Beiträge von Trinolho

    Sehr spannend! :) Aber:

    Powered by 3 high-density pure cobalt cells — the highest energy density batteries

    Die Bezeichnung "pure cobalt cells" war mir neu, also recherchieren:

    What is Pure Cobalt Battery?

    The scientific name of pure cobalt battery is Lithium Cobalt Oxide battery (LiCoO2), which means the cathode of the lithium battery is made of 100% Cobalt Oxide. Its high specific energy makes Li-cobalt the popular choice for mobile phones, laptops and digital cameras. The battery consists of a cobalt oxide cathode and a graphite carbon anode. The cathode has a layered structure and during discharge, lithium ions move from the anode to the cathode. The flow reverses on charge. The drawback of Li-cobalt is a relatively short life span, low thermal stability and limited load capabilities (specific power).

    The Cycle Life

    Lithium cobalt oxide can last for around 500 cycles. This is enough for disposable vape pens or even changeable batteries. Lithium iron phosphate takes more time to cycle. This is a key feature of lithium iron phosphate batteries, which can last for 1500 to 2000 cycles or more. The Lithium Iron Phosphate battery can also be used all the way down to 100% of its capacity. So, a good Lithium Iron Phosphate battery can last from 3 to 7 years if it is used in the right way.

    The Safety Performance

    In terms of safety, Lithium Iron Phosphate batteries are far safer than Lithium Cobalt Oxide batteries. Lithium Cobalt Oxide batteries have the advantage of high current charging and discharging, and they allow devices to release more energy in a short period of time. Lithium Cobalt Oxide with high discharge rates can achieve continuous discharge rates of up to 50C and pulse discharge rates of up to 150C. They are 40% lighter than a steel-cased lithium-ion battery of the same capacity and 20% lighter than an aluminum-cased battery. These make them more useful for racing applications and power tools, such as vape pens.

    Die Gewichtsersparnis ist also neben dem Antrieb auch einer anderen Akkutechnik zu verdanken.

    Warum wird nicht endlich eine Pumpe ohne integrierten Akku angeboten? :(

    Anker hat kürzlich eine, wie ich finde, sehr interessante Powerbank veröffentlicht. Achtung: Nichts für Gewichts-Puristen. ;)

    Anker Nano Power Bank (10K, 45W, Built-In Retractable USB-C Cable)

    Modellnummer: A1638

    < Bild sicherheitshalber entfernt aufgrund des Urheberrechts >

    Das Gewicht wird mit 229 g (8.1 oz / 0.51 lb) spezifiziert, was natürlich keine Rekorde aufstellt. Die technischen Eigenschaften machen diese Powerbank aber dennoch sehr interessant:

    • Paralleles Laden und Entladen (Pass-Through)
    • Ladeleistung im Eingang max. 30 W
    • Ladeleistung im Ausgang max. 45 W
    • integriertes USB-C-Kabel mit 70 cm Länge
    • Displayanzeige für:
      • Verbleibende Restkapazität
      • Akkutemperatur
      • Akku-Gesundheit und Ladezyklen
      • Ladeleistung und verbleibende Ladedauer je Port

    Ich nutze bislang das Vorgängermodell Nano Power Bank (30 W, Built-In USB-C Cable) mit der Modellnummer A1259 und einem Gewicht von 217 g, was aber vermutlich aufgrund einer versehentlichen Tiefentladung möglicherweise das Zeitliche gesegnet hat. Edit: Doch keine Tiefentladung, es waren nur unbalancierte Zellen. Schade, keine neue Powerbank... :D

    Gerade entdeckt: Globi haut die EXPED ULTRA R7 Wintermatte für 181,97€ raus, Größe LW.

    Und Matten auch: SynMat UL Neu, aus Restbestand Die ultraleichte, superkompakte und trotzdem warme und besonders bequeme Schlafmatte. Der Polyester-Stoff ist hautfreundlich und durch die… werkstattshop-de.exped.com

    Gleiches Spiel im Biwak Outdoor-Shop. Dort wird die Exped Ultra 3R LW momentan für lediglich 149,60 EUR verkauft.

    Hängt das vielleicht damit zusammen?

    Hallo zusammen,

    aufgrund der längsgerichteten Luftkammern und der vergrößerten Seitenkammern sind die Matten von Exped mein absoluter Favorit. Ein Abrutschen von der Matte wird damit quasi ausgeschlossen.

    Nun habe ich auf Reddit ein spannendes, etwa sieben Monate altes Gerücht entdeckt:

    Also, I’ve been told that Exped is releasing some light aluminum foil insulated bags next year (like Neoair or Tensor). Not sure what they look like or what the claimed weights are, but if they stick to their designs, vertical baffles and lighter than Ultras

    Sowie

    [...] Probably a little more info available when they start to preview new products in May. But again, won’t be available to purchase until next February or March (2026).

    Das klingt fantastisch! Hat zufällig jemand von euch weitere Infos dazu? ;)

    Viele Grüße

    Trinolho

    Wenn Du bereits das Tout Terrain Vasco besitzt, dann könntest Du Dir die Frage stellen, wozu Du noch ein zweites, nahezu geometriegleiches Gravel des gleichen Rahmenherstellers anschaffen möchtest? ;) Nur wegen dem Getriebe für die Wartungsunempfindlichkeit? Es sind beides Stahlrahmen, dementsprechend nahezu unkaputtbar.

    Zum Pinion gibt es von meiner Seite nicht all zu viel zu sagen, da ich an meinem Contoura leider den Drehgriff verbaut habe. Der stört mich ein wenig, weil bei unachtsamer Platzierung der Hand auf dem Lenkergriff leicht einmal der Triggerpunkt erwischt und der Griff rotiert wird. Dies führt dann beim Treten unter Last zu einem Knacken im Getriebe, weil sich unbeabsichtigt ein Gang verstellt.

    Die Shift:R Road STI's am Scrambler meines Kollegen sind allerdings schon sehr fein. Letztlich muss man bei Pinion wissen, was man bekommt. Der Wirkungsgrad ist definitiv schlechter als bei einer reinen Kettenschaltung, da Kraftübertrag und Übersetzung eben über einen zusätzlichen Zwischenschritt erfolgen, während bei der Kettenschaltung "alles in einem" gelöst wird.

    Einmal pro Jahr muss zudem nachweislich das Getriebeöl gewechselt werden, und nur dann gibt Pinion auch wirklich die volle Gewährleistung.

    Angenehm finde ich, dass ich mir am Riemen nicht meine Hosenbeine versaue. ;)

    Für das Erlebnis würde ich an Deiner Stelle bei Gelegenheit zu einem Fahrradladen um die Ecke gehen und dort das Getriebe einfach mal probefahren.

    Hast Du das Nicolai Argon GX Pi schon gesehen?

    SOTO hat beim Stormbreaker noch solche Kupplungen. Ich denke zumindest es sind die gleichen.

    Das sind leider keine Industrie-Schnellkupplungen. Soto nutzt hier offenbar ein proprietäres Eigensystem, so weit ich das korrekt erkenne. Dabei muss die Überwurfhülse zum Einstecken der Kupplung händisch nach hinten gezogen werden.

    Das stimmt. Bei Interesse ... Ich mach ein Bild.

    Vielen Dank für das Bild! :) Könntest Du vielleicht auch noch eines von der Kupplungs-Seite machen? Das wäre sehr spannend.

    Ein Kollege von mir hat das Scrambler Xplore GT II 28 in Größe M, ich selbst fahre ein Contoura Pollino Pinion im Alltag.

    Was möchtest Du wissen? ;) Ich bin seines schon mehrfach zur Probe gefahren - das fetzt natürlich schon. Allerdings muss ich erwähnen, dass ein Carbon-Graveller ohne das Pinion-Getriebe doch etwas schneller beschleunigt.

    SOTO hat beim Stormbreaker noch solche Kupplungen. Ich denke zumindest es sind die gleichen.

    Das sind leider keine Industrie-Schnellkupplungen. Soto nutzt hier offenbar ein proprietäres Eigensystem, so weit ich das korrekt erkenne. Dabei muss die Überwurfhülse zum Einstecken der Kupplung händisch nach hinten gezogen werden.

    Trotzdem frage ich mich, ob nicht langsam künstlich Gewicht gespart wird an der falschen Stelle

    OT: Willkommen bei Durstons "Pro"-Zelten... ;)

    Extrem dünne Schnürlein und winzige Reißverschlüsse. Ich bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ich bereitwillig akzeptiere, dass eine bestimmte Qualität eben auch ein bestimmtes Gewicht haben darf.

    Hallo zusammen,

    im Rahmen einer Marktsondierung stolpert man unweigerlich über die Luftmatten von Klymit. Dabei handelt es sich um Luftmatratzen mit einer Art von Wabenstruktur, was mich zu folgenden Fragen führt:

    • Was genau bewirkt diese Wabenstruktur? Soll sie ein Verrutschen auf der Matte verhindern?
    • Wie komfortabel sind diese Matten?
    • Sind die R-Werte verlässlich?

    Auf Reddit gibt es einen Austausch dazu:

    [...] Those welded seams offered no insulation at all. I always had to use a foam mat on top of the insulated static v in order to stay warm. It's like having sewn through seams...you can puff up the insulation all you want but you're gonna lose lots of heat through the seams. [...]

    Vielleicht hat jemand hier Erfahrungen damit... :)

    Viele Grüße und besten Dank!

    Trinolho

    Zugegeben, nicht unbedingt ein klassisches DIY-Projekt, aber vielleicht trotzdem interessant für jemanden. ;)

    Schon seit längerer Zeit bin ich ein großer Fan des Primus OmniLite Ti. Für mich bietet dieser Kocher zahlreiche Vorteile gegenüber den hier wesentlich gängigeren Gaskochern, z. B. eine ewig lange Laufzeit bei nur minimalem Brennstoffverbrauch sowie eine unkomplizierte Versorgung mit Flüssigbrennstoff, selbst in den entlegensten Regionen. Zudem kann der Brennstoffvorrat einfach abgelesen und nachgefüllt werden, ohne dass blinde Schätzungen der Restkapazität erforderlich sind.

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    Bild 1: Primus OmniLite Ti im Originalzustand. (Quelle: Primus)

    So sehr ich diesen Kocher schätze, so sehr stören mich doch einige seiner Besonderheiten. Zur universellen Verwendbarkeit mit Flüssigbrennstoff und zusätzlich auch mit Gaskartuschen hat Primus der Brennerzuleitung ein so genanntes Lindal-Ventil spendiert. Damit kann der Schlauch des Brennerkopfes auch auf handelsübliche Flüssiggaskartuschen geschraubt werden, womit das System als herkömmlicher Schlauchkocher ("Remote Gas Stove") nutzbar wird. Dies ist in meinem Falle jedoch irrelevant, da ich Gaskartuschen nicht nutze.

    Bild 2 und 3: Anschlusspunkt für Benzinschlauch am Lindal-Ventil der heutigen "ErgoPump"-Pumpe. Der Anschluss muss zum Aufschrauben des Benzinschlauches rotiert werden.

    Im Originalzustand mit Flüssigbetrieb wird dieser Benzinschlauch nun also nicht auf eine Flüssiggaskartusche, sondern auf die Benzinpumpe geschraubt, welche affin der Gaskartuschen an deren Ausgang ebenfalls mit einem Lindal-Ventil versehen ist. Da es sich hierbei um keine Steck-, sondern um eine Schraubverbindung handelt, führt dies in der Praxis zur Notwendigkeit eines störenden An- und Abschraubens der Benzinleitung an die Pumpe. Dabei wird auch die Dichtung im Drehgelenk vor dem Lindal-Ventil aufgrund der unvermeidlichen Materialreibung nicht unbedingt von ewiger Lebensdauer geprägt sein. Beim An- und Abschrauben des Lindal-Adapters unter Druck entweicht zudem stets eine geringe Menge Brennstoff, bis das Ventil nach vollständiger Entfernung des Gegenstücks wieder lückenlos verschlossen ist. Zu allem Überfluss wird der Schlauch des Brennerkopfes aufgrund des rechtwinkligen Lindal-Adapters (siehe Bild 1) nicht in Querrichtung von der Flasche abgeführt, sondern in Längsrichtung, wodurch der Flaschenboden im Betrieb stets zum Brennerkopf zeigt.

    Eine bessere Lösung zur unkomplizierten Verbindung von Brennerkopf und Pumpe soll also her.

    Im Zuge meiner Recherchen auf ClassicCampStoves.com habe ich gesehen, dass Optimus bei früheren Nova-Kochern eine Schnellkupplung des schwedischen Herstellers CEJN an der Pumpe verbaut hat. Ähnlich einer Gartenschlauch-Schnellkupplung muss der Benzinschlauch hier lediglich eingesteckt werden, wodurch eine zuverlässige Verbindung zur Pumpe hergestellt wird. Zwar stellt insbesondere das alte, ehemals noch in Schweden gefertigte Modell des Nova wirklich einen tollen Mehrstoffkocher dar. Aufgrund der robusten Bauweise ist dessen Gewicht allerdings nicht annähernd mit dem OmniLite Ti vergleichbar.

    Wie könnten nun die Vorteile des Nova-Systems mit dem Gewicht und den Vorteilen des OmniLite Ti kombiniert werden? Hier hatte der User pau-i-amor auf ClassicCampStoves.com eine tolle Idee.

    Beim Primus-System gefällt mir insbesondere das zusätzliche Ventil zum Abstellen der Brennstoffzufuhr unmittelbar in Pumpennähe. Neben dem üblichen Nadelventil am Brennerkopf besitzt der Kocher damit noch eine weitere Möglichkeit zum Abschiebern der Brennstoffzufuhr, was ich aus Sicherheitsgründen begrüße. Zwar hat Optimus diese Funktionalität bei den neueren Pumpen ebenfalls nachgerüstet, dort aus Kostengründen aber leider keine professionelle Industrie-Schnellkupplung mehr verbaut. Stattdessen kommt hier nun ein proprietärer Bajonett-Anschluss zum Einsatz. Bei den älteren Nova-Pumpen entfällt das zusätzliche Ventil hingegen vollständig, weshalb ich nicht einfach nur eine alte Nova-Pumpe mit Schnellkupplung, dafür aber ohne Ventil mit dem OmniLite-Brennerkopf kombinieren wollte.

    Eine Primus-Pumpe mit Lindal-Anschluss soll also auf ein Stecksystem mittels Schnellkupplung umgerüstet werden. Aufgrund des spritzgegossenen Kunststoffgehäuses der neueren ErgoPump-Modelle sind hier leider keine Anpassungen möglich, weshalb eine andere Lösung gesucht werden muss. Im Gegensatz zu den neuen Pumpen waren deren Vorgängerversionen nahezu vollständig aus Metall gefertigt, wobei das Pumpengehäuse in sehr hochwertiger Verarbeitung aus Vollmaterial (Aluminium) gefräst wurde. Offenbar hat Primus bei den alten Modellen dabei über mehrere Jahre hinweg den gleichen Pumpenrohling genutzt, um verschiedene Varianten ihrer Kochermodelle damit auszustatten. So besaß zum Beispiel das Modell “Himalaya VariFuel” die präferierte Ventilspindel direkt im Pumpenkopf, während die baugleiche Ventilspindel an den Modellen “Himalaya MultiFuel” innerhalb des Lindal-Adapters am Benzinschlauch verbaut wurde. Alle MultiFuel-Modelle waren also auch damals schon mit Gaskartuschen nutzbar, während dies bei den ausschließlich für Flüssigbrennstoffe geeigneten VariFuel-Modellen nicht möglich ist.

    Es war zunächst also notwendig, folgende Teile ausfindig zu machen:

    • altes Modell der ErgoPump aus Vollmaterial (Aluminium)
    • altes Modell eines Himalaya-Kochers mit Ventilspindel im Lindal-Adapter am Schlauchende, sofern das gefundene Pumpenmodell keine Ventilspindel besitzt und stattdessen mit einem Blindstopfen verschlossen ist
    • CEJN-Schnellkupplung der Serie 141 mit einem zylindrischen G 1/8" Gewinde, alternativ könnten auch Kupplungssysteme von der Firma Rectus genutzt werden (z. B. die Serie 20 KA NW 2,7).


    Bild 4: Zwei Exemplare der alten Primus-Pumpen aus Metall. Zu sehen sind die beiden Lindal-Ventile (jeweils rechts neben den Pumpen), welche für den Umbau demontiert werden müssen. Links oben zu sehen ist das Nadelventil, welches bei den VariFuel-Modellen bereits in den Pumpenkörper integriert war.

    Bild 5 und 6: Vergleich der beiden Lindal-Ventile. Interessanterweise gab es auch hier zwei Generationen. Während die vermutlich erste Generation durch eine Bördel-Kante noch nicht demontiert werden konnte, so war bei der zweiten Generation durch Entnehmen des axialen Sicherungsrings ein Dichtungswechsel möglich.

    Nach Demontage des alten Lindal-Ventils und des gegenüberliegenden Blindstopfens konnte der Pumpenkopf zur verbesserten Rundheit mit einem Dreischneider auf den notwendigen Kernlochdurchmesser aufgebohrt werden. Anschließend wurde mit einem Sacklochgewindebohrer ein zylindrisches G1/8” Gewinde eingebracht, woraufhin die CEJN-Schnellkupplung eingeschraubt und mit Teflonband abgedichtet werden konnte. Die nun ungenutzte Öffnung des Verschlussstopfens auf der gegenüberliegenden Seite der Schnellkupplung wurde mit der Ventilspindel des VariFuel-Kochers versehen, wobei es sich um identische Gewinde und Bauformen der Spindel handelt. Damit war zumindest hier keine Anpassung notwendig. Alle Teile wurden vor der Montage entsprechend abgedichtet bzw. mit Trockenschmierpaste versehen.

    Bild 7: Aufbohren und Gewinden der ehemaligen Aufnahmebohrungen für die Lindal-Ventile.

    In einem letzten Schritt musste nur noch der Benzinschlauch des Brennerkopfes von seinem originalen Lindal-Adapter befreit und mit einer der CEJN-Kupplung zugehörigen Schlauchtülle konfektioniert werden. Zum Abschneiden des Metallgeflechtschlauchs wurde dieser mit Gaffatape umwickelt und dann vorsichtig mit einem Winkelschleifer abgetrennt, ohne die feinen Drähte zu beschädigen. Ein Besuch beim örtlichen Hydraulikhändler sorgte für eine optimale Verpressung der erforderlichen Klemmhülse auf die Tülle, womit auch hier eine perfekte Verbindung hergestellt werden konnte.

    Bild 8: Verpressung der Schlauchtülle mit dem Metallgeflechtschlauch

    Ein erster Testlauf war erfolgreich, weshalb unmittelbar darauf ein realer Testeinsatz in den Alpen stattfinden sollte. Auch dieser Test verlief überzeugend, weshalb ich mit dem Umbau äußerst zufrieden bin.

    Zuletzt noch die Gewichtsangaben:

    • Brennerkopf mit Benzinschlauch und CEJN-Schlauchtülle: 187 g (Originalkonfiguration mit Lindal-Adapter: 221 g)
    • Aluminium-Benzinpumpe mit Ventil und CEJN-Kupplung sowie Schutzkappe: 150 g (Originalmodell der neueren ErgoPump: 103 g, aber aus Kunstoff und ohne Schutzkappe)
    • Brennstoffflasche aus Titan mit 500 ml Fassungsvermögen: 71 g
    • Gesamtgewicht: 408 g

    Mit einer alten MSR-Aluminiumflasche könnte das Gewicht auf 399 g gesenkt werden, wobei ich auf den Vorteil einer größeren Brennstoffflasche nur ungerne verzichten möchte. Meine ursprüngliche Konfiguration ohne Schnellkupplung und mit kleinerer Aluflasche lag bei 387 g, wobei es sich dabei noch um die “schlechtere” ErgoPump aus Kunstoff handelte. Die Aluminium-Pumpe wirkt demgegenüber nahezu unzerstörbar.

    Bild 9 und 10: Fertig konfektionierte Schnellkupplung an der Pumpe. Die weißen Rückstände am Pumpengewinde sind auf die PTFE-Schmierpaste zurückzuführen.

    Bild 11 und 12: Fertig umgebautes Kochersystem.

    Fazit: Ist es ein schweres Kochsystem? Ja. War es den Umbau wert? Ja. Hat es Spaß gemacht? Ja! :)

    Beim Realeinsatz in den Alpen habe ich die Schnellverbindung direkt lieben gelernt. Anstecken, Ventil öffnen, fertig. Kein lästiges Drehen am Lindal-Ventil mehr, um den Brennerkopf mit der Pumpe zu verbinden. Noch dazu hat die Brennstoffflasche durch das nun am Pumpengehäuse befindliche Ventil und die Schnellkupplung eine doppelte Absicherung gegen Brennstoffverlust. Ich kann die Flasche also dauerhaft unter Druck transportieren und verliere keinerlei Brennstoff mehr, wenn ich den Brenner von der Pumpe entferne. Dies führt dazu, dass nur noch alle paar Tage einmal kurz nachgepumpt werden muss.

    Ich bleibe dem Kocher im Herbst, Winter und Frühjahr definitiv treu. Für warme Sommermonate bleibt Spiritus natürlich unschlagbar. :)