Beiträge von Daune

    Ich konnte da keinen Shop finden in EU.

    Von daher sollte MYOG schon lohnend sein. Ich denke an feines Fliegengitter aus Edelstahl, wie es vor Fenstern montiert wird. Da müsste ich mal suchen. So schön flexibel wird das aber nicht sein und ich fürchte die Drähte brechen dann mit der Zeit.

    Das passende Stichwort könnte Edelstahl Gaze sein. Ich hatte mir mal ein Postkarten großes Stück bestellt, um mir eine Art Vorfilter für grobe Partikel für meinen Sawyer zu basteln. Je nach Maschenweite und Dicke des Drahts fühlt sich das schon eher wie Stoff an und nicht mehr so wie Metall. Das bei den verlinkten Beuteln in Großaufnahme gezeigte Gewebe sieht aber eher wie gestrickt aus.

    Ob die Drahtdicke dann Einfluss auf die Haltbarkeit und die Widerstandsfähigkeit ggü. Nagetieren hat :/

    Hier noch ein Link zu Edelstahl Gaze.

    Das Problem bei den klassischen Schlauchtüchern für mich ist, dass sie so weit geschnitten sind, damit man sie über den Kopf ziehen kann, und dann hängen sie lose am Hals herum, …

    Das geht mir ganz genauso. Zwar nicht auf den Sommer bezogen, sondern auf die kälteren Jahreszeiten. Aber das Problem ist das ähnlich. Die Buffs hängen ganz unten, und der Hals ist ungeschützt.

    Auf deine Lösung bin ich auch gespannt.

    Nachdem es jetzt schon Threads gibt, in denen Einblicke ins Erste Hilfe Set, den Kulturbeutel und die Küche gegeben, sowie die verwendeten Isomatten, Quilts und Wasserentkeimungs-Vorlieben vorgestellt werden, fehlt mir noch ein Blick in den „Kleiderschrank“.

    Das ist für mich eine ziemliche Baustelle und ganz zufrieden bin ich damit noch nicht.

    Aus diesem Grund erhoffe ich mir hier ein paar Inspirationen.

    Also, was packt ihr für eine 3 Jahreszeiten-Tour ein, bei der euch von Sonne/warm, über eher herbstlich, bis hin zu einem kleinen Wintereinbruch, oder zumindest ziemlich frisch, alles begegnen kann?

    Oder anders gesagt, Bedingungen, wie sie in Skandinavien, oder auch in anderen Gebieten, gerne mal vorkommen können.

    Auch wenn es natürlich darauf an kommt, wie das Wetter gerade ist, gerne unterteilt in am Körper und im Rucksack. Und sofern bekannt, auch gerne mit Gewichtsangabe.

    Und jetzt, … Ich packe meinen Rucksack, und packe ein …

    Ich nehme an, es handelt sich um das Dosenset „humangear GoTubb“.

    Ich habe die auch und habe sie damals hier bestellt.

    Die Dosen sind schon schön. Und gerade die unterschiedlichen Farben sind praktisch, um nicht die Denttabs mit den richtigen Tabletten zu verwechseln.

    Doch statt ~ 10€ zu bezahlen, würde ich in die nächste Apotheke gehen und mir drei Salbendöschen für ~ 0,50€/Stück holen.

    Es steht natürlich jedem frei, sich das zu kaufen was er/sie möchte. Ich möchte hier lediglich eine günstige Alternative nennen.

    Echte Sungloves hab ich zwar noch nicht getragen. Allerdings waren die Ärmel meines LS-Shirts so lang, dass ich sie locker über meine Hände schieben konnte. Das hab ich überhaupt nicht als zu warm, o.ä. empfunden. Ich denke, dass ist wie mit langer Kleidung im Sommer:

    Normalerweise würde das für ein paar Stunden niemand anziehen. Und ja, T-Shirt und Shorts sind sicher erstmal angenehmer.

    Wenn die Sonneneinstrahlung aber andauernd vorhanden und sehr intensiv ist, und den ganzen Tag, und mehrere Tage am Stück gewandert wird, gewöhnt man sich schnell dran und unterm Strich ist es angenehmer, als ständig die direkte Sonneneinstrahlung auf der Haut.

    Mit der langen Hose hatte ich anfangs auch so meine Bedenken bzgl. zu warm. Wenn du da aber nicht eine Ultra-schwere, dicke Hose nimmst, sondern was leichtes, geht das aus meiner Sicht ganz gut.

    Ich hatte eine Hose aus 100% Nylon von The North Face. Die ist aber schon sehr alt und ich hab keine Ahnung mehr, wie das Modell heißt.

    Der Schirm macht glaube ich einen großen Unterschied. Sofern es der Wind und das Gelände erlauben, werde ich den UV-Schutz-Schirm zukünftig bei Touren im Sommer ohne viel Schatten vermehrt einsetzen. Denn auch mit einer Mütze und co. knallt die Sonne eben trotzdem auf den Kopf.

    Dingo Du meintest ja, die üblichen Verdächtigen nähen dir keinen Boden ein. Hast du damit ausschließlich das OST gemeint?

    Alternativ dazu bietet Globetrotter ja in einigen Filialen auch einen Reparaturservice an. Und sofern du keine Filiale in deiner Nähe hast, kann man die Sachen glaube ich auch einschicken.

    Nachtrag: Sofern du Hilfe brauchst, um die Gummischnüre des Gestänges auszutauschen, kann ich da gerne helfen.

    ich hab da beim Micro auch so einen Anfängerfehler gemacht - hat alles super funktioniert, nach der Tour das Ding ausgewaschen und trocken gelagert, nächste Tour nicht vorher probiert - auf Tour ging garnichts durch - ... irgendwas war verstopft zuhause dann kapiert was es war: zugekalkt! - unser Wasser hat eine HOHEN! Kalkanteil, ergo - mit Essig gespült und geht wieder (gelernt - vorher ausprobieren - und vor dem Trocknen bissl Essig nutzen :-))

    Wie machst du das genau mit dem Essig? Ich möchte nur ungern unterwegs Wasser mit Essiggeschmack. Dann spülst du doch den Filter sicher nach der Essigbehandlung wieder aus. Mit Leitungswasser?

    Da würde es doch mehr Sinn ergeben, zum reinigen daheim, gleich destilliertes Wasser zu nutzen. Oder?

    Beim Backflush des Sawyer ist es wichtig, dagegen zu klopfen, damit das Zeug sich löst und herauskommt.

    Kann sein, ich stell mich doof an, aber könntest du das kurz erläutern?

    Mit klopfen (auf die Arbeitsplatte o.ä.) wäre ich vorsichtig, um den Filter nicht zu beschädigen. Und Rückspülen und dabei gleichzeitig wie auch immer zu klopfen, stelle ich mir schwierig vor.

    Da gibt’s ja schon einige Meldungen.
    Sehr schön.

    Ich würde gerne auch mehr zu dem Thema beitragen. Allerdings war ich bislang tatsächlich eher mit gedruckten Karten oder auf gut markierten Wegen unterwegs.

    Trotzdem hab ich auch in die Welt der Apps reingeschnuppert. Eine, deren Namen ich gerade nicht parat habe, bei einem Wanderkollegen, und dann noch mapy.cz.

    Das Potential der App hab ich allerdings nicht mal ansatzweise ausgeschöpft. Stattdessen hab ich die App einfach als digitale Karte genutzt. Und natürlich die Markierung des Standorts.


    Wahrscheinlich ist die kommende Frage schon einen eigenen Faden wert. Sollte dem so sein, können die Moderatoren noch ein bisschen üben, neue Threads zu erstellen und Inhalte zu verschieben ;)


    Von den beiden Punkten, ein Gegenstand weniger und damit eingespartes Gewicht, mal abgesehen: gibt es was, dass die Apps können, was ein GPS-Empfänger nicht kann?
    Klar, bei geringem Energiebedarf ist es einfacher ein Smartphone über die Powerbank aufzuladen, als normale AA/AAA-Akkus.
    Das Display ist größer, Änderungen der Route unterwegs sind einfacher möglich, …


    Aber ansonsten sollten die OSM-Karten doch auch gute Infos zu Wegen allgemein, markierten Wegen, Quellen, POIs liefern.

    Ich bin da wirklich ein bisschen im Zwiespalt. Mal eben kurz aufs Handy schauen, hat was.

    Das Handy eher als Backup zu nutzen, aber auch. Gibt’s heutzutage noch Leute unter uns, die mit einem GPS-Empfänger losziehen?

    Wobei das dann wieder hier rein passt:

    „Statt einer App nutze ich ein >Hersteller/Modell< GPS-Gerät mit Karten/Tracks von >x<.“

    :/

    Ich fände, neben einzelnen Fäden zu den jeweiligen Apps, eine Auflistung von Apps zur Orientierung gut, die von den Nutzerinnen und Nutzern hier verwendet werden.

    Sofern möglich, wäre es auch gut, wenn ihr kurz sagt, warum ihr euch für die App entschieden habt, wo ihr die Stärken, sowie Vor- & Nachteile ggü. anderen Apps seht und ob ihr die App in einer eingeschränkten, kostenfreien Version nutzt oder für ein Premiumabo zahlt.

    Einen hab ich noch:

    The one and only Mini-BIC Feuerzeug.

    Was soll da schon damit sein? Genau das dachte ich mir auch. Deshalb hatte ich mir mal ein paar auf Vorrat gekauft, weils die dann, wenn man sie braucht, nirgends gibt.

    Nachdem sie eine Weile in der Ausrüstungskiste (trocken!) lagen, hab ich sie vor einer Weile wieder in die Hände bekommen. Bei drei von vier war das Reibrad, warum auch immer, so fest, dass es sich keine Millimeter drehen ließ.

    Lesson learnt: Feuerzeug zuhause einmal testen, bevor es losgeht.

    Ich weiß nicht, ob das zu deiner Fragestellung passt.

    Allerdings bin ich zweimal mit den Sawyer Filtern eingegangen (Mini und Squeeze).

    Filter zuhause ausprobiert. Alles super. Filter getrocknet und dann zur Tour mitgenommen. Beim Filtern … ist nichts passiert, außer dass ich Angst hatte, dass der Beutel gleich platzt, so fest musste ich drücken. Trotzdem kamen vorne nur ein paar Tropfen raus.

    Lesson learnt: den Filter unmittelbar vor der Tour gut wässern. Am besten mit der Rückspülspritze.


    Und gleich noch ein failure im Bereich Wasserbehandlung:

    Nach der Tour beim rumkramen im Rucksack, stelle ich fest, dass es nach Chlor riecht. Schnell stellt sich raus, dass eine der beiden originalen Flaschen von Aqua Mira wohl ein Leck hat und ausgelaufen ist.

    Lesson learnt: Sollte ich nochmal zur Entkeimung, als Back up oder zusätzlich um Viren platt zu machen auf Aqua Mira und co. setzen, dann fülle ich die beiden Komponenten in Mini-Dropper um.