Beiträge von Old School

    Super Teil :thumbup:

    Die höhere Anspannung des Reinkrabbellochs mit Trekkingstock ist prima. Jetzt noch n Minitarp über den Eingangsbereich und es passt prima auch für ein Basecamp.

    Etwas nachteilig finde ich das die Bodenabspannungen direkt am Boden sind, ohne ne Leine, das kann bei steinigem Boden auch mal schwierig sein, man kann den Hering so ja nur minimal variieren. Aber bei 17 Möglichkeiten ists wohl auch nicht schlimm wenn mal einer ausgelassen werden muss?

    Ja, aber nur wenn das Leukoplast nass wird und dann aufquilt, das könnte wirklich etwas problematisch, eventuell bessere ich das noch aus mit einem anderen Klebeband ohne Baumwollanteil

    Es gibt auch weißes, wasserfestes Leukoplast, ohne Baumwolle. Klebt wie Sau, zumindest auf der Haut, hatte ich schon ohne zu wechseln fast zwei Wochen am Fuß in permanent nassen Schuhen und Socken.

    Hier ist grade die Gestängediskussion Alu - Carbon aktiv. Mit Carbon habe ich keine Erfahrung, musste mir in den 80ern aber mal in Nordnorwegen wegen Zeltdefekt ein neues Zelt kaufen, was halt verfügbar war im Laden, glaube es war ein Nordisk mit zwei Gestänhebögen, sehr schwere Bögen mit dicker unelastischer Schnur drinne, mussten nach Zusammenstecken mit Knoten am Ende fixiert werden. Die Bögen waren nicht aus Alu oder Carbon, irgendein schweres, hartes Kunststoff, jedoch garantiert unkaputtbar, konnte ich ohne Schaden biegen bis ultimo, Zeltstabilität trotzdem top, später als Versuch die Stangen heftig auf Felsen geworfen und sogar größeren Stein wuchtig drauf geworfen. Kaum ein Kratzer, also super robust, leider schwer. Hat jemand ne Idee was das damals für ein Material war?

    Ich tue mich schwer mit diesem Konzept. Jemand, der sich problemlos Unterkunft, Kleidung und Essen leisten kann, macht sich selbst auf die Großzügigkeit anderer angewiesen. Der Punkt ist, dass Großzügigkeit möglich erzwungen wird. Denn niemand möchte jemanden hungrig, frierend und obdachlos seinem Schicksal überlassen. Selbst wenn ihm nicht danach ist.

    Vor ein paar Jahren traf ich in einer Schutzhütte in den Pyrenäen einen Mann, der „dem System“ entflohen war. Er wollte nicht arbeiten, lebte vom Dumster Diving und den Gaben von anderer Menschen. Er sah unterernährt aus, seine Hände zitterten. Ich fühlte mich gezwungen, mein Essen zu teilen, obwohl ich für die nächsten vier Tage sowieso schon knapp Essen dabei hatte. Das hinterließ einen üblen Nachgeschmack.

    Ich helfe gern Leuten die Hilfe brauchen, merke aber, dass ich Schwierigkeiten mit jemandem habe, der sich bewusst dafür entscheidet sich allen möglichen Risiken aussetzen , weil „the trail provides“.

    Vor allem tu ich mich immer wieder schwer damit für begrenzte Zeit solch eine "Lebenserfahrung" verkaufen zu wollen, hier, ich hab nix, helft mir, wir schaffen das zusammen, ähm, wir? Das ganze auf Instagramm zu vermarkten und auf der Webseite zu betteln "wenn mir 3000 Leute 10€ schenken, dann kann ich mir meine neue Praxis leisten, das sollten wir doch auch gemeinsam schaffen ... häääh, gehts noch? Der Typ ist doch Arzt, der kriegt ganz sicher nen Kredit über popelige 30T€. Oder verdient er mit seiner Podologie nix? Aber er tut das ja nur um möglichst vielen mit diesen fantastischen Möglichkeiten helfen zu können ^^

    Mannnn, bin ich ein böses Ar.....ch 8o

    Viele nehmen ja unterwegs Ibuprofen, teilweise auch regelmäßig. Ich hab immer ein paar "Ibus" für den Notfall dabei, bin aber ganz froh, dass ich sie bis jetzt nicht gebraucht habe.

    Ich habe natürlich auch Schmerztabletten dabei, vor allem gegen mögliche Zahnschmerzen, für mich die schlimmst möglichen Schmerzen.

    Ansonsten bin ich verwundert über den Ansatz "Schmerztabletten gegen Muskelschmerzen", womöglich sogar vorbeugend. Wenn ich durch die Belastung solch starke Schmerzen kriege das ich kaum mehr laufen kann, ich also heftigsten Muskelkater habe, dann sind das Mikrotraumata im Gewebe die nun mal ein paar Tage zum Heilen brauchen. Wenn ich da durch "Drogenmissbrauch" wieder neu auf den ohnehin erledigten Muskel drauf kloppe, riskiere ich vor allem stärkere Verletzungen ... da würde ich mich zunächst fragen ob ich mich für meine Fitness ganz einfach völlig übernommen habe, daraus lernen und beim nächsten Mal das ganze entsprechend sanfter angehen oder besser, für das nächste Mal entsprechend trainieren um die angestrebte Leistung ohne Schmerzen und Überforderung erbringen zu können.

    Meine Devise: immer ein wenig fitter sein als es die geplante Veranstaltung erfordert, wenn da schon 2000 Höhenmeter waren, dann muss ich spüren, das geht grad nochmal, dann machts Spass und ich brauch mir auch keine Gedanken über Schmerzkompensation machen und was ich dafür mitschleppen können müsste :saint:

    Für die Wandergesellen gibt es Infrastruktur in Form von Handwerksbetrieben. Bezahlen tun die quasi mit ihrer Arbeitskraft. Bei Mönchen gibt‘s Infrastruktur in Form von Klöstern und Kirchen bzw. Tempeln. Da sehe ich schon grundlegende Unterschiede zum o.g. Barfußwanderer.

    Nun, der Barfusswanderer kann sicher ebenfalls auf jede Menge Infrastruktur zurück greifen, denn er hat das geschickt eingefädelt. Dadurch das er online immer seine aktuelle Position öffentlich macht, wird sich so mancher drum reißen für seinen eigenen Instagramexhibitionismus (danke für den schönen Begriff schrenz ) ein paar Fotos zu ergattern, vielleicht auch als Werbung für eine Pension oder Hotel. Da fällt dann ne kostenlose Übernachtung, Mittagessen, Dusche ab oder Wetterschutz bei einem Trailangel. Kann mir vorstellen das er bzgl. jeglicher (un)eigennützigen Hilfe aus dem Vollen schöpfen kann ... auch irgendein "Morgenmagazin" wird bestimmt drüber berichten und ihn mal begleiten um Sehnsüchte der Zuschauer zu befriedigen :saint:

    Denke mal am Ende hat er garantiert alle Podogelosen in seinen Füßen weg massiert 8o

    Für ordentlichen Social Media Rummel muss man halt was machen was nur ganz wenige können. Meinen Respekt für das Training um so souverän barfuß zu laufen!

    Mir kribbelts schon wenn ich barfuß vom Bett aufs Klo gehe ... ich muss heftige Podogelosen in den Füßen haben :D

    An die Extex-Kunden - ist bei euch auch die Bestellhistorie weg? Ich wollte gerade nachschauen, welches Material ich für mein Myog-Tarp bestellt hatte, finde ein neues Design vor und unter Bestellungen ist nichts mehr aufgeführt. Finde ich ziemlich meh ...

    jo, ist leider so, die haben vor ein paar Monaten rumgebastelt, war auch angekündigt, man konnte vorher Daten wie Notizen, Bestellisten, etc. sichern ... jetzt isses weg, gerade bei der Bestellhistorie find ich das auch sehr schade. Naja, wenns sonst nix is 8)

    Die Tatsache, dass das alte Forum langsam aber sicher stirbt

    Ist das tatsächlich so? Ich kann das von Zahlen her, Mitgliederanzahl, Aufrufe, Posts, Antworten, etc. nicht beurteilen ... wir hier sind noch locker unter 500 Mitgliedern, also kein kometenhafter Aufstieg, wieviele sinds im Blauen? Gefühlt gibts dort locker mehr neue Posts. Und weitere benachbarte Foren (dies natürlich schon lange gibt) haben mehrere/viele Tausend Mitglieder, natürlich sicher auch viele Leichen.

    Will nur sagen, man kann sich über die blaue Forenpilitik unterhalten, wundern, lästern, das Forum selbst ist offensichtlich noch Anlaufpunkt für viele UL Interessierte ?

    Bin gespannt wie sich alles so entwickelt, wie in der Wildnis, die einen sterben aus, andere übernehmen die frei werdenden ökologischen Nieschen :)

    Neben all den Dingen, über die man nicht reden darf (Forenregeln), geht mir darüber hinaus Deutschland im Bezug auf Wandern gerade so richtig auf die Nerven.

    Ich wollte eigentlich den Westweg laufen (schon im Oktober, gab ja einen entsprechenden Forumseintrag).
    Allerdings war die Natur so zugemüllt und die (deutsche) Mentalität/Haltung kotzt mich an.
    Alles ist zugerammelt, ob Hütten, oder Toiletten oder eben zugeschissen, weil die Menschen zu blöd sind ihre Hinterlassenschaften mitzunehmen.
    Es hat mich so gefrustet, dass ich nach schon zwei Tagen wieder nach Hause gefahren bin.

    Das war jetzt ein weiterer Anlauf, den ich frustriert abgebrochen habe.

    Deshalb wende ich mich nun an euch, vielleicht habt ihr ja Tipps, wie man das Ganze entspannter angehen kann, oder gar Alternativen im "Ausland", bei denen auch das Wildcampen weniger "Grauzone" ist. Ich wohne im Süden Deutschlands in der Nähe von Stuttgart.

    Ich finde das stellst du einfach zu einseitig dar.

    Erstmal ja, auf unserer Erde leben gefühlt aktuell 8,2 Milliarden Vollidioten die alles kaputt machen und die größtenteils egoistisch gegeneinander arbeiten und wir beide sind zwei davon ... finde den Fehler!

    Und ja, auch hier in Deutschland gibt es gerade an den Hotspots oft Vollidiotenauflauf und viele davon sind laut, ignorant mit was-kostet-die-welt Verhalten.

    Aber:
    Die meisten der vielen Leute an solchen Hotspots wollen, wie du und ich, einfach nur den Spot genießen, sind ruhig, rücksichtsvoll und freundlich. Ich bin nur seltenst an solchen Hotspots aber z.B. im Schwarzwald auch schon ganz klassisch zum Feldberg hoch gelaufen, klar sind da dann andere Leute aber oben an den Bänken alle ruhig und lächelnd ... da wo der Fresstempel mit Bushaltestelle ist, naja, da hab ich natürlich großzügig Abstand gehalten. Die Strecke vom Feldbergsee über einen kleinen Pfad wo ich alleine war und die Übernachtung in einer Schutzhütte knapp außerhalb des Nationalparks an einem klaren Bächlein, einsam und in absoluter Ruhe, war traumhaft.
    Und es gibt sooo viele Bereiche im Schwarzwald, Pfälzerwald, Hunsrück, Westerwald, Vogesen, Thüringerwald, ja, sogar Elbsandstein, etc. zu Fuß oder per Boot auf den östlichen Seen, Saale oder den Rheinauen und Rheinufern wo ich hier, mitten in D tagelang alleine im Wald war ohne einen anderen Menschen zu treffen (am Rhein fahren natürlich Schiffe vorbei).
    Allerdings laufe ich selten nur den markierten Wegen hinterher mit GPS-Track (sowas hab ich gar nicht, immer komplett offline) sonder nehme eine Old School Papierkarte, ja, davon braucht man auf längerer Tour auch mal drei, vier oder fünf, ogott sind die schwer, dafür kann ich die ausbreiten und übersichtlich die kleinen Wege neben den markierten Wegen finden und nutzen. Oft gibts auch halb vergessene und halb zugewachsene Wege die in die richtige Richtung führen, das sind die besten. Oder auch mal querfeldein um einen kleinen Bach oder Tümpel für das Nachtlager zu finden.
    Jepp, das ist dann kein Kilometer fressen aber "Abenteuer", am liebsten wärs mir wenns gar keine markierten "Prädikatswege" gäbe.

    Genau genommen wundert es mich sogar wie viel Platz "für Abenteuer" es im extrem dicht besiedelten Deutschland gibt und bisher hat mich auch noch niemand angemacht wenn ich mich im "Graubereich" bewegte, im Gegenteil, bei den zwei, drei abendlichen Begegnungen mit Förster war das freundlich und interessiert "welch tolle, ungewöhnliche Ausrüstung" ich doch habe. Ein Förster im Pfälzerwald hat mich am Weg am frühen Abend mal gefragt wo ich übernachten werde (der ist ja nicht doof und sieht den Rucksack mit EVA-Rolle), die angegebene Hütte sagte er gibts nicht mehr, stattdessen wies er mir nach freundlichem Gespräch quasi einen wirklich tollen Übernachtungsplatz zu, an einem Bach gelegen auf grüner Lichtung, top. Wenn jemand fragen sollte, sagen Sie es ist mit Förster X abgesprochen ... wies in den Wald reinschreit ...

    Ich finde Deutschland als stark zersiedeltes und bevölkertes Nicht-Flächen-Land erstaunlich freundlich und offen!!

    Offenheit, Unbekümmertheit, erst mal allem locker und positiv begegnen, ich denke das hilft ... auch wenns hier nirgendwo einsamste Wildnis gibt, oftmal kann ich mich hier so fühlen ... auch wenns mir z.B. in Nordskandinavien, wenns nicht grad der Kungsleden im Sommer ist, viel besser gefällt.

    Dann wanderte ich DORT eben nicht, abgesehen davon das ich das in einer Region mit solch riesigem Menschenauflauf eh nicht tun würde, so einfach ist das, obwohl es natürlich für die Bewirtschafter der dortigen Almen ein großes Problem ist wenn ein (großer?) Teil der Leute kreuz und quer über die Wiesen rennt.

    Bedauerlicherweise aber nicht so einfach und Produktions-sicher zu nähen.

    Wiso das?

    Es gibt doch Nähfüßchen speziell für die doppelte Kappnaht, die falten den Stoff automatisch und zwei Nadeln nähen perfekt parallele Nähte.

    Da ich an meiner ollen Maschine den Nähfuß nicht tauschen kann, verklebe ich die Naht zuerst mit Elastosil (Silikonkleber), der verklebte Streifen ist etwas steifer und ist ganz einfach einmal umklappbar, verrutscht nicht und kann problemlos mit zwei Nähten versehen werden. Durch das Elastosil, in Kombi mit Corespun Garn braucht die Naht nicht mal mehr abgedichtet werden.

    Will damit nur sagen, wenn ich und etliche andere hier "mit Hausmitteln" ne gute Kappnaht hinkrieggen, dann doch auch jede zeltproduzierende Firma?

    PS: das einzige, worauf du dich sicher verlassen kannst, ist, dass es Mitte Januar verdammt dunkel sein wird :P

    Jepp, kann ich endlich mal wieder laaaange schlafen ... 8)

    Habe letzten Winter das Wetter da ganz oben verfolgt, größtenteils wars eher "seuchwarm", zumeist um die -10, nur mal wenige Tage am Stück Richtung -15/-17 ... also deutlich wärmer als das vor zwei, drei Jahrzehnten mal war, tja, Veränderungen ...

    An die Stoffexpert:innen unter euch: Wie klebe ich am besten die Naht an meinem Trisuit?

    Wichtig ist:

    • die Naht muss stabil sein. An der Schulterpartie ist viel Bewegung und viel Spannung. Vielleicht ist eine elastische Naht gut.
    • Sie muss dünn sein, damit keine Reibungsstellen generiert werden.

    Aus welchem Material ist denn das Teil an der entsprechenden Stelle?
    Textilen Stoff kleben ist immer blöd, nach meiner Erfahrung hält das nie lange, schon gar nicht wenn Belastung drauf kommt.
    Ich würde es mit mit kurzem Stretch-ZickZack-Stich vernähen ... falls du eine Maschine hast die das kann ... oder diese paar Zentimeter von einem Schneider richten lassen. Das macht der in wenigen Minuten.

    unabhängig davon ob es die Aquaguard-Ausführung (finde ich für Winter eher unnötig)

    klugscheisser-modus: auch im Winter regnet es gern mal, wenn dir bei Tauwetter die pulka auf einem See voller Pfützen umkippt, bist du auch froh, wenn alles wasserdicht verstaut ist.

    Da hast du schon recht, sollte aber in Nordskandinavien so von Mitte Januar bis Mitte März doch eher unwahrscheinlich sein, naja, wer weis wie das in 10, 20, 30 Jahren sein wird (Klimaveränderung und so).

    Habe mir gerade für den nächsten Winter einen Packsack für die Pulka genäht. Es fehlt noch der Reißverschluss oben über die gesamte Länge, er wird natürlich mit einer Abdeckleiste geschützt die per Klette fixiert wird.

    Meine Frage: was ist für diese Anwendung, also Winter, kalt, Schnee, evtl. gefrierende Feuchtigkeit, ... besser geeignet, SpiralRV oder ProfilRV, unabhängig davon ob es die Aquaguard-Ausführung (finde ich für Winter eher unnötig) ist oder nicht?
    Welcher ist robuster gegen mögliche Vereisung?