Beiträge von caficon

    Das FInanzielle ist ausgesprochen individuell.
    Geld kostet fast nur die "Town", da ist alles nach oben offen. Wenn man sparen möchte, hält man die town stops kurz. Aber auch in manchen Towns gibt es wirklich preisgünstige Möglichkeiten: mal ein Restaurant, das Zeltmöglichkeiten hintem Haus anbietet (in der Erwartung, dass man bei ihnen speist), mal Trail Angels, denen man dann auch was zur Kostendeckung in eine Box wirft (nicht zu knapp; schon 2019 empfahl "Scout" 20 Dollar pro Nacht, damit die Trail angel nicht draufzahlen müssen).

    Übrigens kann man Pausentage (oder halbe Pausentage) auch an wunderschönen Bergseen machen, ein Konzept, das nicht verbreitet zu sein scheint, aber besser ist als mit ner Büchse Bier aufm Zeltplatz oder in der Bar zu hocken.

    Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich damals, 2019, (also noch zu anderen Zeiten) mir eine "Anschubfinanzierung" von 2000 aufs Reisekonto gepackt, dann kamen monatlich 800 aufs Reisekonto, und zum Schluss habe ich mir noch ein BigAgnes-Zelt vom Übriggebliebenen mitgebracht. Versicherung, Anreise und Mobiltelefon nicht miteinberechnet. Ich habe verhältnismäßig viele Pausenstops eingelegt, habe dabei aber mit dem mir bisweilen eigenen Hang zum Geiz solche Zeltmöglichkeiten wahrgenommen, wenn ich sie mitbekommen habe, und mir auch gelegentlich Hotelzimmer geteilt. Ach ja: Bier habe ich nur selten getrunken, im Restaurant eigentlich nie, wenn ich es recht überlege.
    Ausrüstung: Schuhe sind Verbrauchsmaterial - ich habe großzügig 1 Paar pro Monat kalkuliert.

    Auf meinen Amiland-Touren habe ich nur 2022 in Washington mal Uber in Anspruch nehmen müssen, alles andere ging auch per Hitch, bzw. auf Spendenbasis (was dann nicht unbedingt viel billiger ist als Uber, aber wenigstens der Fahrer das ganze Geld bekommt)

    Im kommenden Jahr werde ich erst mal so mit 1500 pro Monat kalkulieren, kann aber auch nachsteuern.

    Gibt es hier eigentlich auch jemanden, der Sobo starten möchte? Ich kann erst Anfang Juli weg, und wenn ich mich (wieder) für den PCT entscheiden sollte, hieße das dann im Norden starten (und zwischendurch von mir einkalkulierte Brandgebiete oder Nerviges einfach überspringen, weil, kenn ich ja schon).

    für 3 Wochen in Schweden

    Ich weiß ja nicht, wo du hinfährst, aber ich habe auf dem Padjalantaleden erlebt, dass es in den bewirtschafteten Hütten riesige Müllsäcke gibt. Als ich mein Polycro-Groundsheet unfreiwillig halbiert hatte (das ich zum Schutz unter meinem damals nagelneuen DCF-Zelt hatte), bekam ich einen geschenkt - aufgeschnitten hätte der gereicht (ein anderer Wanderer hat seine Regenjacke verloren und aus einem dieser Müllsäcke einen Poncho gebastelt).

    Viele Jahre war ich übrigens entgegen der Lehrmeinung hier meist mit Tyvek-Unterlage unterwegs - die dient auch mal als Regenrock, oder beim Hitchen als Ziel-Anzeige. Nachteil der Unterlage ist, dass der Zeltboden darauf ziemlich wegrutscht, wenn das Zelt mal auf einer schiefen Ebene stehen muss. Und es durchaus nervt beim Aufbau, wenn die Unterlage vom Wind weggeweht wird...


    Die UL-Lehrmeinung dazu dürfte ungefähr so sein : Wenn schon ein richtiges Zelt mit eingebautem Boden, dann reicht der doch. Tarptent hat eine große Erfahrung und verbaut - denke ich mal - keinen Mist als Boden. Das geht ohne Extra-Unterlage. Recht haben sie, es kann aber auch Gründe für eine Unterlage geben - jedenfalls manchmal. Die Diskussion darüber dürfte herrlich weit gehen.

    Aber das ist ja keine Antwort auf deine Frage. Drum: Wir haben für unseren stabilen Schlechtwetter-Bunker eine Unterlage, die die Apsis mit abdeckt. Man trägt weniger Dreck und Matsch ins Innenzelt, legt den nassen Krempel nicht im Dreck ab. Das kann sich lohnen, wenn das Zelt nicht nur für 8 Stunden über Nacht steht und der Raum im Innenzelt begrenzt ist für zwei…

    Auf jeden Fall, wenn du eine Unterlage drunterlegst, beachte den Hinweis von fettewalze . Sonst hast du ganz schnell eine Pfütze auf deiner schönen Unterlage…

    Huch - wenn ich von unserem schweren Zelt schreibe, denke ich tatsächlich „Außenzelt“ und „Unterlage“, nicht Fly und Groundsheet🤷‍♀️

    Hat jemand eine gute Lösung für einen leichten Displayschutz für den e-reader?

    Ein Stück eines Papp-Briefumschlages, auf 2 Seiten offen. Wiegt in der Größe meines Tolino 16g und wird in der Tüte mit aller Elektronik transportiert. Kann auch für handschriftliche Notizen unterwegs genutzt werden. Hält so lange, bis alles vollgeschrieben ist.

    Zu dem Thema spuckte vor kurzer Zeit mein Algorithmus ein Mai Thi Video aus. Auch die Frage der benötigten Menge wird kurz beantwortet.

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    Update /Rückmeldung:

    Wie schon an anderer Stelle kurz erwähnt: mit dem Dyneema-Gurtband, das dermuthige empfohlen hat, hat eine kompetente Globetrotter-Frau auf den Fernwandertagen meinen FastHike repariert. Jetzt kann ich ihn auch wieder mit Gestell verwenden (und dadurch hoch und schmal packen - gestopft funktioniert er auch ganz gut ohne Gestell).

    Und so sieht es jetzt aus:

    vielleicht für diejenigen eine Inspiration, die ihn noch in der Ecke liegen haben.

    Stabil und transparent ist für mich am besten. Ich habe mir, als ich bei Mr.Tidy Gaiters bestellt habe, gleich noch Linertüten mitbestellt. Superstabil, die erste hält seit 2 Jahren.

    Schnozzel hab ich nicht, da ich normale dünne Matten nutze.

    Wo ich den Vakuumierer wirklich sinnvoll finde, ist, um Trockenfleisch in kleinen Portionen in Resupply-Paketen zu haben. Wenn man jemanden hat, der einem die jeweils nächste Portion schickt.

    Vakuumierte Beutel sind einfach nicht flexibel und verbrauchen schon deswegen unglaublich viel Platz, das Brutto-Netto-Gewicht passt mir auch nicht, und ich kann die Beutel nicht mehr weiterverwenden – sie sind dann einfach nur noch Müll. Deswegen würde ich die Nutzung auf Sachen beschränken, bei denen ich es für wirklich notwendig halte. Für das allermeiste reichen die Toppits-Beutel.

    Womit ich dir den Spaß am Trailnahrung herstellen nicht nehmen möchte - besser als die fertigen Trailgerichte ist es allemal (bei denen die Tüten ebenfalls schwer, überdimensioniert und nach einmaliger Nutzung Müll sind und man ganz schnell den Wert eines anständigen Zeltes vernichtet hat).

    Habe heute ein bisschen mit meinem 9 Jahre alten DCF Zelt rumgespielt.

    Dabei fiel mir auf, dass sich der Kleber löst, mit dem ZPacks seinerzeit die Eckverstärkungen geklebt hat. Was natürlich gerade bei dem gealterten DCF nicht so gut ist. Jetzt habe ich mit (noch vorhandenem) DCF- Reparaturklebeband, ebenfalls 9Jahre alt, die Verstärkungen festgeklebt und teilweise die Ecke noch in Zugrichtung verstärkt. Mal gucken, ob es hält…

     


    Ein paar kleinere Löcher im Mesh habe ich einfach q&d zusammengezogen. Mehr Aufwand lohnt da nicht mehr… sage selbst ich;(

    In Asia-Läden gibt es getrocknete Fischchen. Super gehen auch diese getrockneten Hackfleisch-Ersatz-Schnitze aus dem Bioladen. Sahnepulver. Frisch dazu Cashewmus oder Erdnussbutter, wenn man es kalorienreicher möchte.

    Ich verwende gern Fadennudeln oder Kuko-Reis, auch Erbspüree ist prima.

    Ich werfe meine Menüs eher spontan und einfach zusammen. Mein Partner hat Spaß daran , auch immer wieder selber Trekking-Menüs herzustellen und verwendet dafür einen Lidl-Dörrer. Der vakuumiert eigentlich nichts, sondern verwendet die Aldi-Nussmischungs-Tüten weiter. Das bleibt immer mindestens eine Saison lang gut . Er gießt darin sein Essen auch auf, ich benutze zum Essen lieber meinen Topf

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