Kein rest day?
Beiträge von brudkywm
-
-
Ich hab den Sleeper Quilt mit Apex.
Habe selbst die Ponchofunktion nie wirklich benutzt, weil ich morgens nach dem Aufstehen eigentlich recht schnell einpacke und los stampfe.
Wenn ich mit meiner Freundin unterwegs bin, bekommt sie den Quilt und ich nehm meinen Hyberg Loner 250 (weil ich auch ein wärmerer Schläfer bin) und sie findet die Poncho funktion ganz toll. Sind dann auch meist etwas länger morgens im camp. Da ist es wohl sehr bequem und warm. -
Ich habe mir ein verlängertes Wochenende gemacht und wollte mal wieder in's Sauerland. Da ich neues Gear (Schuhe, Matte, Rucksack) hatte, wollte ich es auf einer kleinen Wochenendtour testen. Geplant war gemütlich mit dem Zug nach Arnsberg und dann in einer kleinen Schleife runter zum Sorpestausee und wieder zurück nach Arnsberg. Ausnahmsweise mal einen Campinglatz am Möhnesee und einen am Sorpesee gebucht, damit ich auch etwas im Wasser planschen kann.
Leider habe ich meinen Plan ohne die Bahn gemacht. Da die RE Strecke nach Arnsberg aktuell gesperrt ist und SEV fährt.
Tag 1 (20,7 km)
Es ging erstmal mit dem Zug nach Soest um da dann in den Bus nach Fröndenberg zu steigen und von da aus nach Arnsberg. Der Zug fuhr pünktlich los und kam dann kurz vor Hamm zum stehen. Signalstörung. Nach einiger Zeit ging es dann weiter bis Hamm, wo der Zug wieder - diesmal im Bahnhof - herumstand. Ich habe meine 30 minuten Umstiegszeit nur herunterlaufen sehen. Und natürlich habe ich den Bus in Soest um 5 min verpasst. Der nächste Bus kam dann in einer Stunde. Der unterambitionierte Bahn Mitarbeiter, hat mir dann eine Route über Unna herausgesucht. Mit 3 mal umsteigen und über 2h fahrt.
War mir dann zu doof. Die Karte zeigte mir, dass der Möhnesee nur einen Katzensprung entfernt ist von Soest und der X13 fast bis zum Campingplatz führt. Der X13 führt in Soest an der alten Stadtmauer entlang, die sehr ansehnlich ist und schön begrünt.
Dann hat der X13 aber seine andere Seite gezeigt. Es ging etwas ins grüne. Den Eingang, habe ich beim ersten mal komplett übersehen und bin dran vorbei gelaufen. Auch beim zweiten Mal, kaum gesehen. War auf jedenfall etwas wilder als ich dachte. Gut zugewachsen und insgesamt lagen bestimmt 3 oder 4 Bäume im Weg. Gut um warm zu werden.
Gefolgt von einem etwas unschönen Teil, einer Straße entlang, wo ich wieder am Eingang vorbei bin... na erkennt ihr den Weg? Danach ging es an einem Feld entlang. Und man hatte einen tollen Ausblick auf den Möhnesee.
Danach bin ich aber vom X13 auf die Sauerland Waldroute gewechselt. Ich bin letztes Jahr schon von Iserlohn nach Volkringhausen mit meiner Freundin gelaufen und die Waldroute war wirklich schön. Und was soll ich sagen? Auch hier hat sie wieder nicht enttäuscht. Kleine Single Trails und viel durch Wald. Sehr entspannt. 2km vor dem Campigplatz hat dann der Regen angefangen. Den rest des Abends hat es auch immer wieder geschauert. Also kein Bad im See.
Tag 2 (31,4):
Tag 2 find sehr früh und sehr nass an. Da es in der Nacht auch nochmal geregnet hat. Die drei anderen Bikepacker die auch auf der Zeltwiese waren, haben auch schon zeitig eingepackt. Es ging dann die Sauerland Waldroute weiter bis nach Arnsberg. Und der Weg war wirklich schön. Auch wenn die Bundesstraße nebenan etwas gestört hat (hört man auf den Bildern ja gottseidank nicht). Teilweise war es auch gut matschig, aber man konnte es meistens umgehen oder drüber springen. Oder vorsichtig durch.
Ab Arnsberg habe ich Waldroute aber verlassen, weil mir diese zu weit südlich am Sorpesee raus kommt und ich zu dem Campingplatz auf der anderen Seite musste und daher einen wilden Mix an wegen genommen habe, die mir gerade passten. Und auch die die am direktesten waren, da ab Arnsberg auch die Höhenmeter gut reingespielt haben und auch die km.
Mein Eindruck vom Sorpesee war, dass es touristisch gut erschlossen ist. Und als Fahrradfahrer wahrscheinlich interessanter.
Tag 3 (9km):
Eigentlich wollte ich wieder zurück nach Arnsberg und von da aus fahren. Aber da die verbindung mit SEV nur so lala war und ich nicht unbedingt Lust hatte den selben Weg nochmal zu laufen, war die Idee nach Balve zu gehen und von dort aus mit dem Zug zu fahren. Nachdem ich dann die Karte etwas studiert habe, bin ich dann doch über die Sauerland Waldroute nach Sanssouci gelaufen. Direkt unter Volkringhausen. Somit hat sich der Kreis auch geschlossen. Die Waldroute war auf dem Abschnitt etwas gemischter von Straße, Feld und Wald war alles dabei. Paar km extra gemacht, da ich wieder die Abzweigung verpasst habe. Die Sauerland Waldroute führt oft an größeren Wegen vorbei und dann ist da plötzlich ein Trampelfpad den man übersieht.
Um ehrlich zu sein, ist die Beschilderung ziemlich gut. Nur nicht wenn man Tagträumer ist.
Ja doch, die Sauerland Waldroute hat auf jedenfall überzeugt. Werde ich noch weiter laufen.
Bin auf in den ganzen drei Tagen keinem einzigen Wanderer begegnet. -
Hallo zusammen!
Da meine Programmier skills besser sind als meine Excel skills, habe ich mir eine kleine Web App gebastelt um mein Essen für Touren zu planen. Ist halt sehr an LighterPack orientiert (weils auch einfach ne coole App ist).
Die Idee ist recht simpel; Wahrscheinlich haben wir alle unsere Excel Listen wo wir die Verpflegung für Touren planen, wie viel Gewicht es ist, wie viel kcal usw. Ist hier dann nicht viel anders. Man kann Tage anlegen und für die jeweiligen Mahlzeiten dann Essen hinzufügen mit Gewicht und kcal.
Dazu noch Tagesziele an Kalorien, damit man einfach sieht ob man genug dabei hat. Was ich noch interessant finde sind die Proteine, kann man optional einschalten oder halt nicht.
Gespeichert wird es im Browser Cache. Aber ihr könnt euch auch ein backup als json machen und auch wieder importieren.
LighterMeal – Trekking Essensplaner -
Lustig, genau das gleiche hab ich auch.
Aber ich hab das velcro ab gemacht und nur die ringhalterung (6g) direkt befestigt. Da ich den Schrim dann eh in der Schultertasche ruhen habe. -
Ehrlich gesagt war ich erstmal bedient von den ersten Etappen. Fairerweise muss man aber sagen, dass er ja noch länger ist und diese Etappen vielleicht auch nicht so repräsentativ sind.
Deswegen würde ich wahrscheinlich nochmal 2 Etappen bis Haltern am See laufen. Die 3. und 4.te Etappe sehen schon grüner & waldiger aus. Infrastruktuell aber wieder sehr planungsbedürftigt scheint es mir.
Ab Haltern am See teilt sich der Weg und man kann über den Norden direkt nach Olfen laufen oder über den Süden durch die Haard. Ich war da in der Ecke schon öfters und würde mir den Weg sparen. Der über den Norden wird 100% pro sehr überlaufen sein, wie Haltern halt so ist. Aber ist ganz schön da direkt am See.
Der südliche Weg dürfte der schönere sein. Erst durch die Heide und dann in die Haard. Die ist allgemein sehr schön und mit einer meiner Lieblings Tagesauflugsziele. -
Wäre cool wenn es nochmal eine große Übersichtskarte geben würde. Besonders um halt mal neue Wege zu "entdecken". Wenn man jetzt nicht genau weiß aus dem Kopf wo die Venntrilogie ist, ist es viel rumgeklickt um auch zB wege in der nähe zu finden.
-
Ich hab den Montbelle Regenschirm mit UV Schutz (124g nachgewogen ohne cover). Benutze ich meistens wegen dem UV Schutz / Schatten. Aber, ja die dinger sind auch recht Windstabil. Zusammen mit nem günstigen Clips (6g) kann man die auch direkt am Rucksack befestigen.
Ich hab halt den kleinen Regenschirm, der ist bei Regen ganz okay. Wenn es nieselt und man einen trocknen Kopf haben will. Aber sobald es halt windiger wird, haste den Regen eh im Gesicht. -
War ehrlich gesagt auch einfach etwas eine Fehlplanung von mir. Im Nachhinein wäre es sicherlich die klügere Variante gewesen.
Ich hätte auch den Weg abändern können und direkt durch Lackhausen gehen können und dann weiter bis ich wieder auf den Weg komme. Das wären wahrscheinlicher auch weniger KM gewesen. Habe einfach etwas zu spät realisiert, dass da nichts mehr wirklich kommt. Und auch am 2ten Tag die erste Zeit nur Feld um mich ist.
Deswegen von da wo ich war, einfach direkt zum Supermarkt (2km) und gleichen weg wieder zurück. Dachte auch initial, es wäre etwas näher.
-
Ich weiß gar nicht mehr genau wo ich davon erfahren habe. Es war irgendein Magazin, mit den schönsten Fernwanderwegen. Und da wurde der Hohe Mark Steig beworben. Vorher noch nie davon gehört und er liegt in NRW gar nicht so weit weg von mir.
Daher habe ich mir letztes Jahr im Juli gedacht, kann man ihn doch mal angehen.
Die Gesamtlänge beträgt 160km und führt von Wesel bis nach Olfen in 7 Etappen.
Da ich selbst aus NRW komme, wollte ich die Tour an vielleicht 2 langen Wochenenden machen.
PlanungDie Etappen sind bis auf die letzten beiden alle über 20km lang, daher wollte ich mich grob daran halten. Leider gab es nah am Weg kaum 1nitetents oder Campingplätze (grüne Punkte), außer am Ende der Route.
Deswegen habe ich Ausschau nach geeigneten Wildcamping Spots gehalten. Was auch nicht so einfach war, da dort auch einiges an Naturschutzgebieten ist. Wasser war wie so oft das nächste Thema. Man kam zwar öfters an Örtchen vorbei aber nicht überall gab es Einkaufsmöglichkeiten.
Tag 1:
Die erste Etappe ist mit 23 km angegeben.
Von Wesel Hbf sind es ca. 3 km bis zur Rheinpromenade wo eine Holztafel den Start des Hohe Mark Steigs einleitet. Der Weg am Auesee vorbei ist angenehm mit einigen Biergärten und Cafes. Es gibt dort auch öffentliche Toiletten die man nutzen kann um Wasser aufzufüllen.
Der Weg vom Auesee bis zum Diersfordter Wald ist eher unschön, da es viel über Feld und Asphalt geht. Man ist generell sehr exponiert und Schatten ist mangelware.Der Diersfordter Wald wiederum ist definitiv das Highlight der Tour mit dem Moorweg und der Heidelandschaft sowie "Schwarzes Wasser". Auch wenn es schöner wäre wenn man da nicht so eingezäunt wäre. Man muss aber sagen, auch wenn es ein Highlight ist, ist es auch relativ kurz / klein.
In der nähe von Schwarzes Wasser gibt es die einzige Schutzhütte der Tour. Die aber leider nur ein Unterstand ist ohne Sitzmöglichkeit und ohne Tisch. Man kann sich nur "anlehnen" an einen Balken. Das ist sehr schade, weil besonders jetzt im Sommer bräuchte man Sitzmöglichkeiten die etwas im Schatten sind.
Danach folgt wieder viel Schotterweg und Asphalt. Man kommt an Wesel Blumenkamp vorbei, was leider nur ein Wohngebiet ist. Es gab eine Pizzeria, die aber leider zu hatte.
Ich musste also nach Lackhausen rein und wieder zurück weil dort der nächste Getränkemarkt ist. Das sind zusätzliche 4km mit einigen Litern Wasser auf dem Rücken.Der Deichweg entlang der Issel, ist eher beschwerlich. Das geschnittene und getrockente Gras was dort auf dem Weg liegt, macht das vorankommen unangenehm dazu kommt, dass man auf dem Weg sogut wie keinen Schatten hat. Und ehrlich gesagt ist die Aussicht auch nicht so toll. Man sieht halt Feld.
Es gab zwar hin und wieder eine Bank auf dem Weg, jedoch sind die Bänke sehr zugewuchert und meistens direkt in der Sonne. Eigentlich war dort auch mein Zeltplatz geplant. Rechts vom Deich gabs eine kleine gerade Fläche, wo auch die Bank war. Durch den Deich ist man da etwas vor neugierigen Blicken geschützt. Ich bin zuerst komplett daran vorbei gegangen, als ich dann im GPS gesehen habe, dass er hinter mir liegt, wieder zurück. Und dann war mir auch klar, warum ich vorbei gegangen bin. Der kleine Platz dort, war komplett zugewachsen. Man konnte nichtmal mehr die Bank richtig erkennen. Alternativplan dann, weiter gehen bis man einen besseren Platz findet.
Das offizielle Etappenziel ist die Bärenschleuse. Definitiv sehr schön, der kleine See der sich dort gebildet hat, läd zum pausieren ein. Es gibt sogar Fische die dort hausieren. Wäre bestimmt auch ein spannender Zeltplatz geworden, jedoch kamen dort zu viele Menschen vorbei und hin, da direkt nebenan ein "Wanderparkplatz" ist.
Was ich extrem befremdlich fand, da es ja eigentlich das offizielle Etappenende ist, dass dort einfach nichts ist. Also man ist da echt im nirgendwo. Man müsste also wieder 5km Richtung Wesel reinlaufen zur Bushaltestelle. Nagut dann eben weiter laufen bis man einen passenden Ort zum Zelten findet. Auf der Karte habe ich ein paar Kilometer weiter einen kleinen Forst gesehen, der kein NSG ist und meine Hoffnungen darauf gesetzt. In das Wäldchen kam man aber nicht wirklich durch Unterholz. Aber nach einiger Zeit gabs dann dort eine kleine Lichtung die frei war, wo ich dann mein Zelt aufgeschlagen hatte.
Ich war auch ziemlich gut durch, da zu den 23 Etappenkilometern noch der Weg zum Etappenstart hinzukamen, der Umweg nach Lackhausen für Wasser sowie der Zusatzweg für den Schlafplatz, womit ich bei knapp 40km war für den Tag. Eine kleine Belohnung wartete aber noch, da als ich nach dem Essen so im Zelt lag mit offener Zelttür und den Mond beobachtet habe und langsam eingeschlafen bin, kam noch ein Rudel an Glühwürmchen vorbei und umflatterten mein Zelt.
Tag 2
Tag 2 fing mit viel Feldwegen und Asphalt an. Teilweise musste man auch auf zweispurigen Straßen laufen. Die Wegführung war wirklich sehr bescheiden. Man kommt an der Schutzhütte Esselt vorbei (die einzige auf der Etappe) und es ist wieder nur ein Unterstand ohne Sitzmöglichkeit oder Tisch.
Es gab noch ein kleines Stück durch einen kleinen Wald, was angenehm war wegen dem Schatten. Jedoch echt unangenehm vom Weg her. Da dort alles komplett zugewuchert war. Und durch schweres Forstgerät war der Weg auch voll Furchen und dazu noch matschig. Irgendwie das andere extrem zum Asphalt.
Und all diese Spinnweben! Man hat wirklich gemerkt, dass der Weg nicht oft gelaufen wird, weil ich eigentlich die ganze Zeit meinen Wanderstock vor mir halten musste um die Spinnweben zu entfernen. Man hat wenn die Sonne richtig Stand auch richtig schön gesehen, wie der komplette Weg voll damit ist.
Das nächste Ziel war das Naturschutzgebiet Dämmerwald. Leider eine komplette Enttäuschung. Dort ist einfach ein 3 breiter begradigter Schotterweg mit gruben links und rechts davon. Sah ein bisschen so aus, als ob man auf einem Deich läuft. (War auch nicht einfach da eine Stelle zum pinkeln zu finden). Ich weiß auch gar nicht was es war, aber der Wald hat sich irgendwie nicht schön angefühlt. Man hat sich durch diesen Schotterweg der durch die Gruben so erhöht ist, auch irgendwie richtig abgegrenzt vom Wald gefühlt.
Kurz gegen Ende des Dämmerwaldes kommt noch eine Sitzbank, Schutzhütte und der Jakobsbrunnen der vor über 100 Jahren angelegt wurde um die Waldarbeiter und Zugtiere mit Wasser zu versorgen. Jedoch nicht Wanderer, da er mittlerweile zugemauert ist. Was auch auf dieser Etappe Wasser etwas zum Problem gemacht hat.
Die nächstbeste Möglichkeit war dann Schembeck, wo man auch wieder einige KM Umweg machen musste. Ich hatte die Tour dann auch nach 24km in Schembeck beendet, da kurz danach wieder ein großes Naturschutzgebiet ist und ich entweder davor oder nach zelten müsste. Für davor war es noch zu früh. Für danach wären es wahrscheinlich wieder über 30-40km tour.
Fazit
Der Diersfordter Wald war wirklich ganz schön. Jedoch nur ein sehr kleiner Teil der Tour. Da kann man vielleicht auch mal so als Tages-spaziergang hin. Die Ecke um Haltern bis Oer-Erkenschwick (Die Haard) bin ich auch schon öfters gelaufen, da ist es auch sehr schön. Die Haard hat viele Single Trails und kleine Wege. Aber der Rest dazwischen, scheint mir doch größtenteils Feldweg und Straße zu sein.
Es scheint als hätte man versucht so ein bisschen die NSG zu verbinden zu einem Fernwanderweg, jedoch ohne den Weg wirklich mal gegangen zu sein. Die kilometerweiten Wege über Straße und exponiert über Feldwege, waren mental ganz schön Anstrengend und die NSG waren okay, aber die Mühen nicht wirklich wert.
Die Infrastruktur auf dem Weg ist halt nicht-existent. Wasserstellen, offene Wasserhähne etc. gibt es nicht. Man muss immer einige km Umweg einplanen. Campingplätze gibt es keine. Andere Unterkünfte zum buchen sind aber auch rah gesäht. Als section hike, auch etwas schwierig da die Etappen teilweise im nix Enden.
Positiv war, dass es wirklich recht viele Bänke gab. Erkennbar an ihrer pinken Farbe. Leider oft sehr in der Sonne, zugewachsen und irgendwie auch echt umbequem. Die sind irgendwie sehr hoch und sehr scharfkantig. Ich musste mir immer mein Sitzkissen an die Kante legen damit ich mir meine Kniekehlen nicht aufratsche, wenn ich mich anlehne.
Schutzhütten gab es jetzt zwei Stück, was okay ist. Ich weiß nicht wie es bei den weiteren Etappen aussieht. Nur echt schade fand ich, dass man sich da nicht reinsetzten konnte. Und es einfach nur so Unterstände waren wo man sich anlehnen kann. Besonders im Sommer hätte ich es sehr gefeiert mich da einfach mal etwas in den Schatten zu setzten. -
Die Wegführung über Asphalt wurde hier ja auch schon kritisch angemerkt. Aber auf 1200 Km über Radwege muss man erst mal kommen?!?


POV: Wenn man Komoot die Route planen lässt :d
-
Für die Navigation auf der Uhr braucht es aber auch Premium.
Finde bei Komoot die Trail View echt gut, besonders zum Planen ist es cool Bilder vom Weg zu haben.
Aber finde es teilweise schon extrem Dreist, dass man sowas wie Offizielle Wanderrouten hinter dem Premium Modell versteckt. Das sind idR öffentlich zugängliche Daten. Und Komoot wird 1000%ig auch einfach auf die OSM Daten oder andere freie Daten zugreifen für die offiziellen Wanderwege. Und dann dafür Geld zu nehmen ist schon arg dreist.
Zum Thema offizielle App, ja wäre irgendwie cool, ich finde es teilweise echt nervig, dass viele Kreise / Vereine / Wanderwege / Naturparks outdooractive nutzen für ihre Wege. Was freies wäre da cooler. -
Plant ihr auch Alpha Direct Camp Hosen?
-
Also die im Sauerland, werden soweit ich weiß nicht geteilt. Auch wenn du nur für 1 Zelt buchst, gibts keine Doppelbuchung der Plattform wie zB in der Eifel.
Ist auch ganz gut, weil ich ehrlichgesagt nicht sehe, wie da mehrere Zelte drauf passen sollen. Die Plattformen sind meist Überdacht und haben halt dicke Eckpfeiler, wodurch schon paar QM weg sind. Hatte letztes Jahr mein Bonfus Duos da drauf und es hätte ggf noch knapp ein 1p Zelt da drauf gepasst... aber wahrscheinlich eher nur ein freistehendes.
Problematischer wahrscheinlich eher, dass die gebucht und nicht benutzt werden. -
OSMAnd ist auch eine Hassliebe. Es kann gefühlt alles, aber man muss sich jedes mal wieder einarbeiten.
Und lernt immer was neues.
Zum Wandern benutze ich meistens auch dieses Profil: https://github.com/OsmAnd-Rendering/HikingUnd für Wildcamper vielleicht auch noch ein guter Tipp, man kann recht easy die Kartendaten von Naturschutzgebieten vom BFN als Overlaykarte hinzufügen. Dann sieht man das nochmal deutlich besser, da es in den normalen Styles oft untergeht.
Einfach neue Online Quelle hinzufügen: -
Sieht echt ganz schick aus. Schade, dass es nur 2 Wanderwege in Deutschland gibt. Da hat ja Wanderfreund.app mehr

-
Ich war letztes Jahr am Diemelsteig unterwegs und hatte da die Trekkingcamps benutzt. Damals noch wie so jedes andere Trekkingcamp Buchungssystem kompletter Krampf.
Aber die haben jetzt wohl ein neues Buchungssystem. Mit Karte und man kann dann recht einfach mehrere Trekkingcamps hinzufügen. Hatte überlegt anfang Juli den Upplandsteig zu machen und daher gesehen.
Wäre echt wünschenswert, wenn sich andere daran mal ein Beispiel nehmen könnten. Fand es immer extrem nervig Trekkingcamps zu buchen, da man immer die Camps einzeln buchen musste, die teilweise seltsame Namen haben und man erstmal schauen muss wo welche sind usw. Abgesehen davon, dass einige wie Eifelsteig aktuell komplett chaos sind mit telefonischem Buchen.
Aber hier auf jedenfall mal eine positive Entwicklung.... wenn die nicht schon Monate im voraus ausgebucht wären
-
Sehr spannender Thread.
Ich nutze meistes echt ein Sammelsurium von Tools.
Komoot: Für die grobe Planung. Da finde ich meistens den Trail View echt angenehm, weil man da Bilder der Wege und teilweise auch Schutzhütten etc sieht. Kann man gut scouten ob sich Plätze für Übernachtungen eignen.
OSMAnd: Meist auf dem Handy um über die POIs Wasserquellen, Schutzhütten etc. schonmal zu finden und zu speichern. Nutze ich dann auch oft für die Notfall-Navigation. Hab da auch nochmal die Naturschutzgebiete vom BNF als Overlaykarte drin, damit man das auch besser sieht.
DYI: Neuerdings auch ein eigenes kleines Tool was ich gebaut habe. Ist dann eher für's feintuning. Ich kann da dann die GPX hochladen und mappe die 1nitetent Daten da rein, damit ich sehe ob in der nähe der Route Schlafmöglichkeiten sind. Dazu über eigene overpass instanz nochmal erweiterte Campingplätze, Wasserquellen usw. anzeigen. -
Kann zu Aluula nichts sagen. Aber habe den Hyberg Attila und Aquila und sind beides echt Top Rucksäcke.
-