Beiträge von Werner Wanderfreund

    • Klamotten aus Merinowolle nehmen nicht so schnell Gerüche an! Das letzte mal habe ich meine Unterhose vor vier Monaten gewechselt.
    • Duschen ist überflüssig. Dadurch spare ich Wasser- und Energiekosten.
    • Ich verwende kein Deo mehr
    • Couscous ist ein praktisches Essen wenn mal Gäste da sind. So hat man mehr Zeit, sich mit den Gästen über DCF und Silpoly zu unterhalten. Einfach eine Stunde vorher einweichen lassen, und kalt servieren. Mir schmeckt es am besten ohne Gewürze, nur mit etwas Salz.

    Ich bin eher schmächtig gebaut und friere dadurch sehr schnell.

    Ich erhoffe mir, dass Nächte bis -2 Grad jetzt überhaupt kein mehr Problem sind, auch ohne alle Klamotten inklusive Regenjacke tragen zu müssen. Kurzzeitig darf es aber natürlich auch mal kälter werden, vielleicht -7 Gad. Ich weiß, ein RaulDuke würde mit diesem Schlafsack selbst in der Antarktis schwitzen...


    Und falls das nicht klar war, das Schnittmuster wird natürlich doppelt genommen. Also braucht man eine Stoffbreite von 150cm.

    Seit diesem Faden von derray bin ich ein Fan von Schlafsäcken:

    derray
    11. Oktober 2024 um 21:06

    Schlafsäcke müssen nicht wirklich schwerer sein als Quilts, schließlich wird sowohl bei Schlafsäcken als auch bei Quilts üblicherweise mit der vollen Apex-Stoffbreite gearbeitet. Kommerziell erwerbliche synthetische Schlafsäcke sind in der Regel leider trotzdem deutlich schwerer.

    Wenn ich jetzt Lust hätte, würde ich mal die Stofffläche von meinem Schlafsack mit der eines üblichen Quilts vergleichen. Habe ich aber nicht.


    Jedenfalls habe ich mir einen Schlafsack genäht. Ein paar grobe Fakten:

    • Gewicht: 933g
    • Innenstoff: 7d ripstop nylon, soft (Adventurexpert)
    • Außenstoff: 7d ripstop nylon, normal (Adventurexpert)
    • Isolation: 330 (bzw. 2*166)g/m^2 Apex


    Mit diesem 7d bin ich sehr zufrieden, ein bisschen was hält das auch aus. Gerade die Innenseite aus dem weichen 7d-Stoff gefällt mir gut.

    Ursprünglich handelte es sich übrigens um einen alten Schlafsack mit nur 167g/m^2 Apex, den ich mir aber umgenäht habe. In weiser Vorraussicht habe ich dazu bereits damals am Fußende eine Luke mit zwei Druckknöpfen eingebaut, dass der Füllungswechsel nicht mehr allzu kompliziert war. Einen nachträglichen Differenzialschnitt musste ich dennoch einbauen, wie man an dem braunen Silpoly-Streifen erkennt.

    Innen vernähte ist die Füllung lediglich am Kopfende entlang des Gummizugs. Damit beim Heraussteigen aus dem Schlafsack die Innenhülle nicht verrutscht, habe ich diese außerdem per Hand mit der Isolation vernäht.

    Mit dem Schnittmuster bin ich äußerst zufrieden, das habe ich jetzt schon länger so im Einsatz. Es ist sehr geräumig, und ermöglicht es mir sogar, beide Beine anzuwinkeln.

    Hier die Maße für die Innenhülle. Passt gut für meine schlanken 175cm Körpergröße:

    Ich bin sehr zufrieden mit meinem Schlafsack. Nur das Packmaß ist leider sehr groß.

    Interessant finde ich da auch diesen Beitrag von Schwarzwaldine, wenn es Primaloft Gold irgendwann vielleicht mal bei Extex gibt, dann könnte ich sicherlich gut mein Packmaß reduzieren.

    Schwarzwaldine
    4. Januar 2026 um 20:03

    Nein, leider nicht.

    In Wanderer.to sind nur die gpx-Daten hinterlegt. Jedoch ist wichtig, genau zu wissen auf welchen Wegen in OSM der Fernwanderweg verläuft. Wir brauchen also keine Liste an Koordinaten (wie bei gpx) sondern eine Liste von OSM-Weg-IDs.

    Dadurch geht das ganze nur mit Wegen von Waymarkedtrails/OSM.

    Und wenn dir auf Waymerkedtrails ein Weg fehlt, kannst du den auch eintragen: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag:route=hiking

    Den NST gibt es in OSM auch erst seit gestern, habe ich eingetragen.

    Statistiken sind toll. OpenStreetMap auch.

    Dieser Beitrag soll nur eine Inspiration sein, ich möchte ein paar schlampige Statistiken zu Fernwanderwegen zeigen, die ich mithilfe von OpenStretMap-Daten auf die schnelle erstellt habe.

    Ich werde hier keine Anleitung zeigen. Nur ein paar Inspirationen, vielleicht findet das ja jemand spannend.


    Eine Statistik zum Wegbelag des Nord Süd Trails:


    Der Wegbelag des deutschen Abschnittes des E1:


    Der Wegtyp des Via Regia:


    Nun, wie erstellt man sowas?

    Eine Anleitung gibt es nicht, aber ich möchte kurz den entsprechenden Ablauf zeigen:

    Die genannten Wege gibt es alle auf waymarkedtrails (OSM). Über die Overpass-API (https://overpass-turbo.eu) habe ich mir die Daten zu jedem Weg geben lassen. Meine Abfrage dazu sieht so aus:

    [out:json][timeout:120];
    rel(8218200)->.superroute; //hier die relations-id eintragen
    .superroute >> -> .all_members;
    way(r.all_members);
    out geom;


    Dann habe ich eine json-Datei mit den kompletten Wegdaten, mitsamt OpenStreetMap-Eigenschaften (Wegoberfläche, Wegbreite, etc.). Diese json-Datei kann man nun ganz wunderbar analysieren.

    Ich habe das einfach analysiert, indem ich mir von ChatGPT ein simples C-Skript programmieren lassen habe. Diesem Skript nenne ich einen beliebiges Key, z.B. surface, track_type, highway, etc, und es berrechnet mir welche Values zu welcher Strecke auftreten. Da ich das innerhalb von fünf Minuten "gevibecodet" habe, möchte ich den Code nicht teilen.


    Solche Statistiken eignen sich sicherlich gut, wenn man sich einen Fernwanderweg aussuchen möchte. Auch sieht man, dass der E1 scheinbar zu mindestens 23% mit Asphalt gedeckt ist, der NST hat ein bisschen weniger, nur 19%.


    Es gibt da sicherlich sehr viele Möglichkeiten was man alles mit diesen Daten machen kann. Vielleicht kann ich ja jemanden dazu motivieren, sich das mal anzusehen.

    Tschüssi

    Tja, die Arbeit kann ich mir wohl doch nicht sparen.


    Hier noch die STL-Datei. Ja, ich habe die Dateiendung durch jpg ersetzt. STL ist im Forum keine erlaubte Dateiendung. Einfach selber wieder zu .stl ändern.

    definitivKeineStl.jpg


    WENN ich mir übrigens mal wieder ein Zelt nähen würde:

    Ich finde 4-seitige Pyramidenzelte spannend. So wie das Zelt von Ounce Designs. Dadurch braucht es einmal weniger Heringe, und in meiner Vorstellung sind Flächenabspanner sehr effektiv, besser als jeder catcut. Und auch davon braucht es bei eine Pyramidenzelt nur 4 Stück. Also insgesamt 8 Heringe bei guter Windstabilität. Ach je, erst mal bleibe ich beim Tarp, bevor ich wieder in diesen Kaninchenbau stürze.

    Joa, das mit dem Zelt und Tarp ist so eine Sache. Mein Tarp ist jedenfalls ein 3m * 1.8m Flat Tarp, myog, ziemlich standard.

    Ich habe tatsächlich noch nie ein Groundsheet verwendet. Da ich eine Schaumstoffmatte verwende, lege ich die direkt auf den Boden, und damit die Füße auf meiner Torso-Length Matte nicht im Dreck liegen habe ich ein Stück Müllsack an die Isomatte geklebt. Finde ich praktischer, als ein seperates Stück Plastikfolie für die Füße zu haben.

    Ich würde ungerne ein Schnittmuster teilen, zumal das Zelt ja eh nicht perfekt ist.

    Erstellt habe ich das ganze, indem ich in Blender einfach die Eckpunkte so herumgezogen habe, dass die Stofffläche möglichst gering wird, aber trotzdem noch genug Platz zum liegen/sitzen ist. Sämtliche Symmetrie habe ich dabei ignoriert.

    Das aufmalen eines so assymetrischen Musters ist natürlich nicht so einfach, daher habe ich den Stoff an eine Wand gehängt, und mit einem gut ausgerichteten Beamer das Schnittmuster aufprojiziert. Drei Laufmeter Stoff haben dafür gut gereicht.

    An den Außenkanten sowie an der Firstlinie ist überall ein Catcut.

    An den Kanten von der Spitze nach hinten-rechts bzw. hinten-links war ursprünglich gar keine Naht, das Zelt besteht nur aus zwei großen Stücken Stoff. Nachträgich bin ich da einfach mal mit der Nähmaschine rüber, dass sich eine schönere Kante bildet und das Zelt straffer steht. Später habe ich an die Kante Spitze - hinten-rechts noch einen Catcut eingebaut. Ob der etwas bringt, weiß ich nicht. Sowieso finde ich, dass die Außenkanten etwas schlaff aussehen, vielleicht hätte ich mir den Catcut da sparen können.

    Leider weiß ich nicht mehr, wie stark ich den Catcut gemacht habe. Ich kann nur ganz grob etwas von 7cm tiefe pro meter schätzen.


    Der Spaß hat übrigens mit allem drum und dran etwa 40 Euro gekostet. Man muss also kein Zahnarzt sein, um sich ein leichtes Zelt basteln zu können. Dennoch bleibe ich im Team Tarp.

    Kann mir jemand bei meinem Extremtextil-Einkauf helfen?

    Ich suche einen richtig schön elastischen Stoff für die Bodentasche eines Rucksacks. Das Stretch-Mesh von Adventurexpert ist mir nicht stretchig genug, und außerdem zu stramm. Mir ist wichtiger, dass das richtig tüchtig elastisch ist, als dass das bei Nässe im Schlamm nicht so versifft.

    Aktuell besteht meine Bodentasche aus irgendeinem Damen-Sport-Top aus dem Secondhandladen, das ist auch ganz gut, nur ist das inzwischen etwas ausgeleiert, und für den neuen Rucksack soll es etwas farblich besser passendes werden.

    Nochmal kurz die Anforderungen:

    - Richtig tüchtig elastisch, mehr als das Stretch-Mesh von Adventurexpert
    - Unaufällige Farbe (Grau, Blau, Schwarz, etc.)
    - Möglichst günstig (Ungerne mehr als 15 Euro/m)


    Aktuell habe ich diese Möglichkeiten im Blick. Was wäre die beste Option?

    1. Elastisches Netz: https://www.extremtextil.de/netzstoff-elas…80g-qm/72974.SW
    2. Stretch-Jersey: https://www.extremtextil.de/stretch-jersey…g-qm/72068.NAVY
    3. Stretch-Polyamid: https://www.extremtextil.de/stretch-jersey…g-qm/72068.NAVY
    4. Cordura-Stretch: https://www.extremtextil.de/cordura-stretc…g-qm/72689.NAVY


    Vielen lieben Dank im vorraus <3

    So, ich bin vielleicht ein bisschen spät, aber wollte mich nochmal für die Tipps bedanken: Die Stöcke habe ich daheim gelassen, und das war nicht annähernd ein Problem. Ich vermute, dass dies auch daran liegt, dass ich keine Stocktasche an meinem Tarp habe: So kann ich jeden Stock, unabhängig von der Länge verwenden. Ich habe die Abspannschnurr einfach ein paar mal um den Stock gewickelt, und dann hat das gehalten.

    Meine Pflicht habe ich übrigens getan, und hier was zu meinem Zelt pfostiert.

    Auch in Zukunft werde ich die Wanderstöcke nun weglassen.

    Wie hier in einem anderen Faden gewünscht, möchte ich kurz mein (altes) Zelt vorstellen. Mitlerweile bin ich wieder beim Tarp.

    Grobe Fakten:

    - 266g Gewicht, mit Abspannleinen
    - 20d Silpoly, 180cm breit von Adventurexpert
    - insgesamt etwa 45 Tage auf Tour gewesen, davon habe ich aber nur geschätzt 25 Nächte drin geschlafen
    - Mehr oder minder vollständiger Mückenschutz
    - Kein Boden

    Dieses Zelt ist schwer inspiriert von Meadowphysics (John Zahorian) Abode. Es ist groß genug zum sitzen und zum liegen, kleiner sollte es aber nicht sein.

    Leider gefällt mir dieses Zelt nicht mehr so. Ich glaube das ist einfach was persönliches: Manche fühlen sich wohler in so kleinen, geschlossenen Räumen, ich fühle mich eher eingeengt. Und durch das Mückennetz kann man auch nicht mehr so gut rausgucken. So habe ich in der Praxis dann doch meist in Schutzhütten geschlafen.

    An der Spitze musste ich übrigens etwas seamsealen - dafür habe ich einfach Baumarktsilikon aus der Kartusche benutzt. Ich will da nicht extra was kaufen.

    Regendicht ist dieses Zelt aber: Das Mückennetz fängt das Spray ziemlich gut ab.

    Mit den Linelocs bin ich auch ziemlich zufrieden. Aktuell verwende ich diesen Lineloc aus PLA, ich habe in jeden Lineloc ein Loch gebohrt, dass die Schnüre schön ordentlich bleiben. Als nächstes möchte ich aber gerne den Lineloc von Christian Wagner ausprobieren. Den hier: https://www.printables.com/model/275990-a…line-tensioners



    Als Schnüre verwende ich einfache Maurerschnurr, und die funktioniert ganz prima. Wichtig ist nur, dass man nicht die nur gedrehte, sondern die geflochtene Schnurr Benutzt.

    So a la: "Wieviel besser hält der Schlafsack jetzt die Wärmflasche warm, im Vergleich zur Fleecejacke, T- shirt, Regenjacke und zur Rettungsdecke?"

    Genau das habe ich ja eigentlich gemacht. Ich habe eine Trinkflasche mit heißem Wasser gefüllt, und geguckt wie schnell die abkühlt.

    Ich betrachte meine Isolationsschichten als ein ganzes, und kann davon durchaus einen R-Wert angeben. Dann muss natürlich experimentiert werden, wie der sich in verschiedenen Konfigurationen, mit/ohne Rettungsfolie ändert. Und je langsamer das Wasser abkühlt, desto höher ist bei mir der R-Wert. Mehr ist da nicht bei.


    Aber den Aspekt, dass durch mein Apex vielleicht eh kaum Wärmestrahlung kommt finde ich durchaus interessant. Ach herrje, ist das kompliziert. mit der Isolation.

    Meine Übertüte ist übrigens schon fertig, eigentlich nichts anderes als so ein Notfallbiwaksack. Habe ich mit Paketklebeband fix zusammengeklebt, und mit einem Locher perforiert. Ich denke, dass der sogar recht atmungsaktiv ist.


    Ich befürchte, dass ich das nächste Wochenende doch wieder damit verbringen werde, Wasser zu erhitzen und beim abkühlen zuzugucken.

    Kurz zum praktischen Nutzen, und warum ich das angefangen habe:

    Im blauen Forum habe ich einen ganz wunderbaren Faden entdeckt, die Erfindung des "Space Quilts": https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/90…ace-quilt-myog/

    Anstatt jetzt mehr Zeit in Messungen zu stecken, bastel ich mir jetzt gerade einfach eine perforierte Übertüte aus Rettungsfolie. Die kann ich hoffentlich in den nächsten Wochen mal ausprobieren.

    Ich stimme dem zu, dass eine Rettungsdecke einen R-Wert von 0 hat.

    Jedoch, so meine Vermutung die ich gerne prüfen würde, vervielfacht sie einen existierenden R-Wert. Und ich könnte mir nicht erklären, warum das nicht messbar sein sollte. Ob jetzt jemand in einem Schlafsack liegt, der zusätzlich von Rettungsdecke umhüllt wird, oder ob ein Behälter heißes Wasser von Fleece und Rettungsdecke umhüllt wird sollte ja keinen Unterschied machen.

    Und ob das jetzt an Wärmestrahlung oder Wärmeleitung liegt ist da ziemlich egal: Wenn das Wasser länger braucht um kalt zu werden, ist der R-Wert von meiner "Isolationslaminat" aus Rettungsfolie und Fleece höher. Auch wenn eine einzelne Schicht aus meinem Isolationslaminat alleine nichts bringt.

    Servus.

    Ich habe mein Verfahren zum messen von R-Werten mal ausprobiert.

    Das ganze nochmal kurz erklärt:

    1. Wasser erhitzen und in einen Behälter geben, und beim Abkühlprozess die Temperatur messen. Dieser Behälter ist umgeben vom zu testenden Material, es sei denn man möchte nur den R-Wert des Behälters selbst messen.
    2. Aus den Temperaturdaten und der Wassermenge lässt sich sofort die differenz der inneren Energie in Joule berrechnen: https://www.leifiphysik.de/waermelehre/in…aermekapazitaet. Das ganze wird dann noch zu Wattminuten umgerechnet. (1W = 1J/s)
    3. Das ganze wird nach der Zeit abgeleitet, und mann erhält die Watt die geräde aus dem Behälter entweichen.
    4. Dieser Graph wird jetzt noch mit der Fläche und der Temperaturdifferenz verrechnet, und man erhält den R-Wert (in (m^2*K)/W).


    Zusammengefasst:

    T: Raumtemperatur
    t_n: Messung zum Zeitpunkt n (t_{n+1} ist dann eine minute später und so)
    A: Fläche des Behälters/Stoffes
    c: spezifische Wärmekapazität von Wasser (4190 J/(kg*K))
    m: Wassermasse

    R=(c*m*((t_n-T)-(t_{n+1}-T)) *A)/60*(t_n - T)

    Ich hoffe das stimmt, kann gerne mal jemand nachrechnen. Ja, das ist nicht schön formatiert, aber ich habe jetzt keine Lust mich darum zu kümmern.

    Das ganze habe ich auch mal ausprobiert. Messen wollte ich den R-Wert einer Sigg-Trinkflasche. Eigentlich sollte der ja konstant sein. Naja.

    Eigentlich ist der schon konstant, nur halt mit ziemlich viel Störung. Gemessen habe ich übrigens mit einem Arduino und einem Thermistor.

    Jedenfalls habe ich jetzt erstmal keine Lust mehr auf R-Werte. Die Werte sind ungenau, es braucht viel Zeit um etwas zu messen. Würde mich aber freuen, wenn wer anders das nochmal ein bisschen professioneller ausprobiert.

    Aber nochmal zur Rettungsdecke:
    Nach wie vor würde ich eigentlich gerne all diesen Foren-Gerüchten mit ein paar ordentlichen Werten begegnen. Und ja, das ginge auch bei Rettungsdecke, bei der angeblich 90 % oder so reflektiert wird. Der R-Wert müsste einfach immer ein vielfaches des bestehenden R-Wertes ohne Rettungsfolie sein.


    So jetzt reichts mir aber, vielleicht mach ich später ja nochmal was zu dem Thema oder auch nicht.

    Tschüssi

    So, mir ist noch was eingefallen, ein wahrscheinlich deutlich besseres Verfahren zum messen von R-Werten als meine bisherigen, deutlich komplizerteren Ansätze mit 3d-Drucker-Heizbett, "Spannungsteiler" und PCB-Lastwiderstand:

    Man nehme einen Behälter, umhülle den mit dem zu testenden Material und fülle diesen mit einer bekannten Menge kochendem Wasser. Dann wird einfach nur die Wassertemperatur beim Abkühlungsprozess gemessen.

    Nun lässt sich aus der Temperatur die aktuelle innere Energie (Wärmeenergie) des Wassers bestimmen, in Wattstunden.

    Und wenn man das ganze nach der Zeit ableitet, dann bekommt man die Watt die aktuell dem Behälter entweichen! Jetzt verrechnet man das nur noch mit der Fläche des Stoffes und dem Temperaturunterschied und gut ist.

    Am Mittwoch werde ich das vielleicht mal ausprobieren und auch noch genauer erklären können.