Ich könnte mir vorstellen, dass die Verlustgefahr geringer ist als bei Gummi- oder PVC-Kappen, die einfach aufgeschoben werden.
Kannste ja auch einkleben (Sekundenkleber oder Kontaktkleber....
Ich könnte mir vorstellen, dass die Verlustgefahr geringer ist als bei Gummi- oder PVC-Kappen, die einfach aufgeschoben werden.
Kannste ja auch einkleben (Sekundenkleber oder Kontaktkleber....
Alles anzeigenNicht ganz MYOG, vielmehr eine MYOR*-Frage.
*R(epair)
Bei meiner 2.5?-Lagen-Regenjacke löst sich an den Taschen/Reißverschlüssen der Oberstoff vom Membran ab:
Zuvor schien er hier ohne Tape aufgebügelt zu sein. Die Jacke ist von Mammut, leider finde ich den Namen und damit die Materialienzusammensetzung nicht mehr.
Habt ihr eine Idee, wie man das reparieren könnte?
(Quick&dirty, möglichst ohne dafür mehr als für die Jacke selbst zu bezahlen:)
Spricht etwas gegen doppelseitiges Haushalts-Klebeband? Würde so was wie SilNet hier halten?
Ich würde kleben mit Pattex transparent versuchen. Aber hübsch wird das wahrscheinlich nicht mehr werden. Soll es richtig gut halten dann könnte man noch den RV mit Zick- Zack oder Sechsstichnaht wieder annähen.
Die Delamination wird aber wohl fortschreiten und bald hast du die nächste Stelle die abgeht. Die Jacke ist IMHO nahe ihres End of Life.
Heisst, du kompostierst sie und die Hülle entsorgst du getrennt? Thumps up! 👍😎
Ich habe das tatsächlich Mal bei einem Schlafkissen so gemacht. Die Baumwollhülle hätte man im Prinzip auch kompostieren können, ich habe es bei unserem Kompost (Mehrfamilienhaus) gelassen um da Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Die End of life Problematik dieses Kissens hat sich im Prinzip in "Luft" (hier Co2) aufgelöst. Ganz anders bei Kunstfaser- Mikroplastik, Müllberge in Übersee und, das finde ich sogar noch am schlimmsten, Verbrauch einer nicht erneuerbaren Ressource. In ein Paar Jahrzehnten werden wir uns fragen, wie wir das gute Erdöl nur verfeuern konnten um unseren Hintern von A nach B zu schaukeln. Man hätte es ja auch für künftige Generationen im Boden lassen können - damit die dann sowas wie Medizin draus machen. Vor diesem Hintergrund finde ich die Frage nach Lebend- oder Totrupf eigentlich mehr als zweitrangig.
Das Problem der Plastikverpackungsflut ist natürlich mengenmäßig noch viel schlimmer, da habe ich aber als 08/15- Verbraucher in D kaum die Wahl- da ist IMHO die Politik gefragt.
Beim Schlafsack habe ich allerdings die Wahl und Daune ist außerdem ja nicht einmal die schlechtere Wahl.
Das geht mir leider nicht so. Ich merke nach ein paar dutzend Nächten schon deutlichen Loftverlust bei den HighEnd Daunen. Vermutlich gilt das gleiche wie bei deinem KuFa Vergleich: Je feiner und edler, desto schnelle kollabiert alles.
Was für ein Modell isses denn konkret? Die 900 FP Daune habe ich den Herstellern noch nie abgenommen. Vor gut 20 Jahren war 800 cuin das Ende der Fahnenstange und nur von Feathered Friends oder Western Mountaineering zu bekommen. Nun soll es plötzlich andere Gänse geben die bessere Daune liefern? Never ever! Ich habe da ganz schwer die Marketingabteilungen im Verdacht die einfach ein Paar neue Superlative gebraucht haben. Am Ende kommen dann heillos unterfüllte Schlafsäcke raus und der Kunde ist angeschmiert.
1. Was für eine Stärke und Durchmesser würdet ihr bei einer Länge von 700mm wählen? Vielleicht später auch mal für eine 1200mm Frontstange, falls sich mal eine Tour ohne Trekkingstöcke ergibt.
Bei 70 cm reichen 8-9 mm Alu dicke. Carbon ist dann im Vergleich nochmal stabiler und steifer. Da könnte man nochmal dünner wählen.
2. Spielt für unsere Anwendungen die Verarbeitungsart, pultrudiert oder gewickelt, eine große Rolle?
Pultrudiert ist deutlich schlechter und geht IMHO nur mit aussen liegenden Verbindungshülsen. Was aussen auf laminieren ginge natürlich auch, aber wenn man schon die Wahl hat dann kauft man halt gleich gewickelt.
3. Dichtet ihr die Enden irgendwie ab?
Im Drachenbaum gibt es Gummi Endkappen.
4. Vielleicht hat ja jemand der Einfachheit halber schon mal gute Bezugsquellen?
Nope, aber Drachenläden oder Bogensportläden sind eine gute Adresse.
Matte aufpusten wenn man darauf liegt würde ich auch als anstrengend empfinden...
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LG, Christian
😀 Tatsächlich kann ich meine Neoair in Large auf dem Rücken über mir aufpusten und dann unter mich bugsieren.
Ist schon klar.![]()
Cordura ist IMHO extra gekräuseltes Nylon. Das ist also extra rau. Da wird das T- Shirt darunter nicht lange halten.
Wie wäre es mit einem alten Coolmax- (oder irgendein anderes Funktions-) T- Shirt?
Matte aufpusten wenn man darauf liegt würde ich auch als anstrengend empfinden...
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LG, Christian
ja...jein... wie willst du den Toggel von innen einfädeln und strammziehen (dann, wenn es gebraucht wird).
Fummelig ist das schon, aber man kann doch nach dem einfädeln unter der Zeltbahn durch das Schnurende greifen und nach außen ziehen. Alternativ greifst du durch den geöffneten RV. Ich fand das System mit den ultrakurzen Schlaufen hier recht cool weil du so eine brauchbare Zugentlastung des Reißverschlusses hinbekommst. Das geht bei meinen recht langen Schlaufen mit Ankerhaken nicht, und ich brauche noch zusätzlich, innen, hinter dem RV, eine Steckschnalle.
LG, Christian
Cleveres Detail: https://www.tarptent.com/wp-content/upl…13-1030x579.jpg
Ansonsten finde ich das Protrek eine extra windanfällig gemachte Version des Cirriform. Ob das Feature des Hochrollens der Ecken das rausreist? Im Südwesten der USA wohl egal...
Im Prinzip hast du recht, im von Dir gezeigten konkreten Fall müsste man an der Zeltspitze auch noch Mal für eine Überlappung sorgen. IMHO müsste man da noch einen Beak reinfriemeln und hängt das untere Tarp dann da rein. 1,5m Reißverschluß wiegen 33 gr (nicht wasserdicht). Eine Überlappung ist leichter, ein RV ist einfacher für Ungeübte zu handhaben... win some, loose some.
LG, Christian
Ich habe mal vor Jahren versucht ein kleines Plasch Palatka aus Silnylon zu bauen. War ein Reinfall. Optik (rot) so zwischen Superman und Waldschrat Die Abdeckung im Poncho Mode war aber nicht schlecht. Als Shelter aber definitiv zu klein. 1,5 x 1,5 sind IMHO maximal als Groundcloth brauchbar wenn man sich schräg drauf legt. Den Verschluss hatte ich ebenfalls mit RV gebaut, das empfinde ich bei einem Poncho aber eher als Fremdkörper. Zuviel Gewicht und High Tech für das Low-tech - Ausrüstungsteil Poncho. Zum Verbinden von zwei Zeltplanen ist das aber wahrscheinlich gar nicht so doof - besser jedenfalls als Kamsnaps.
Werner Wanderfreund Danke für das Teilen. Ich finde deinen Entwurf recht radikal. Da ist nochmal deutlich weniger Platz als in meinem Torwald. IMHO kein Wunder dass es dir zu klein war, gut 2,4 m an der Hinterkante... Jetzt verstehe ich auch warum es so leicht ist.![]()
Flächenabspanner bewirken ja das Gegenteil vom catcut. Sie ziehen den Stoff nach draußen und vergrößern den Innenraum. Ein wichtiger Vorteil.
Ounce design finde ich ebenfalls toll. Ich habe vor mal das Bunni nach zu bauen. Mal sehen wann ich dazu komme.
Hm, eine offizielle Zeltsemantikpolizei gibt es ja nicht, aber ich versuche Mal ein Paar Definitionen die für mich funktionieren:
Trailstar, Cricket= shaped Tarps
Abode, Whisper= Tarptent (im Prinzip alles a la Tarp+ Perimeternetz)
Tarp mit Reißverschluß oder Eingängen a la Duplex Classic und Boden= Einwandzelt
Es gibt bestimmt die ein oder anderen Behausungen die in mehrere Kategorien fallen, oder in keine...
Ich würde ungerne ein Schnittmuster teilen, zumal das Zelt ja eh nicht perfekt ist.
Och Menno ;-). Grobe Abmessungen eventuell? Jedenfalls gut zu wissen dass man das halbe Zelt so auf 1,8m Stoff unterbringt.
Cleverer Entwurf jedenfalls. Man sieht, dass der Catcut viel Volumen an der Spitze geklaut hat.
Bei meiner Frau hat es die Seiten aus Badeanzugstoff recht fix zerschossen. Die waren nach zwei Wochen Wandern hin.... ich würde einen Test mit dem konkreten Stoff empfehlen.
Ich habe mir kürzlich einen halben Meter davon gekauft. Genau für deinen Zweck. Verbaut habe ich ihn aber noch nicht. Ist jetzt kein stretchmäßig kein Badeanzug, aber ich finde es ok. Sag mal bitte was es letztendlich geworden ist und wie zufrieden du dann damit bist.
LG...
Werner Wanderfreund Kannst du noch ein bisschen was zum Schnitt des Zeltes sagen? Von den Bildern her sieht das sehr prima aus alles. Erinnert wirklich sehr an das Abode (bis vor einem halben Jahr kannte ich das gar nicht- irgendwie lebe ich wohl hinter dem Mond). Dass das Moskitonetz einiges abhält kann ich bestätigen. Bei meinem ersten Tarptent hat das Mückennetz einiges abgemildert wenn der Wind aus der falschen Richtung kam. Trotzdem musste ich mich manchmal arg weit in den Fußraum verkriechen (war ein Längslieger mit nur 2,4m Länge ohne beaks).
Danke für den Link mit den Linelocs!
Ups, stimmt. Das hatte ich tatsächlich überlesen. Die Wassersäule ist wohl sehr niedrig!!! Ich mache Mal die nächsten Prototypen aus dem Material und werde berichten.
Ob der Stoff jetzt extrem gut ist, kann ich noch nicht sagen, er macht jedenfalls beim ersten Anfassen einen sehr OKen Eindruck. 30d Silnylon, 1,68m breit zu einem super Preis: https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-…preis/73087.WEI
Falls das hier der falsche Thread ist bitte gerne verschieben.
Edit: Lt. Artikelbeschreibung ist die Wassersäule sehr niedrig. Ich werde das Mal testen. Bericht folgt....
Ich hätte jetzt die Verlängerung auch einfach nur unten am Ärmelabschluß dran genäht. Du sparst dir so Arbeit und eine Naht. Kommt halt darauf an ob du mit dem Umfang am Bündchen noch klar kommst. Da würde ich erst mal ein Probestoffstück nähen und mit dem dicksten Pulli drunter ausprobieren.
LG, Christian.