Also, gefragt sind hier Cocktail Rezepte.
Das ist mein Metier!
Wasser, Ethanol, Zitrone, Zucker!
In der Reihenfolge, viel, ein bisschen weniger, ein bisschen und ein wenig!
Fertig ist ein Sour!
Auf Eis geschüttelt, einer der einfachsten und beliebtesten Cocktails überhaupt!
Z.B. der Daiquiri mit Rum und Limette, der Whiskey Sour, mit Bourbon oder Rye Whiskey und Zitrone.
Im Original 6cl Schnaps (nicht Likör), 3cl Zitrone, oder Limette, 2cl Zuckersirup!
Wenn es noch einfacher sein soll, 6cl Vodka, 3cl Zitrone und 6-10cl Mineralwasser (mit Gas) wäre die „Skinny Bitch“, da ohne Zucker.
Das gleiche Mischungsverhältnis, wie die Skinny Bitch, nur mit Gin und Limette, ergibt einen Gin Rickey.
Letzteren Drink trinke ich im Sommer, after Work, sehr gerne im Garten, die Bitch eher in Kneipen oder Bars, wo ich davon ausgehe, das sie nicht fähig sind, einen vernünftigen Cocktail zu mixen… also in 95% aller Gastronomien.
Denn dabei kann man nun wirklich nichts falsch machen, nichtmal, wenn die Zitrone nicht frisch gepresst ist und aus der Flasche kommt.
Nun hat man meistens ja weder Eis noch Mineralwasser auf dem Trek dabei.
Da sei erwähnt, das man einen Ti Punch, abkürzung für Petit Punch, auf den Französischen Antillen fast ausschließlich ohne Eis getrunken wird, da arme Leute selten über Eisfächer verfügen.
Der Ti Punch ist nichts weiter, als der oben erwähnte Daiquiri, nur das man statt Rum, Rhum verwendet. Auch Rhum Agricole genannt. Das ist auch eine Art Rum, nur das der Rhum nicht aus den Abfällen der Zuckerherstellung hergestellt wird, sondern aus „frisch“ gepresstem Zuckerrohrsaft.
Oder die berühmt, berüchtigte Caipiriña, die ja aus Caçassa, auch eine aus Zuckerrohr hergestellte Spirituose, wird z.B. bei Wanderungen oder langen Bootstouren durch den Regenwald Brasiliens, auch pisswarm getrunken.
Aus Ethanol, wird es wahrscheinlich schmecken, wie ein Drink mit billigem Vodka oder Korn.
Da man sich ja nicht besaufen will unterwegs, bleibt es eigentlich bei zwei Drinks, da reicht es, vom letzten Supermarkt, eine Limette mit zu schleppen.
Das war jetzt eine kleine Lernstunde, von einem bekennenden Cocktail Nerd, der sich freuen würde, wenn hier tatsächlich jemand Experimentiert, und seine Erfahrungen mit uns teilen würde!
P.S.
Es ist eigentlich egal, welche Art von Säure man benutzt, um einen guten Cocktail zu machen. Es geht halt geschmacklich, um das „Süße/Säure Spiel.
Es gibt z.B. Weinsäure, in kristalliner Form. Auch bekommt man Zitronensäure, Apfelsäure etc… in der Apotheke, in Pulverform.
Da müsstet ihr ebenfalls selbst experimentieren, aber da wir hier ja UL unterwegs sind, sollte man natürlich die Limetten etc… nur als Pulver mitnehmen, hahahahaha!
Das zweite P.S.
Medizinische Bedenken, sollte man immer in Betracht ziehen, wenn man Alkohol zu sich nimmt.
Aber außer dem Problem, das Verzehr von Alkohol, bei übermäßigem Konsum, Fettleber und Leberkrebs nach sich ziehen kann, gibt es garantiert keine Gründe, die gegen die Verwendung von Neutralalkohol, so er zum Verzehr geeignet ist und nicht vergellt wurde, wie hier zu Lande der Brennspiritus, sprechen!
(Letzte Bearbeitung war in der Form, das ich 6 Ausrufezeichen in Punkte umgewandelt habe! [ha, da ist wieder eins]
Nachdem die maximale Verwendung dieser Satzzeichen in meinen Texten unlängst moniert wurde. Bin ja Lernfähig! )