Beiträge von Sleipnir

    ...die Gabel war mit geborgten Cargo-Cages belegt, die mich aber nicht überzeugen konnten. Die Nachtfahrt war auch nur kurz früh morgens zum Bahnhof; da hat das so ausgereicht! Ich versuche längere Nachtfahrten wo es geht zu vermeiden......;)

    Danke nochmals für den Tipp mit der Ortliebtasche; hat sich bewährt.:thumbup:

    …….so sieht das vorläufige Setup jetzt aus. Außer der Ortlieb konnte ich nichts passendes finden was vernünftig zwischen den Lenker passt und sich noch passabel bedienen lässt.Die Lampe erfordert da einen Kompromiss,funktioniert aber ganz leidlich …….

    ...die Sache mit dem Slipsteg funktioniert bei Dyneemaleinen aber nur mäßig nach meiner Erfahrung. Ich hab es ja schon an andere Stelle mal gepostet, aber man kann jedes Zelt zur Festung machen. Kommt nur auf das Gewicht an....;) . Ich hab mit dem Vern auch schon so einigen Wind erlebt und traue ihm einiges zu(auch ohne zweites Gestänge). Jetzt aber genug OT......

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    Mein Vern 1 hat zB. gleich vorgesehene Gummihalterungen für die Sturmleinen; bei Hilleberg habe ich da noch nie was in der Richtung gesehen! Das Vern 1 ist im Vergleich zum Soulo etwas größer; daher passt es bei mir mit 186cm im Gegensatz zum Soulo auch mit Winterausrüstung. Mein Vern hat in etwa die Hälfte des Soulo gekostet und über mangelnden Service kann ich mich auch nicht beklagen. Das Vern ist aber eindeutig kein UL-Zelt und wird es imho auch nicht werden.....

    Nur als Hinweis: Das ist das Zelt welches der Kollege aus den Outdoorseiten auf einem Isländischen Gletscher bei Wind nicht mehr aufgerichtet bekommen hat. Mehr dazu im Faden: Grenzen von UL-Sheltern.

    Als 4-season Zelte scheidet es damit für mich von vornherein aus.

    Ich meine ein echtes 4-season Zelt muss alleine, bei Sturm, mit kaum Sicht und Handschuhen möglich sein. Sonst fällt es für mich raus.

    Dann bleiben dir genau die Hillebergs Soulo, Staika, Allak und Jannu. 😄

    Und vielleicht noch der ein oder andere Tunnel.

    ..oder eben Nortent die auch die Zeltleinen im Griff haben...;)

    Das bekommste doch auch nicht im Regen aufgebaut ohne dass der Boden pitschnass wird und kochen in der Apside stell ich mir schwierig vor?

    Das stellt aber bei aussenliegendem Gestänge kein Problem dar. Einfach ausbreiten,einklipsen und die Hütte steht! Die Abside ist je nach Ausführung ausreichend breit um darin mit Vorsicht auch zu kochen. (das Innenzelt lässt sich sehr einfach variieren)

    Big Sky International Chinook 1Plus Tent Review - SectionHiker.com
    The Big Sky Chinook 1Plus is a freestanding, four-season tent that weighs 3 lbs 7 oz. It's a double-
    sectionhiker.com
    Zitat

    Bei extrem hohen Windstärken, in denen ich mein Zelt nicht mehr aufgebaut bekomme. Dann noch herumflatternde Zeltbahnen zu bändigen, stelle ich mir „schwierig“ vor.

    Das ist auch so! Ich habe dazu das Unna mit den vier vorgesehenen Eckabspannungen am Boden fixiert und bin von der windabgewandten Seite zwischen Außen- und Innenzelt gekrabbelt, da ein regulärer Aufbau nicht möglich war. Die überschüssige flatternde Zeltbahn habe ich so gut wie möglich zusammen gerafft und mich darauf gelegt. Das ergibt eine schwitzige, laute, aber halbwegs geschützte Notunterkunft in der man eine Nacht überstehen kann. Erholsam geht aber anders….

    ...ich hab die neuere Ausführung

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    .

    Mittlerweile gibt es ja für die ganz harten Fälle auch noch das Varde 1 , aber das sprengt selbst im Seekajak dann langsam das Gewichtslimit!

    Zitat

    Das eine führt zum anderen ...

    Jeder, der schon einmal einen richtigen Sturm draußen miterlebt hat, sieht ul-shelter mit anderen Augen.

    Das sehe ich ganz genauso. Deshalb ziehe ich auf längeren Touren auch mit dem Luxe-F6 und Myog-Stange los. Das hat schon heftige Winde im Fjäll gemeistert. Eingefleischte UL-Puristen würden mich dafür zwar steinigen, aber mir ist es den Komfort und Sicherheitsgewinn wert. Solch ein Zelt in haltbarer Sil-Poly Ausführung könnte mein nächstes werden.

    Auf Seekajaktouren schwöre ich mittlerweile auf das Nortent Vern-1 . Das muß ich ja nicht schleppen.....8o

    Ich verwende fürs Gravel mit Lenkertasche (Ortlieb QR) eine kleine Sigma Aura - die kann ich auch am Lenkerhörnchen befestigen, weil der klassische Platz ja durch die hoch aufbauende Lenkertasche blockiert ist. Für eine Trailbeleuchtung würde das zwar nicht reichen, aber für normale Straßen reicht es. Ohne Lenkertasche kommt eine schon ältere BM Ixon iq zum Einsatz, die ich schon zu Rennradzeiten genutzt habe.

    Vielen Dank einsweilen für die Tips! Das Problem mit den Lenkertaschen hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, da ich am Mountain-Bike nie eine verwendet habe. Asche auf mein Haupt...:saint: Da werde ich erstmal eine geeignete Lenkertasche finden müssen( die Ortlieb sieht schon mal gut aus) und dann man schauen wieviel Platz da noch bleibt. Die Lupine erscheint mir aber für den gelegentlichen Gebrauch etwas Overkill zu sein.

    Hm, ich nehme an, dass Ihr über alle Möglichkeiten der Aufbauhilfe beim Unna nachgedacht habt?
    z.B. Je, eine Person pro Stange als Support bis alles abgespannt ist.

    Der Nachteil beim VE24 ist, dass man nicht wie beim Unna die Stangen komplett am Boden einfädeln kann.
    Aber wenn es erstmal abgespannt ist, steht es ganz ordentlich im Wind.

    Wir haben trotz Vorfixierung am Boden schon zu zweit die Stangen eingeführt, um sie überhaupt in die Kanäle zu bekommen. Mit dem peitschenden Regen ist da natürlich auch einiges an Fremdmaterialien mit eingewandert, was an den Stangen klebte und für zusätzliche Probleme gesorgt hat. Der erste Aufrichtversuch mit Abspannen durch eine zweite Person hat bei der ersten heftigeren Böe für ein fast flaches Zelt gesorgt.=O Ich habe das dann aus Sorge um das Zelt kein zweites mal probiert. Es hat schon seinen Grund warum beim Soulo und Nortent Vern1 auf eine Lösung mit Klipsen gesetzt wird.

    Das VE24 wäre kaum besser dran gewesen, zudem wahrscheinlich klatschnass, da hier "Inner First" gilt. Bei den Bedingungen hätte ich es mit einem UL-Zelt auch nicht ausprobieren wollen. Zum Glück halten solche Naturgewalten ja nicht ewig an, sondern in dem Fall nur vier Stunden. Bei den nachfolgenden starken Regenfällen sind wir aber trotzdem bis zum Morgen da geblieben wo wir waren.

    Meine alte Mini-Maglite mit Lenkeradapter hat mir bislang auf den wenigen Fahrten in der Dämmerung ausgereicht. Jetzt sind aber auch vermehrt Touren mit dem neuen Gravelbike geplant und ich würde gerne auch etwas in bessere Verkehrssicherheit investieren. Da ich vor dem großen Angebot etwas ratlos stehe, wollte ich mal in die Runde fragen, was sich bei euch so bewährt hat.

    ...wenn man das Zelt schon nicht mehr aufgestellt bekommt, kann man die Plane wenigstens als Biwaksack/Windschutz gebrauchen. So kann man auch längere Zeit zumindest überleben; komfortabel ist aber anders!

    Schon mal gemacht? ;)

    Jep, musste schon mal so Notbiwakieren.....! War erstaunlich warm aber schwitzig, trotzdem ich versucht hatte mit einigen Gegenständen Abstand zum Körper zu schaffen. Die Probleme gleichen halt denen im Biwacksack.

    Hier ist grade die Gestängediskussion Alu - Carbon aktiv. Mit Carbon habe ich keine Erfahrung, musste mir in den 80ern aber mal in Nordnorwegen wegen Zeltdefekt ein neues Zelt kaufen, was halt verfügbar war im Laden, glaube es war ein Nordisk mit zwei Gestänhebögen, sehr schwere Bögen mit dicker unelastischer Schnur drinne, mussten nach Zusammenstecken mit Knoten am Ende fixiert werden. Die Bögen waren nicht aus Alu oder Carbon, irgendein schweres, hartes Kunststoff, jedoch garantiert unkaputtbar, konnte ich ohne Schaden biegen bis ultimo, Zeltstabilität trotzdem top, später als Versuch die Stangen heftig auf Felsen geworfen und sogar größeren Stein wuchtig drauf geworfen. Kaum ein Kratzer, also super robust, leider schwer. Hat jemand ne Idee was das damals für ein Material war?

    Könnte ein Dura-Wrap Gestänge gewesen sein. Hatte mal vor langer Zeit sowas in einem Salewa-Zelt. Ziemlich schwer , aber unverwüstlich.

    https://www.outdoorxl.de/outwell-durawrap-do-it-yourself-kit-11-0mm.html