Beiträge von nach 3 tagen wieder da

    und wenn wir schon mal dabei sind - wieso Alterungsschaden und wo zuerst, Vermutung:

    a) grösste mechanische Belastung: Spitze und Ecken. Ja, straff aufgebaut (kann ja auch viel Wind ab).

    plus

    b) im grünen Bereich steht je nach Ebenheit des Bodens und Aufbau morgens gern mal Wasser auf der Ecke, da wirkt also auch die meiste Feuchtigkeit.

    (kann sein, dass ich das beim Aufbauen auf meiner Schlaf-Seite eher hinnehme, das könnte vermutlich die Fortgeschrittenheit der Alterung an nur einer Ecke erklären; der Verlauf des "grünen Bereichs" mit der Unschärfe von Erinnerung).

    Ich habe bei meinem DCF-Testtarp an diesen Stresspunkten genau diesen Alterungs-Schaden beobachten können

    oh. Ich wollte jetzt mit aller Gewalt an Nachbars Hund oder sonst ein mechanisches Ereignis glauben, aber nicht an Alterungsschaden. Kommt also wieder SilNyl mit.

    Wenn Alterungsschaden, dann ist es leider auch so, dass der ohne allzu intensive Nutzung auftritt. Weniger als 100 Nächte würde ich schätzen (edit2, bevors ausufert: und "gut gepflegt", Trockenwischen vorm Einpacken für den Tag, ja Restfeuchte; zuhause trocken/gesäubert in nem grösseren Beutel). Nach Fotos Sommer 2017 bis 2021 genutzt.


    Edit: verschieben in einen Reparatur-Thread ... gerne. Aber bitte mit den Suchworten (Reparatur, Zelt, DCF), die ich hier jetzt mal ergänzt habe. Eigene Kategorie "Reparatur" in der Oberkategorie "Ausrüstung" wäre vielleicht noch besser?

    Hab nach ner Karte gesucht. Scheint schwierig, offensichtlich NGO-Business verschiedener NGOs.

    Gefunden (mit deutlich weniger Einträgen als sonst hier und da Projekte genannt sind):

    Rewilding projects across Britain
    See who's rewilding across Britain, from the coast of Cornwall right up to the Highlands of Scotland, and how they're doing it.
    www.rewildingbritain.org.uk

    unterschiedlich interessant, muss mal nach Mull.

    Die schönsten Gegenden finden sich eh auf der Karte von 2014 (No 1 bis 40).

    “At its root, rewilding is an ecocentric approach.”
    Future Land: An interview with Steve Carver, director of the Wildland Research Institute, on wilderness and rewilding.
    www.inkcapjournal.co.uk

    Und haben Geschichte. Scheint mir ein Muster, "clearances" ist selbstverständlich keine Bedingung, kann auch "Landflucht" sein (andere Länder).

    Die Karte 2014 "wild land areas" in gut und akualisiert 2023:

    Wild Land Areas 2014
    The data contains boundaries of Wild Land Areas in Scotland as determined by their level of naturalness, remoteness, ruggedness and lack of built modern…
    opendata.nature.scot

    OT: "traditionell" war das Spektrum von subjektiven Wahrheiten in den USA lange breiter und vielfältiger als hier und bedeutete, wie ich fand, ein Mehr an Möglichkeiten von Eigensinn, der zu respektieren war, also auch mehr Freiheit. Das isch over, hoffentlich nicht für immer.


    NB: "Bei https://i94.cbp.dhs.gov/search/history-search ist meine gestrige Einreise eingetragen"

    ... da kann man noch Reisepapiere aus "Germany Democratic Republic" eintragen. ^^

    Haben die keine Löschungsfristen? Jeder überall, der meinen Pass in die Hand kriegt kann das für alle Zeiten nachgucken? :/

    Heute Abend mal mein alten Pass suchen.

    Hm, "verwahrlost" finde ich relativ. So siehts halt aus, wenn in der besten Wachstumsphase mal 4 Wochen nicht gemäht wird (Stand vom Wildschweinwegfoto: 2 Wochen Wachstum). Selbst asphaltierte Fernradwege, auf denen 3 Leute nebeneinander fahren können, wuchern um die Jahreszeit so zu, dass zum Teil nur noch ein Fahrrad passt und man trotzdem überhängende Gräser und Brennesseln streift (bin ziemlich täglich auf einem unterwegs).

    Für nen gut sichtbaren "freien" Weg in so einer Vegetation braucht es täglich um die 20+ Fussgänger und ein paar Radfahrer würde ich schätzen (wohne an so einem gut sichtbaren wilden Nicht-Weg im wiesigen Wald, der früher nicht begehbar war zu bestimmten Jahreszeiten, es seit ein paar Jahren dank KomootX( aber ist, immer breiter werdend, da neuerdings jedes WE MTB- und Wander-Gruppen da langkommen). Oder zweiwöchentliche "Pflege" durch Abmähen. Sonst bleiben nur Wegspuren erhalten, aber gerade solche Wege finde ich spannend (allerdings wegen Zeckenalarm lieber in den oberen Gebirgsstufen, weil da weniger wächst sprich: weil da Biotope auch empfindlicher sind - könnte man einen Philosophiethread draus machen).

    Zitat

    ... reserving to himself nothing but a gun and a match-Coat, with which he took his way again to the Wilderness."

    Damit kann ich sitztanzen, aber nicht wandern. Mir scheint, Franklin zitiere da nur Sekundärquellen oder getrübt durch fehlerhafte Übersetzung oder seine Vorstellung.

    Klar gibts "Anpassungsprobleme"(etc.pp.) beim Weglaufen wie beim Ankommen. Und beim Unterwegs-Sein. Klar ist mensch davon geprägt, was mensch so macht und das ist als Verhalten veränderbar. Was mir guttut, verfolge ich weiter. Gemessen an der Umgebung so eigensinnig wie es halt geht. "Eigensinn", der frei von gesellschaftlichen Normen ist weil "draussen", hat dabei was von ... Zen (- ?). Das Plastik, was man an und mit sich herumträgt, ist dabei bestenfalls nicht weiter wichtig.

    Insoweit stimmt auch der Vergleich mit der Erfindung der Kindheit (durch das Bürgertum).

    ähm, Parallellthread zu Trekking - eine Flucht?

    Vielleicht sagen Bilder eines Tages mehr. Sieht das aus wie Flucht? Alles ein Tag.

    Möglichst viel Plastik, um sich vor der Natur zu schützen, die man mehr oder weniger sucht.

    Tourists doing tourist things. Geisteswissenschaftler*in mit Humor.

    Kleines begeistertes mensch in der aufgesuchten Natur. Nicht Walter Benjamin.

    Eine 80jährige Solo-Wandererin teilt Kostproben Ihres Gedörrten (unmittelbar nach dem Bild).

    Endlich soviel trinken wie man will.

    Helferin beim Schafabtrieb (Frauengruppe).

    Abends gar nicht erst aufgebaut sondern Hütte (Naturgewalt, schon nass gewesen).

    während Schutz, Nahrung, Wasser und Wetter einen enorm hohen Stellenwert haben

    Dazu fällt mir ein, dass das alles auch Fluchtgründe sind :)

    Und in Ergänzung zu wilbo oben: ... wenn man unterwegs auf andere Fremde trifft, geht man in der Regel freundlich und friedlich aufeinander zu, teilt, kommunikativ und real, was man hat und den unmittelbaren Bedürfnissen entsprechend. Ohne Mehrwert, ohne Ausbeutung und meist auch entgegen Herrschafts- und Vorurteilsverhältnissen, deren mehr oder weniger kritischer Teilnehmer man sonst ist.

    Für Leute, für die "Fluchtgründe" sonst eher nicht bestehen (also uns), ist Wandern subjektiv ziemlich weit interpretierbar, je nachdem, wieviel Gedanken man sich so macht im Leben. Je subjektiv unreflektierter desto flüchtiger würde ich sagen, aber flüchtig fängts ja oft an mit dem Wandern und man lernt, was einem daran gefällt...

    Wandern ist Ortsveränderung und zeigt übers eigene Leben am festen Ort deshalb notwendigerweise hinaus. Kann man über Eskapismus oder Eschatologie und Utopie, überhaupt: Veränderung reden, muss aber nicht, weil ja einigermassen feststeht, wohin man zurückkehrt (was man unterwegs gern vergisst, irgendwie Ziel der Bewegung).

    Unterwegs sein, weite Blicke und überraschende Begegnungen finden hat sich bei mir als Muster des von mir eher ziellos betriebenen und spontan schlenkernden Wanderns herausgestellt. Seit ich arbeite. Diese Selbsterkenntnis des Wanderns sehe ich auch in meiner Arbeitsweise, wobei (auch) für die Arbeit das Handwerskzeug die Wegmöglichkeiten vorgibt und ich so eine Art Wanderführer für Wanderer bin, die Fluchtgründe haben und hier an einem örtlich bestimmten Ziel angekommen sein wollen. So ein Ziel habe ich eher erst für die Zeit als Rentner, aber ich weiss, obwohl ich viele in Frage kommende Orte gesehen habe, immer noch nicht, ob das ein Ort ist.

    Heisst: ebenso wie die Unmittelbarkeit ( wilbo ) ist mir die Flüchtigkeit wohl wichtig, die (ausser "natürlicher" Unmittelbarkeit auch) Leichtigkeit und Ungleichzeitigkeit zulässt.


    WonderBär Flucht aus dem Kerker planen und machen - find ich ja schon sehr anders als Wandern. Den gesellschaftlichen/psychologischen "Kerker" darf man je jederzeit auf Urlaub verlassen :-). Ein aktuelleres Buch (Flucht vorm Kerker): https://unrast-verlag.de/produkt/aus-de…tab-rezensionen

    OT: bei der Silky ist mir das Blatt zu wackelig (und nur Zug heisst hier: bedenkliche Biegung wenn man doch zwischendurch mal unbedacht mit Kraft in die andere Richtung sägt). Ich säge deshalb, wenn leichte Säge, lieber mit der noch kleineren und klappbaren Säge, die unter "ars mini bonsai" zu finden ist und die es als no name auch billiger gibt (35 Gr.). Reicht, um ne Mittelstange für ein Mid frisch aus ner Hasel zu sägen. Die mini nehm ich auch im Garten, wenn ich ein Gehölz besonders exakt schneiden will. Wenn man Zug kann, sägt die silky schon besser. Und die braucht nen Blattschutz, ist scharf...

    jo, da hast Du recht Zippi . Deshalb schrieb ich auch: vorbildlich.

    Ich dachte einen Moment lang, es sei sinnvoll, solche Vorfälle im Outdoorbereich hier zu sammeln.

    Aber, dann einmal Suchmaschine: in 2020 Datensätze im 3stelligen Millionenbereich bei einem Outdoormulti ungeschützt zugänglich...

    Da ist es wohl sinnvoller, individuell in regelmässigen Zeitabständen die eigenen Daten zu schützen und sie grundsätzlich im Auge zu behalten.

    Also meinetwegen kann dieser Thread wieder weg.

    Gerade eine Mail bekommen, dass meine Kundendaten abgegriffen wurden oder abgegriffen worden sein könnten.

    Gemäss DSGVO sind Datenverarbeiter (Shops) verpflichtet, Kunden von Datenvorfällen Mitteilung zu machen. Das mag im Einzelfall weniger schlimm sein, als was verschiedene Firmen ohnehin so machen. Widerspruchsfristen für die KI-Fütterung laufen z.B,. gerade ab. Zum weiteren Beispiel steht die Bahn mit ihrer App ja gerade in der Kritik von Datenschützern, weil sie Kundendaten an Daten-Multis weiterreiche (was sie bestimmt bestreitet) und ich musste auch schon mal erleben, dass bei einer Softwareumstellung eine interne Mailingliste von mehreren hundert Beteiligten komplett offen und online alllgemein zugänglich in einem aussereuropäischen Internet-Archiv landete, versehentlich ein Häkchen zu viel. Aber ich fang dann mal nen Thread an:

    Jetzt also Mail von "...." (ein outdoorshop):

    "Es können folgende Daten betroffen sein:
    - Vor- und Nachname
    - (Rechnungs-) Adresse, falls abweichend, eine Lieferadresse
    - E-Mail-Adresse
    - Anmeldedaten
    - Telefonnummer
    - Bankverbindung

    Leider können wir nicht ausschließen, dass Ihre persönlichen Informationen für betrügerische Aktivitäten genutzt werden. Ihr Passwort für http:/ [outdoorshop] wurde präventiv zurückgesetzt. Das bedeutet, dass Sie bei der nächsten Anmeldung via „Passwort vergessen“ ein neues Passwort generieren müssen. Wir empfehlen Ihnen darüber hinaus, folgende Maßnahmen zu ergreifen.
    1. Ändern Sie Ihr Passwort: Ändern Sie Ihr Passwort bei anderen Onlineshops, Plattformen oder anderen Diensten (Windows Anmeldung, Facebook, X, etc.), falls Sie dort dasselbe Passwort verwendet haben.
    2. Überprüfen Sie Ihre Kontobewegungen: Sehen Sie sich Ihre Kontostände und -aktivitäten an. Bei ungewöhnlichen Aktivitäten kontaktieren Sie bitte umgehend Ihr Bankinstitut.
    3. Achten Sie auf Phishing-Versuche: Seien Sie vorsichtig bei E-Mails oder Nachrichten, die nach persönlichen Informationen oder Login-Daten fragen. Offizielle Kommunikation erfolgt immer von unserer Firmenadresse. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von Anhängen.
    Hilfreiche Tipps gibt es außerdem auf der Seite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):
    https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Verb…ungen_node.html"

    usw.usf.. Vorbildlich.

    Da mir unklar ist, ob man so eine Benachrichtigung veröffentlichen darf, hab ich den namen des Unternehmens jetzt nach 10 Minuten rausgenommen :-).

    Doof. Öffentliches Interesse dürfte hier ja vorhanden sein. Nachdenk.