jo, ist leider so, die haben vor ein paar Monaten rumgebastelt, war auch angekündigt, man konnte vorher Daten wie Notizen, Bestellisten, etc. sichern ... jetzt isses weg, gerade bei der Bestellhistorie find ich das auch sehr schade. Naja, wenns sonst nix is ![]()
Beiträge von Old School
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Die Tatsache, dass das alte Forum langsam aber sicher stirbt
Ist das tatsächlich so? Ich kann das von Zahlen her, Mitgliederanzahl, Aufrufe, Posts, Antworten, etc. nicht beurteilen ... wir hier sind noch locker unter 500 Mitgliedern, also kein kometenhafter Aufstieg, wieviele sinds im Blauen? Gefühlt gibts dort locker mehr neue Posts. Und weitere benachbarte Foren (dies natürlich schon lange gibt) haben mehrere/viele Tausend Mitglieder, natürlich sicher auch viele Leichen.
Will nur sagen, man kann sich über die blaue Forenpilitik unterhalten, wundern, lästern, das Forum selbst ist offensichtlich noch Anlaufpunkt für viele UL Interessierte ?
Bin gespannt wie sich alles so entwickelt, wie in der Wildnis, die einen sterben aus, andere übernehmen die frei werdenden ökologischen Nieschen

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Solche Unterdruckpacksäcke gibts doch schon, z.B. im Anfibio Packraftstore.
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ich bin mal ein paar Tage freestyle durch den Rheingau in Hessen gewandert,
Jawoll, das ist der Hinterlandswald des Taunus, ein vergleichsweise großes Gebiet ohne Straßen, der schönste und einsamste Bereich des Taunus


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Neben all den Dingen, über die man nicht reden darf (Forenregeln), geht mir darüber hinaus Deutschland im Bezug auf Wandern gerade so richtig auf die Nerven.
Ich wollte eigentlich den Westweg laufen (schon im Oktober, gab ja einen entsprechenden Forumseintrag).
Allerdings war die Natur so zugemüllt und die (deutsche) Mentalität/Haltung kotzt mich an.
Alles ist zugerammelt, ob Hütten, oder Toiletten oder eben zugeschissen, weil die Menschen zu blöd sind ihre Hinterlassenschaften mitzunehmen.
Es hat mich so gefrustet, dass ich nach schon zwei Tagen wieder nach Hause gefahren bin.Das war jetzt ein weiterer Anlauf, den ich frustriert abgebrochen habe.
Deshalb wende ich mich nun an euch, vielleicht habt ihr ja Tipps, wie man das Ganze entspannter angehen kann, oder gar Alternativen im "Ausland", bei denen auch das Wildcampen weniger "Grauzone" ist. Ich wohne im Süden Deutschlands in der Nähe von Stuttgart.
Ich finde das stellst du einfach zu einseitig dar.
Erstmal ja, auf unserer Erde leben gefühlt aktuell 8,2 Milliarden Vollidioten die alles kaputt machen und die größtenteils egoistisch gegeneinander arbeiten und wir beide sind zwei davon ... finde den Fehler!
Und ja, auch hier in Deutschland gibt es gerade an den Hotspots oft Vollidiotenauflauf und viele davon sind laut, ignorant mit was-kostet-die-welt Verhalten.
Aber:
Die meisten der vielen Leute an solchen Hotspots wollen, wie du und ich, einfach nur den Spot genießen, sind ruhig, rücksichtsvoll und freundlich. Ich bin nur seltenst an solchen Hotspots aber z.B. im Schwarzwald auch schon ganz klassisch zum Feldberg hoch gelaufen, klar sind da dann andere Leute aber oben an den Bänken alle ruhig und lächelnd ... da wo der Fresstempel mit Bushaltestelle ist, naja, da hab ich natürlich großzügig Abstand gehalten. Die Strecke vom Feldbergsee über einen kleinen Pfad wo ich alleine war und die Übernachtung in einer Schutzhütte knapp außerhalb des Nationalparks an einem klaren Bächlein, einsam und in absoluter Ruhe, war traumhaft.
Und es gibt sooo viele Bereiche im Schwarzwald, Pfälzerwald, Hunsrück, Westerwald, Vogesen, Thüringerwald, ja, sogar Elbsandstein, etc. zu Fuß oder per Boot auf den östlichen Seen, Saale oder den Rheinauen und Rheinufern wo ich hier, mitten in D tagelang alleine im Wald war ohne einen anderen Menschen zu treffen (am Rhein fahren natürlich Schiffe vorbei).
Allerdings laufe ich selten nur den markierten Wegen hinterher mit GPS-Track (sowas hab ich gar nicht, immer komplett offline) sonder nehme eine Old School Papierkarte, ja, davon braucht man auf längerer Tour auch mal drei, vier oder fünf, ogott sind die schwer, dafür kann ich die ausbreiten und übersichtlich die kleinen Wege neben den markierten Wegen finden und nutzen. Oft gibts auch halb vergessene und halb zugewachsene Wege die in die richtige Richtung führen, das sind die besten. Oder auch mal querfeldein um einen kleinen Bach oder Tümpel für das Nachtlager zu finden.
Jepp, das ist dann kein Kilometer fressen aber "Abenteuer", am liebsten wärs mir wenns gar keine markierten "Prädikatswege" gäbe.Genau genommen wundert es mich sogar wie viel Platz "für Abenteuer" es im extrem dicht besiedelten Deutschland gibt und bisher hat mich auch noch niemand angemacht wenn ich mich im "Graubereich" bewegte, im Gegenteil, bei den zwei, drei abendlichen Begegnungen mit Förster war das freundlich und interessiert "welch tolle, ungewöhnliche Ausrüstung" ich doch habe. Ein Förster im Pfälzerwald hat mich am Weg am frühen Abend mal gefragt wo ich übernachten werde (der ist ja nicht doof und sieht den Rucksack mit EVA-Rolle), die angegebene Hütte sagte er gibts nicht mehr, stattdessen wies er mir nach freundlichem Gespräch quasi einen wirklich tollen Übernachtungsplatz zu, an einem Bach gelegen auf grüner Lichtung, top. Wenn jemand fragen sollte, sagen Sie es ist mit Förster X abgesprochen ... wies in den Wald reinschreit ...
Ich finde Deutschland als stark zersiedeltes und bevölkertes Nicht-Flächen-Land erstaunlich freundlich und offen!!
Offenheit, Unbekümmertheit, erst mal allem locker und positiv begegnen, ich denke das hilft ... auch wenns hier nirgendwo einsamste Wildnis gibt, oftmal kann ich mich hier so fühlen ... auch wenns mir z.B. in Nordskandinavien, wenns nicht grad der Kungsleden im Sommer ist, viel besser gefällt.
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Dann wanderte ich DORT eben nicht, abgesehen davon das ich das in einer Region mit solch riesigem Menschenauflauf eh nicht tun würde, so einfach ist das, obwohl es natürlich für die Bewirtschafter der dortigen Almen ein großes Problem ist wenn ein (großer?) Teil der Leute kreuz und quer über die Wiesen rennt.
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Bedauerlicherweise aber nicht so einfach und Produktions-sicher zu nähen.
Wiso das?
Es gibt doch Nähfüßchen speziell für die doppelte Kappnaht, die falten den Stoff automatisch und zwei Nadeln nähen perfekt parallele Nähte.
Da ich an meiner ollen Maschine den Nähfuß nicht tauschen kann, verklebe ich die Naht zuerst mit Elastosil (Silikonkleber), der verklebte Streifen ist etwas steifer und ist ganz einfach einmal umklappbar, verrutscht nicht und kann problemlos mit zwei Nähten versehen werden. Durch das Elastosil, in Kombi mit Corespun Garn braucht die Naht nicht mal mehr abgedichtet werden.
Will damit nur sagen, wenn ich und etliche andere hier "mit Hausmitteln" ne gute Kappnaht hinkrieggen, dann doch auch jede zeltproduzierende Firma?
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PS: das einzige, worauf du dich sicher verlassen kannst, ist, dass es Mitte Januar verdammt dunkel sein wird

Jepp, kann ich endlich mal wieder laaaange schlafen ...

Habe letzten Winter das Wetter da ganz oben verfolgt, größtenteils wars eher "seuchwarm", zumeist um die -10, nur mal wenige Tage am Stück Richtung -15/-17 ... also deutlich wärmer als das vor zwei, drei Jahrzehnten mal war, tja, Veränderungen ...
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Aus welchem Material ist denn das Teil an der entsprechenden Stelle?
Textilen Stoff kleben ist immer blöd, nach meiner Erfahrung hält das nie lange, schon gar nicht wenn Belastung drauf kommt.
Ich würde es mit mit kurzem Stretch-ZickZack-Stich vernähen ... falls du eine Maschine hast die das kann ... oder diese paar Zentimeter von einem Schneider richten lassen. Das macht der in wenigen Minuten. -
unabhängig davon ob es die Aquaguard-Ausführung (finde ich für Winter eher unnötig)
klugscheisser-modus: auch im Winter regnet es gern mal, wenn dir bei Tauwetter die pulka auf einem See voller Pfützen umkippt, bist du auch froh, wenn alles wasserdicht verstaut ist.
Da hast du schon recht, sollte aber in Nordskandinavien so von Mitte Januar bis Mitte März doch eher unwahrscheinlich sein, naja, wer weis wie das in 10, 20, 30 Jahren sein wird (Klimaveränderung und so).
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Habe mir gerade für den nächsten Winter einen Packsack für die Pulka genäht. Es fehlt noch der Reißverschluss oben über die gesamte Länge, er wird natürlich mit einer Abdeckleiste geschützt die per Klette fixiert wird.
Meine Frage: was ist für diese Anwendung, also Winter, kalt, Schnee, evtl. gefrierende Feuchtigkeit, ... besser geeignet, SpiralRV oder ProfilRV, unabhängig davon ob es die Aquaguard-Ausführung (finde ich für Winter eher unnötig) ist oder nicht?
Welcher ist robuster gegen mögliche Vereisung? -
Das hätte, ohne eine Studie, tatsächlich keiner ahnen können

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ür dieses Zelt habe ich diesmal ein Python Script zur Berechnung Flächen geschrieben, basierend auf einem Script für die Gestängebögen, das ich auf reddit gefunden hatte. Wenn es dich interessiert, kann ich den Link zu dem reddit Post gerne mal raussuchen
Das Script auf reddit würde mich natürlich interessieren, kann mir sicher helfen, selber bin ich leider so ein "unglaubliches Mathe Ass", ähm, njaa.
Die Berechnungsscripte von Flusslinie kenne ich bereits, sehr gut.Ich muss zugeben, dass ich echt nicht verstanden habe, warum sich Clips da so anders verhalten.
Die Clipsversion bzw. Schnurversion sieht zunächst gefühlt deutlich einfacher aus als die Schlauchvariante. Vor allem der Aufbau bei Sturm ist mit Schläuchen schon etwas Quäleriei und man muss sehr aufpassen das es keinen Stangenbruch gibt. Diese Gefahr wäre mit Klipsen/Schnur kein Thema mehr.
Das es nicht geklappt hat könnte vielleicht daran liegen das Schläuche den Zug ganzflächig auf das Zeltmaterial/Nähte verteilen, also ganzflächig für Spannung sorgen. Klipse hingegen "ziehen" immer nur dort wo eben diese am Zeltstoff befestigt sind? -
Da ich die Clips wieder entfernen und das Zelt deswegen noch einmal komplett auftrennen musste
D.h. du hast die Kappnaht die die Teile verbindet zwei Mal vernäht. Es sind also doppelt Löcher im Material. Befürchtest du nicht das die Nähte deshalb deutlich geschwächt sind? Wenn mal Sturm und richtig Zug auf die Nähte kommt ...
Generell ein super Zelt geworden. Ohne Schnickschnack, zwei Eingänge, Top

Du sagtest bei der Variante mit den Clipsen kam keine Spannung auf die Konstruktion, hm, hättest du dazu nicht einfach nur die Stangen verlängern müssen?
Das schwierigste bei nem Kuppelzelt stelle ich mir das korrekte Ausmessen der Stoffteile vor. Bei nem Tarp, flatt mit 4 Ecken, da kann man nix falsch machen, bei ner Kuppel, nach oben verjüngend, gekrümmt, hm, deshalb hab ich mich noch nicht ran getraut ... allein deswegen Respekt für deine prima Umsetzung !!
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Das ist nicht ganz unwahrscheinlich. Ich hab die dollsten Dinger da drüben erlebt und zu Ohren bekommen. Von flacher Erde, über Echsenmenschen zu den Aliens.
Naja, das ist alles auch hierzulande immer mal wieder zu vernehmen ... wobei ich persönlich eher die Krebsmenschen als Drahtzieher hinter allem sehe

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Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?
60+ (deutliches +)
RaulDuke, du hast recht, an solche Zeiten erinnere ich mich (und die Zeiten in denen wir so viele Selbstverständlichkeiten genießen konnten ändern sich sicherlich wieder), allerdings hatte ich das das Privileg seit früher Kindheit jährlich mit der Familie klassische Urlaube erleben zu dürfen, Wanderurlaube in den Alpen, Strandurlaube an einigen Meeren, Erlebnisurlaube in Skandinavien. Später dann Trekkingtouren, Paddeltouren in den Alpen, Deutschland, Skandinavien, oft mehrere Monate. Eine wunderbare Zeit die, sowohl von der Familie als Kind als auch später selbstständig jeweils mit sehr wenig Geld realisiert wurde. Teure Fernflugreisen waren bisher nicht dabei, früher zu teuer, heute kein Interesse.
Zwischendrin gab es wegen voller Zufriedenheit im "normalen Alltag" aber auch ca. 15 bis 20 Jahre gar keinen Urlaub, kein Interesse daran, ich kenne also beides. Seit gut 10 Jahren mache ich wieder Trekkingtouren, nicht aus Flucht, sondern einfach weil es wieder Teil des Lebens ist und ganz einfach nen Riesenspass macht. Und wenn ich in Rente bin werden die Touren sicher auch wieder in die Monatsbereiche gehen ... lange Gesundheit ermöglicht das hoffentlich, großaretig Geld brauche ich dazu nicht da es sicher nie teure Flugreisen werden obwohl es ja (noch)auch diese oft sehr günstig gibt. -
Für den nächsten Winter brauche ich einen VBL im Schlafsack. Es soll entweder ein VBL Overall oder ein Inlet mit Ärmeln werden ...
Das Material muss natürlich dampfdicht sein. So direkt würde ich das 36g Silnylon von Extremtextil nehmen ... aber ist Silnylon dampfdicht?
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Plane ich hier eigentlich meine Flucht?
Falls Trekking eine Flucht ist, dann trifft das auch auf jede andere Form von "Urlaub" und alle andere nMöglichkeiten die uns aus dem "normalen" Alltag raus bringen zu. Dieser normale Alltag ist ein Teil des Lebens, wie erfüllend oder auch nicht dieser sein mag, genauso wie jede Form des Lebens abseits dieses Alltages ... also gibt es gar keine "Flucht"!?
Aber wenn wir es als Flucht sehen, dann sind wir hier doch alle verdammt hartnäckig, denn, obwohl wir genau wissen das wir nach mehr oder weniger kurzen Zeit immer wieder eingefangen werden, versuchen wir es doch immer wieder ... wenn das kein Überlebenswille, Zielstrebigkeit, Charakterstärke ist, nun, dann weis ich auch nicht
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Diese Skippy kann man zur Not ja auch tatsächlich essen ... die meisten anderen "Erdnussbutter" sind ja leider nur ein Gemisch aus Zucker und Palmöl, Erdnüsse kommen in der Zutatenliste meist erst an dritter Stelle. Bei Skippy sind die Ernüsse mit 91% wenigstens an erster Stelle und statt Palmöl Rapsöl (sicherlich gehärtet). Hat "mein" Rewe übrigens auch.