Beiträge von RogerDerBuschmann

    Zwei Tage auf dem Hauptwanderweg 4. Los geht es in Rothenburg ob der Tauber:

    Aus dem Spitaltor (so heißt eines der Stadttore - ich war nicht in einer Klinik...) hinaus und einen steilen Pfad hinunter, findet sich der Wanderer im stillen Tal der Schandtauber wieder:

    Gelb leuchten endlose Rapsfelder unter dem strahlend blauen Himmel:

    Unter dem Sixmoon Design Gatewood Cape bettet der Trekker sein Haupt zur Ruhe, die nur immer wieder von einem lautstark schreckenden Rehbock unterbrochen wird:


    Am nächsten Morgen führt der flotte Schritt hinüber zur eindrucksvollen Anhäuser Wand, dem Rest eines mittelalterlichen Klosters:


    Durch das Tal der Jagst geht es die verbleibenden Kilometer bis nach Crailsheim, wo der Trip nach insgesamt 52km am Bahnhof sein Ende findet:

    Ich liebe die Wanderwege durch Westfranken und Hohenlohe. Die Landschaft wartet nicht mit spektakulären Seen, Bergen und Canyons auf, dafür mit pittoresken Details und gutem Essen.

    Am Karfreitag war ich mit meinem Framus mit den modifizieren Schnallen unterwegs. Die Gurte sind nicht mehr durchgerutscht, allerdings hatte ich nur 7,4 kg Ladung inkl. Leergewicht des Rucksacks darauf. Wie sich der Umbau bei einer Mehrtagestour mit voller Auslastung schlagen wird, muss sich noch zeigen.

    Mein Framus ist zurück aus Italien und wie mit Niccolo besprochen, wurden die Schnallen an den Schultergurten und den Loadliftern durch diese hier ersetzt:

    Ob damit das Durchrutschen der Gurte behoben ist, muss ich noch ausprobieren. Die Reparatur hat ungefähr vier Wochen zzgl. Paketlaufzeiten gedauert.

    Ich habe die Suunto Vertical und wenn man im Trekking Modus den Batteriemodus auf "Tour" stellt, läuft zwar das GPS in geringer Genauigkeit mit aber die Karte ist aus. Deine Uhr hat keinen Fehler. Wenn du in dem jeweiligen Sportprogramm drin bist, gehe auf Trainingsoptionen, dann Batteriemodus und in der erscheinenden Liste auf einen der Einträge. Dort siehst du, welche Funktionen aktiv sind. Die Karte ist nur im Batteriemodus Leistung an. Du kannst aber auch selbst einen Modus definieren.

    Hallo zusammen,

    nach langer Pause melde ich mich mit einem Zwischenstand zurück. In den vergangenen Monaten hatte ich einiges um die Ohren, weshalb der Framus mit seinen durchrutschenden Riemen zunächst einmal liegen geblieben war. Mittlerweile habe ich Kontakt mit Bonfus aufgenommen und das Problem geschildet sowie um eine Garantiereparatur gebeten. Niccolo negierte in seiner Antwort, dass es jemals mit einem Framus zu einem Problem gekommen und dass es der Maxus gewesen sei, dessen Schnallen im vergangenen Jahr auf ein anderes Modell umgestellt worden sind. Er hat mir aber dennoch zugesichert, die Schnallen an meinem Rucksack unentgeltlich zu tauschen. Nun denn, der Rucki wurde von mir soeben in ein Paket verfrachtet, das morgen seine Reise nach Bergamo antreten wird. Ich werde es euch wissen lassen, wie die Geschichte weiter geht und ob es ein Happy End gibt.

    Roger

    Ich war kurz davor ihn in kleine Stücke zu schneiden

    Gut, so sehr hasse ich mein Exemplar dann doch nicht. Wenn man den Framus in die richtige Position gewuchtet und die Gurte festgezurrt hat, trägt er sich eigentlich recht bequem. Nur das recht schnelle Durchrutschen der Gurte nervt, was ich oft erst bemerke, wenn mir die Schultern schmerzen, weil die Gewichtsverteilung nicht mehr stimmt.

    Meinen Bonfus Framus 58l habe ich in der Zwischenzeit ein bisschen "gepimpt", indem ich auf einer Seite die eher nutzlose Kompressionsschnur durch eine Elastikkordel mit Tanka ersetzt habe, um im Bedarfsfall eine Schaumstoffmatte, Trekkingstöcke oder eine nasse Regenjacke außen am Rucksack festzurren zu können. Zwei Praxistests zeigen, dass das gut funktioniert. Nach dieser Modifikation wiegt der Rucksack nun zusammen mit den beiden originalen Gürtel- und der Schultergurttasche etwa 860g.

    Letzte Woche war ich für drei Tage mit dem Framus 58l auf dem Frankenweg unterwegs, wobei der Sack mit Inhalt beim Start etwa 10kg auf die Waage gebracht hat. Wie ich schon früher in diesem Thread schrieb, habe ich mir den Rucksack aufgrund meiner Rückenlänge und der Größentabelle bei Bonfus in der Größe M bestellt. M.E. ist der Rucksack damit etwas zu kurz, L wäre wahrscheinlich besser. Ich musste den Hüftgurt daher relativ hoch über der Hüfte tragen, was zwar durchaus geht, aber doch schon etwas Druck auf den Wohlstandsbauch ausübt. Akzeptabel, könnte aber besser sein. Den Brustgurt musste ich schon bei einer früheren Wanderung aus- und in einer tieferen Position wieder einfädeln, damit er mir nicht auf das Schlüsselbein drückt.

    Was mich jedoch zur Weißglut trieb, war, dass die Gurte immer relativ schnell durch die Schnallen glitten und in kurzen Intervallen nachgezogen werden mussten. Besonders wenn ich meinen großen Poncho über dem Rucksack trug und die Gurte daher nur erschwert zugänglich waren, gestaltete sich das als "vergnüglich".

    Ich werde den Rucksack behalten und mit den Mängeln wohl oder übel leben müssen, würde ihn mir jedoch nicht mehr kaufen. Bei einem Billigrucksack von Aliexpress würde ich die Probleme mit Nachsicht behandeln, bei dem hohen Preis des Framus kann ich jedoch keine Empfehlung aussprechen.

    Danke für eure Informationen. Ich denke, dann werde ich meinen Orthopäden mal symbolisch auf die Füße treten, damit er sich etwas einfallen lässt. Bis zu meiner Tour im September wird mir das allerdings noch nicht weiterhelfen.

    Gibt es eigentlich etwas, mit dem ich meinen Zehennagel schützen kann, außer Leukoplast darum herum zu wickeln?

    Wie und wo hast du die Einlagen machen lassen? Vom Arzt verschrieben bekommen oder einfach in eine orthopädische Fachwerkstatt gegangen und die Füße dort ausmessen lassen? Wie gesagt, mein Orthopäde ist nicht sehr hilfreich und hier auf dem Land ist die Auswahl an Ärzten eingeschränkt.

    Hallo Trekkerinnen und Trekker,

    bei mir ist es so, dass die Schuhe am rechten Fuß viel stärker und schneller verschleißen als am linken. Bei mehrtägigen Touren bekomme ich auch leicht Schmerzen im rechten Bein. Mein Orthopäde war leider nicht wirklich hilfreich und mehr als der Hinweis, dass mein Beckenkamm gerade stehen würde (so solls sein), war ihm nicht zu entlocken. Daher habe ich selbst einige Recherchen durchgeführt.

    Beim Betrachten meiner rechts getragenen Schuhe fällt auf, dass die Abnutzung vor allem die Ferse und den vorderen, äußeren Rand der Sohle betrifft. Es scheint zumindest an diesem Fuß Supination vorzuliegen, d.h. der Fuß rollt über die äußere Seite der Sohle ab. Die Tatsache, dass ich bei mehrtägigen Touren gerne mal den Nagel des rechten kleinen Zehs einbüße, passt ins Bild, muss er doch unverhältnismäßig viel Last tragen und den Stoß beim Aufsetzen des Fußes aufnehmen. In meinen Bär High Performance 2.5, die ich derzeit trage, tendiere ich außerdem dazu, mit dem rechten Fuß nach außen umzuknicken, was auch für die Supination spricht. Gibt es in diesem Forum weitere Betroffene, die ihre Erfahrungen teilen möchten?

    Laut verschiedener Seiten im Netz empfiehlt sich bei Supination, Schuhe mit guter Dämpfung und ohne Stütze zu tragen. Könnt ihr mir entsprechende Trailrunner empfehlen? Ich trage seit meinen Kindestagen Schuhe mit Sprengung und möchte auch erst einmal dabei bleiben. Im September will ich wieder auf Tour gehen und die Zeit bis dahin reicht aus, um neue Schuhe einzulaufen aber sicher nicht, um mich an Treter ohne oder mit geringer Sprengung zu gewöhnen. Die neuen Schuhe sollten außerdem eine breite Zehenbox aufweisen - deswegen mag ich eigentlich die "Quadratlatschen" von Bär.

    Vielen Dank für eure Tipps!

    Roger

    Hallo Trekkernde,

    leider habe ich bei meinen Lekis die Schutzkappen für die Metallspitzen verloren (Nebenfrage: Wo nehme ich Ersatz her?) und habe folglich am vergangenen Wochende mein Lanshan aufgebaut, ohne die Spitze des Trekkingstocks abzudecken. Das Metall hat es bis zum Morgen sauber durch den verstärkten, schwarzen Stoff an der Zeltspitze gedrückt, die nun ein Loch hat. Wie flicke ich das am Besten, so dass die Stelle regendicht ist und der Stock nicht gleich wieder den Weg in die Freiheit findet? Wahrscheinlich ist es am einfachsten, ein kleines Stück Textilmaterial mit einem geeigneten Kleber von innen in die Trekkingstock-Aufnahme zu kleben. Welches Material und Kleber empfehlt ihr?

    Danke!

    Roger

    Vergangenes Wochenende habe ich eine Zweitagestour auf dem Main-Donau-Bodensee-Weg unternommen und den Framus 58l als Tragevorrichtung genutzt. Gesamtgewicht etwa 8kg.

    Dabei fiel mir auf, dass die Gurte, vor allem die Schultergurte, langsam durch die Schnallen rutschen und immer wieder nachgezogen werden müssen. Das ist bei meinem bisher überwiegend verwendeten Deuter jedoch auch so. Außerdem ist mir die Größe M bei einer Rückenlänge von 47cm definitiv zu kurz: Der Ansatzpunkt der Schultergurte sitzt deutlich zu tief. Im Gegenzug rutscht der Brustgurt im Werkszustand zu hoch, so dass er mir beinahe auf den Hals bzw. gegen das Schlüsselbein drückt. Ich musste den Brustgurt ausfädeln und in die nächsttiefere Schlaufe an den Schultergurten einhängen. Entgegen der Größentabelle bei Bonfus sehe ich den Übergang von Größe M zu L deutlich früher.

    Auch bei meinem Deuter muss ich die höhenverstellbare Aufhängung der Schultergurte ganz nach oben schieben (also größtmögliche Rückenlänge) und trotzdem gehen die Gurte hinter meinen Schultern weit nach unten. Dabei bin ich ein gerade einmal 1,71m großer Schrumpfgermane...

    Meine Rucksäcke mit Hüftgurt trage ich immer gleich. Der Gurt bzw. die gepolsterten Flossen umschließen dabei meinen Beckenknochen so, dass die obersten zwei, drei Zentimeter des Gurtes über den Beckenkamm hinaus ragen. Würde ich den Gurt tiefer tragen, würde er mir ständig über die Hüfte nach unten rutschen (da er sich nicht am Beckenkamm "einhängen" kann) und bei einer höheren Trageweise wurde mir die Wohlstandsquampe zu sehr gequetscht.

    Insgesamt bin ich mit dem Rucksack jedoch immer noch recht zufrieden. Der Tragekomfort war in den zwei Tagen (sowie bei einem Overnighter am Wochenende zuvor) ziemlich gut, wenn auch nicht perfekt.

    Der Framus 58l ist inzwischen eingetroffen. Sehr schön verarbeitet, auch wenn ich mich an das zerknitterte Erscheinungsbild von DCF/Ultra erst noch gewöhnen muss. ;) Heute Mittag habe ich wahllos ein paar Sachen in den Rucksack geworfen und eine kleine Probewanderung unternommen. Der Tragekomfort war tadellos, das Gewicht konnte ich gut auf die Hüfte verlagern. Der erste Eindruck ist positiv.

    Ich habe eine Rückenlänge von etwa 47-48cm und bin damit schon im Grenzbereich für die Größe M. Das ist daran zu erkennen, dass die Loadlifter nahezu waagrecht nach hinten gehen und nicht mit 45° nach oben. Personen mit etwas längerem Rücken sollten unbedingt zur Größe L greifen.