Beiträge von Azes

    Sehr interessanter Faden für mich. Danke dafür.

    Ich habe bis jetzt öfter bei EBay gekauft und bin noch nicht reingefallen.

    Alllerdings bei einem richtig groß aufgezogenen Betrug auf einer Münzplattform hat es mich mal erwischt.

    Bei Kleinanzeigen werde ich jetzt aber etwas genauer hinschauen...

    Grüße Azes

    Ich kapier den Sinn des Threads einfach nicht - bis 12 Wochen ohne rasieren ist doch kein Problem.

    Ist das nicht gefährlich?

    Da geht man u. U. als Bär durch... Je nach Haarfarbe: Braunbär, Schwarzbär,...


    Also ich habe kein Problem damit, wenn der Thread gelöscht wird.

    ...
    Aber muss dabei nicht auch die Rasierseife mit einbezogen werden in die Kalkulation - und die will man ja nicht in der Nähe von Gewässern haben.

    ...

    Rasierseife ist schon nice to have, aber es geht auch mit Rasieröl (mein Fläschchen wiegtb 7,7g).

    Zur Not reicht auch Wasser. Auf Tour würde ich aber einfach das Gesicht mit Wasser anfeuchten und etwas Speiseöl, das ich eh dabei habe, im Gesicht verteilen.

    Ich möchte noch auf zwei Nachteile und einen Vorteil bei der Messerrasur eingehen:

    Vorteil: dem Messer ist es egal, wie lang die Haare sind, die es schneidet.

    Nachteil: fast alle Messer sind aus nicht rostfreiem Stahl; ich habe nur ein Rostfreies, das wiegt aber etwas mehr.

    Nachteil: ich kann mich nur mit Spiegel rasieren. Bei Rasierhobeln geht das auch ohne.


    Vielleicht geht es mir auch nicht nur um Rasur auf dem PCT, sondern auch darum, eingefahrene Verhaltensweisen zu hinterfragen.

    In jedem Supermarkt in jeder Drogerie in D findet man die gleichen Wegwerf Mehrklingenrasierer, dazu dosenweise Schaum, der nicht zum Rasieren taugt. Ich habe auch noch eine Schublade voll mit Systemklingen, bei denen kein Griff dazu passt. Alles Müll, der im Hausmüll entsorgt wird.

    Schon bei einem Rasierhobel kann ich die verbrauchten Klingen sammeln und später als Metallschrott entsorgen. Was ich auch mache.

    Grüße Azes

    Hier mal ein Beispiel für ein gut gehendes Rasiermesser:

    Böker "finest india steel" für den amerikanischen Markt gefertigt, wohl in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.

    Die Breite ist 5/8" und damit die Unterkante der Breite, mit der ich mich noch gut rasieren kann. Noch schmalere Klingen finde ich für mich gefährlich, weil sie schnell in der Hand kippeln und ich mich dann schneide. Breitere Messer 6/8tel bis 8/8tel rasieren sehr gut, sind aber schwerer.

    Diese Böker wiegt, typisch für 5/8tel Messer, 39 g. Davon habe ich mehrere und ein noch leichteres.

    Grüße Azes

    Man kann sich auch mit einem an der Bordsteinkante geschärften Beil rasieren.

    Ob das genau wie mit dem Victorinox angenehm ist, wage ich zu bezweifeln.

    Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen einem "rasiermesserscharf" geschärften Messer und einem

    normal geschärften Rasiermesser. Jene haben einfach noch nie ein wirklich scharfes Rasiermesser in der Hand gehabt.

    Normale Messer werden bis 1000 Grit geschärft, einige Nerds nehmen Steine mit 3000 Grit. Es soll auch schon mal jemand mit 6000 Grit probiert haben...

    Wir nehmen nach dem 6000er oder 8000er noch einen Finisher mit +- 12000 Grit meist ais Naturstein. Danach ledern. Erst dann ist ein Rasiermesser richtig scharf.

    Außerdem wird mit dem Rücken auf dem Stein geschärft. D. h. du hast immer den exakt gleichen Schleifwinkel. ein erheblicher Vorteil.

    Grüße Azes

    Hier habe ich mal ein kleine Zusammenstellung gemacht, die die wichtigsten Eigenschaften der Rasursystem sehr subjektiv! zusammenfasst.

    * = auch ein Elektro Rasierer kann beißen, wenn z. B. die Scherfolie defekt ist (ist mir passiert)

    ** = das ist sehr stark abhängig von der Kombination von Klinge und Rasierer!

    *** = das gilt für +- Anfänger; für erfahrene Messeranwender sehe ich keine erhöhte Gefährdung, und die Rasur ist einfach.

    Hallo,

    die nachhaltigste Art sich zu rasieren ist natürlich gar nicht rasieren.

    Das ist allerdings für manche je nach Tour Länge keine Option, oder man hat das Bedürfnis am Ende der Tour die Haare loszuwerden.

    Wie dem auch sei: ich möchte niemanden zu etwas überreden oder jemanden verurteilen, weil er oder sie sich für eine Methode entschieden hat.

    Aber ein wenig können wir ja auch tun in Punkto Müll- und Plastikvermeidung. Das ist ja hier im Forum in letzter Zeit öfter Thema.

    Ich wünsche mir eine unverkrampfte freundliche Diskussion.

    Danke Azes


    Nachhaltigkeit hat im Bereich Rasur 2 unterschiedliche Bedeutungen.

    Einmal die nachhaltig gründliche Rasur, die es erlaubt, die Intervalle zwischen den Rasuren zu verlängern,

    und die nachhaltige Rasur in Bezug auf den Ressourcen Einsatz.

    Als Teaser füge ich mal ein Foto ein. Das zeigt 3 Rasierhobel. Ein "normaler" in der Mitte, rel. schwer, einen Leresche Reisehobel und einen Gillette TTO aus den 70er Jahren.

    Dieser war mit mir 9 Monate auf Reise und hat sich weltweit bewährt. Der Gillette und der Reisehobel wiegen je 40g ohne Umverpackung und Rasierklingen. Der ander ist schwerer.

    Hier bei uns im Laubwaldgebiet (Buchenwälder) ist so ein kleiner Wicht nicht wirklich effektiv.

    ZB. in Mcpomm im Kieferngebiet wird das schon ganz anders aussehen. Kiefer hat meines Wissens die geringste Zündtemperatur aller heimischen Baumarten.

    Werde ich nächstes Jahr mal testen.

    Grüße Azes