Beiträge von Gernstl

    Auf langen Touren kommt ja häufig irgend etwas vor. Schultermuskeln werden steif und schmerzen, Hüfte schmerzt vom Hüftgurt, wund gelaufen, mit dem Messer abgerutscht und der Finger war zur Stelle, regelmäßige stechende Schmerzen in der Ferse, hingefallen, ins Wasser gefallen und so. Meist gehe ich weiter und jammer oder schimpfe mal vor mich hin, bringt ja auch Abwechslung in meine Selbstgespräche. Wenn es arg ist lege ich vielleicht 1, 2 oder 3 Ruhetage ein. Ausnahme war letztes Jahr März in Schweden. Ich wollte eine 2,5 wöchige Tour machen und bin am 4. Tag ziemlich abgekackt so dass ich am nächsten Morgen kaum aus dem Zelt kam. Zum Glück gab es in der Nähe eine Ferienwohnung auf einem Bauernhof. Aus meiner 3 Tage Buchung wurden dann 10 weitere weil ich nur rumliegen und schlafen wollte.

    Markierte Zeltplätze in einem Wanderführer wären für mich ein Grund diesen nicht zu kaufen. Sollte dann nicht auch noch markiert sein wo man hin kackt? Es reicht doch zu beschreiben dass das Gelände herausfordernd sein kann. Ich erwarte Grundinformationen, gerne auch geschichtliche und kulturelle Hintergründe. Spezifisches wie genaue Abfahrtszeiten von Bussen z. B. oder Öffnungszeiten kann ich selber recherchieren. Mir fehlt hier doch etwas der Fokus auf die Eigenverantwortung zu der es m. E. auch gehört eigene Erfahrungen zu machen. Und genaue Angaben sind doch gerade für das Fjäll in vielen Fällen schwierig bis unmöglich. So kann eine Furtstelle sich von Hüpfen über Steine bis zu stehen bis über die Knie in reissendem eisigem Wasser verändern.

    Nasser Zeltboden wird vermutlich durch Kondenz verursacht. Geschmolzener Schnee dürfte m. E. durch nicht ausreichende Isolierung der Matte seine Ursache finden. Aber besonders wenn du im Torsobereich noch eine Evazotte verwendest sollte der Schnee darunter eigentlich nicht komplett schmelzen.
    Der WM reicht bei mir bis maximal 0 Grad, friere aber auch schneller als früher. Mit Thermohose und Daunenjacke müsste dein Schlafsetup aber gut für-2 Grad Außentemperatur reichen.

    Das Zeiss Monokular MiniQuick 5x10 T* ist so der Gewichtsgeheimtipp mit guter Optik. Ist aber auch noch viel Vergrößerung.

    Gibt auch noch die größeren Geschwister, aber da wird's dann auch schon bald happig 💸

    Hatte ich mal. Ganz nett um z. B. im freien Gelände den Weg zu suchen oder umgedreht als Lupe. Das ist es dann aber auch schon. Habe es öfter mitgenommen aber nicht benutzt weil zu eingeschränkt. Für Naturbeobachtungen würde ich auf jeden Fall eines der größeren nehmen.

    Warum dann nicht das Pio Solo? https://www.biwak.com/index.php?cl=d…do&a_key=psmido

    Finde ich das interessantere Zelt und wird abverkauft.

    Ein Wäldchen, oder zumindest eine Hecke, wäre da hilfreich!

    Wäre ein anderes Zelt nicht viel hilfreicher? 😁

    Bei diesen Zelten mit einem Querbogen gibt es immer lange Flächen bei denen gerne Außen- und Innenzelt bei leichter Feuchtigkeit zusammen kleben. Und Abspannen gegen Wind/Sturm ist kaum möglich. Ich finde es eher ein Zelt für z. B. deutsche Mittelgebirge aber nicht fürs skandinavische oder britische Fjäll.

    Sea to summit Aeros Ultralight, in der Standard größe ca 60 gr. Waschbar (Außen, per Hand), dieses Jahr ist mir nach einigen Jahren eines delaminiert, ansonsten waren alle immer dicht. Hatte früher auch das large, mit ca. 70 gr auch noch ok, aber mir reicht auch als jemand der sich regelmäßig auf der Matte dreht das kleinere.

    [Was man vielleicht zum Prozedere noch Wissen sollte: die Anmeldung kostet Geld, ca. 150€. Dafür bekommt man am Ende eine Plakette mit seinem Namen am Eingang von Grövelsjön, eine Urkunde, Aufnäher und Aufkleber, aber vor allem Rabatt. Rabatt beim STF in den Hütten, sowie vielen weiteren Herbergen längs des Weges als auch Nachlass bei vielen Ausstattern und Online-Händlern etc.. IdR rechnet sich das allemal. Nicht zu vergessen, man ist Teil einer Community

    Das war für mich eigentlich das schönste Ergebnis der Registrierung. Ich habe dadurch einige nette Menschen auf meinem Weg getroffen, wenn auch manche nur kurz. Aber durch das gemeinsame Ziel ergab sich gleich eine Verbundenheit an die ich auch jetzt noch öfter denke. Außerdem stand die mir bis dahin unbekannte Sara von Gröna Bandet bei Järpen an der Straße und hat mich mit Namen begrüßt, ebenso begrüßte mich die Hüttenwirtin der Syterstugan bei Ankunft mit meinem Namen da sie meine Route verfolgt hat. Das waren sehr schöne Überraschungen von denen man an nicht so guten Tagen zehren kann.

    Vermutlich wirst du die kennen.

    An die hab ich tatsächlich nicht gedacht. Und ich hatte solche aus Wollfilz auch noch nicht. Wie verhält es sich mit denen, wenn die nass werden?

    Komplett durchnässt hatte ich solche noch nicht, nur feucht vom schwitzen. Das größte Risiko dabei dürfte m. E. sein dass sie sich verkrümmen wenn sie nicht plan getrocknet werden.

    Tournachbereitung vorletzter Teil:

    Dachshaar. Keine Zottelei mehr nötig.

    Wer kauft sowas denn noch?

    Hab ich auch, wenn auch nur für Zuhause, auf Tour wird nix rasiert, spart ganz simpel einiges an Müll, so ein Seifenblock entspricht x Rasierschaumdosen.

    (Für die die mich persönlich kennen, das ist überwiegend für meine "Frisur" 😁)

    Ich liebe es auch mich nass zu rasieren. Unterwegs beim wandern nehme ich nur einfache Seife, die ich zur Körperreinigung eh dabei habe, um die Haut gleitfähiger zu machen. Als Rasierer habe ich mir einen sehr leichten Griff für Systemklingen gekauft.

    Zuhause wird mit Pinsel die Rasierseife im Tiegel schön aufgeschäumt, das warme frische Gefühl beim auftragen ist morgens herrlich. Hatte jetzt im Urlaub das erstemal Rasiergel welches beim auftragen zu Schaum wird dabei. Mal abgesehen vom Abfall war das nichts.

    Nur Dachshaar würde ich nie mehr kaufen. Aber nach 3 tagen wieder da hats ja schon erklärt. Daher alles gut.