen.

    Das Zelt auf der Wiese ist nun nicht nur zu sehen, sondern beim Abbauen trotz der ordentlichen Entfernung sogar auch zu hören - das Sägewerk läuft noch auf Hochtouren.

    Wir machen den Absprung, noch bevor uns die Sonne erreicht und machen am nächstbesten Roadside Cafe eine kleine Morgenetappe weiter durch eher liebliches Gelände Halt, um unsere Sachen zu trocknen.



    Die Preise sind eher ambitioniert (Der BigMac Index ist bei unserer Tour eher der Dose-Cola-Index als Anhaltspunkt), aber die Ecke scheint auch ziemlich vielbegangen.
    Das hier schon mal gezeigte Klo mit Ausblick gibt jedoch wiederum Pluspunkte




    Es ist ganz schön Betrieb am Vormittag, abermals Mitglieder der sagenumwobenen, russischen Umschnall-Silbersitzkissensekte mit den Riesenrucksäcken in großer Zahl, die dort Lager aufgeschlagen hatten und noch immer nicht vom Fleck gekommen sind. Im Folgenden kündet die schweizer-Käse-artige Durchlochung des feuchten Bodens und die vielen russichen Schilder und Trail Sticker davon, dass dieser Abschnitt rund um Kemer fest in der Hand der Sekte sein muss.




    Es geht ein gefälliges Flussbett entlang und wir haben Spaß beim Felshopping, bergab Richtung Göynük. Die Sonne brutzelt ordentlich, der Schirm leistet treue Dienste.









    Dem Städtchen genähert mehren sich auch die unzureichend ausgerüsteten Tageswanderer und Instagramer im Selbstüberschätzungsmodus.
    Ein paar Britinnen im steten Selfiemodus, Flip-Flops, leeren Wasserfläschchen und hochroten Köpfen kommt uns entgegen mit fast schon der Aufforderung statt der Frage, dass da jetzt wohl bald gefälligst mal Trinkwasser zu kommen hat. Nee Mädels - seit Stunden nicht. Aber das Flusswasser wird man ja wohl doch trinken können? Na ja, man kann vieles - ob man auch sollte...Gn8 and good luck!
    Unten angekommen wirkt der Flussausläufer eher wie ein Disneyland. Zipline Jeeps im Safaristyle, Papageien, lustige Eiscremestandclowns - und eher urban anmutende Tourigruppen das volle Programm. Wir sind froh, keine Resupply zu brauchen - und nehmen die Beine schnellstmöglich wieder in die Hand, den nächsten Flusslauf wieder rauf.



    Da wird es schlagartig wieder ruhiger, nur noch ein paar Mehrtageswanderer begegnen uns.
    Wie sich das eigentlich mit dem Bus aus Hisarcandir nach Antalya verhält, wissen allerdings leider weder die türkischen, noch die russischen Wanderer.
    Ob man dem Google Maps Fahrplan trauen kann? Da gibt es nämlich genau einen Bus früh morgens. Ob wir es überhaupt noch in ausreichende Schlagweite schaffen?
    Aber der Wald und der Fels bieten langsam endlich Schatten und Abkühlung und so tun wir, was wir am frühen Abend für gewöhnlich tun - laufen, laufen, laufen. Bilder sind dabei kaum entstanden, Vernichtung der Vorräte, hier Sesamstange mit Schokocreme aus der ULer freundlichen Tube mal außen vor.




    Es ist Vollmond - und irgendwie eine ganz besondere Stimmung, in der wir da andächtig unterwegs sind.

    Und so werden die Kopflampen heute mal später fällig als sonst - laufen, laufen, laufen.

    Und plötzlich, am letzten Pass und vor Abstieg nach Hisarcandir, zeigt sich Antalya gegenüberliegend der Bucht mit langsam aufgehenden Lichtern.
    Wir verharren eine ganze Weile und genießen den Ausblick. Manchmal ist es ja der eine Blick, der einem klar werden lässt, dass man es geschafft hat, am Ende ist, Finish!






    Wir rollen noch ein ganzes Stück weiter bergab bis kurz vor Hisarcandir - und latschen fast auf einen Skorpion - vielleicht doch etwas mehr Kopflampe statt Vollmond?


    Es ist schon ein ganzes Stück wärmer, so weit unten. Morgen ist früh aufstehen angesagt, um auf Nummer sicher zu gehen, dass wir den Bus auch erwischen, so er denn irgendwie um und bei der angezeigten Uhrzeit auch fährt - und so fallen wir relativ direkt in die Federn, als das schnelle Lager steht.

    Endspurtmodus: 35km, 2050hm ruff - und 1880 runter. Morgen früh noch schnell drei zum Bus und das war's dann - wenn er denn kommt.

    Am Fahrrad ist kleines Packmass wichtiger als das letzte Gramm

    Vielleicht wäre ja auch der Kunstfaserschlafsack

    Nee, das beißt sich.

    Möglichst viel Iso, wo man sie braucht + kleines Packmaß + idealerweise noch geringes Gewicht spricht halt für einen Quilt. Bei anderen Optionen musst Du abwegen, bei welchem dieser Faktoren Du bereit bist, Abstriche zu machen, das berühmte Dreieck.

    Puh, das ist schon verdammt viel Gewicht für verdammt wenig ISO.

    Brauche auch viel Platz - deshalb Quilt. Vor allem bei dem von dir beschriebenen Jahreszeitenfenster.

    Da wäre eher ein aerial 180 meine Waffe der Wahl, ggf. zum Quilt gemoddet wie von MaikGrosser :thumbup:

    MaikGrosser
    1. Oktober 2024 um 18:27

    Bist Du eigentlich weiterhin zufrieden Maik? Wie weit kommst Du damit temperaturmäßig runter?