Als ich 2022 in Schottland war, habe ich den 60er Alpha Hoodie die ganze Zeit getragen, natürlich unter der Regenjacke als ich in ziemlichem Scheiß-Wetter durchs Ranoch-Moor gelaufen bin. Vor Alpha war ja so Grid-Fleece im Trend, ich habe damals mein Haglöfs Fleece z.B. auch in Wales permanent getragen.
Klar - es ist immer Teil vom Zwiebelschicht-System. Wärme-Regulation ist eben ein Skill und ich finde Alpha spielt da voll seine Stärken aus.
Ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass bei Wind die Isolationsleistung sofort auf 0 geht. Sie ist dann nur stark verringert. In vielen Fällen ist das ja aber auch genau gut so - manchmal braucht man ja nur ein paar Grad mehr Wärme. Insbesondere wenn man davon ausgeht, dass man ohnehin in Bewegung ist. Gilt ja als "active insulation". Wie mehrfach erwähnt ist die Vielseitigkeit nicht zu schlagen. Als ich den Fishermans-Trail gegangen bin gab es ein paar Tage mit viel Wind und da war eine leichte Alpha-Schicht über dem Baselayer genau richtig - es war etwas wärmer und dabei super belüftet. Eine Windjacke wäre sicher viel schneller klamm geworden.
Ich habe Alpha auch schon bewusst als Baselayer unter meinem Sun-Hoodie getragen. Der Hoodie ist ja aus etwas dichterem Gewebe, das reicht dann auch als leichter Wind-Schutz.
Nutze Alpha sehr gerne in meinem Schlaf-System.
Also totale Empfehlung.
Einzig die Mikroplastik-Geschichte ist doof. Und wenn Du das andere Teil schon hast ist weniger Kaufen sicherlich ökologisch sinnvoller.