Ich war heute wieder auf dem Hauptwanderweg 4 (Main-Donau-Bodensee-Weg) unterwegs, der sich zu einer meiner liebsten Wanderstrecken entwickelt. Diesmal stand der Abschnitt von Aalen-Goldshöfe bis nach Unterkochen an. Nachdem der Weg bis hierher durch Mainfranken, Hohenlohe, das Jagsttal und das Albvorland verlief, stand nun ein deutlicher Wechsel der Landschaft an: Es ging hinauf auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb. Ein Stück weit fällt der HW 4 dort oben mit dem HW 1 zusammen, wobei sich die Wege in Unterkochen wieder trennen.
Hier ein paar Eindrücke.
Los ging es am Bahnhof Goldshöfe:

Nach wenigen Kilometern kam ich an der Kapelle in Oberalfingen vorbei:

Hinter Oberalfingen ging es hinauf auf die Schwäbische Alb. Auf halber Höhe schweift der Blick am Albtrauf entlang nach Westen und zurück nach Norden ins Albvorland. Das Foto kann der Schönheit dieses Fleckchens Erde nicht gerecht werden!

Wegweiser, nur um sicher zu gehen, dass wir auf dem richtigen Weg unterwegs sind:

Auf der Hochfläche bei Simmisweiler:

Es geht wieder hinab ins dunkle Tal, in dem magisch die Quelle des Kocher plätschernd entspringt:

Auf dem Weg zum Bahnhof Unterkochen musste ich die Wächterin um die Erlaubnis der Passage bitten:

Schön wars! Einen Teil der Strecke kannte ich schon von meiner Tour auf dem HW 1 aber auch dieser war schöner, als ich ihn in Erinnerung hatte.