Beiträge von GirlOnTrail

    Ganz informatives Video zum Thema Kohlenmonoxid-Gefahr beim Gebrauch eines Kochers im Zelt, „the silent killer“. Passt ja gerade saisonal.

    Interessant, dass die Nutzung als „Heizung“ bei rundum offener und entsprechend „belüfteter“ Flamme sich sogar so unkritisch zeigte (keine Empfehlung!). In den Kommentaren erklärt jemand, dass das Problem nicht die kalte Oberfläche des Topfes ist (beim Schneeschmelzen, wie vom Youtuber dargestellt), sondern die relative „Sauerstoffabschirmung“ der Flamme. Achtung, Wärmetauschertöpfe sind offenbar besonders kritisch.

    Ob hier wirklich jemand auf die Idee kommt, den Kocher im Innenzelt zu nutzen, weiß ich nicht. Ich selber zündele bislang höchstens in der Apside. (Was ich tatsächlich nicht wusste, ist die enorme HWZ von aufgenommenem und „eingebauten“ CO!)

    Hi Heff, die ist aus PE. ChatGPT meint dazu, es sei ein sicheres und geeignetes Material, das keine Weichmacher und Phtalate abgebe (naja, es ist und bleibt ˋne Plastikflasche…), geschmacksneutral, lebensmittelecht und chemisch stabil sei, es reagiere nicht mit Wasser und Säften. Sei aber nicht für Heißgetränke geeignet. Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.

    Das Originalprodukt gibt es von RUF, habe ich gerade auf amazon gefunden („RUF Pfannkuchen Shaker“), aber gibt es mit Sicherheit in jedem größeren Supermarkt. Meine Flasche war eine no-name-Discounter-Variante, ich glaube, von LIDL oder NETTO (?).

    P.S.: Der Deckel der RUF-Flasche sieht schwerer aus.

    P.P.S.: Die Nalgene-Faltflaschen sind auch aus PE. Ich traue dem jetzt einfach mal.

    Falls auch mal jemand nach etwas Stabilerem, Haltbareren in gleichzeitig etwas speziellerem Format mit weiter (!) Trinköffnung und deutlicher Taillierung (plus hier wirklich ausgeprägten Griffmulden, vorgesehen für kräftiges „shaky shaky“) sucht:

    Pulverflasche mit einem Fertigprodukt für Pfannkuchen.

    (Eine Generation, die so etwas zur Herstellung von Eier-Pfannkuchen benötigt, scheint mir verloren, aber das ist ein anderes Thema. Ich wollte die Flasche und habe das zur Strafe gegessen).

    Mit 40g (Ring noch nicht entfernt) am oberen Level, aber null crinkly, extrem gut zu reinigen / zu trocknen, beinahe so stabil wie eine gekaufte Trinkflasche und für mich mit der perfekten Trinköffnungsgröße. Verformt sich nicht, wenn man sie mit Bungee einspannt (über die Griffmulden gespannt hält das auch am Rad). Sehr flach für speziellere Packbedürfnisse (darum ging es mir), enthält exakt 700ml.


    -Durston X-Mid 1, deutlich besser geworden (Gen 3), trail weight 1250 gr.

    (….)

    Trail weight ist Fly, Inner, Pole(s), 6 Heringe mit Schnur und ein Reparaturkit (Hülse, Tape, Schnur).

    Da muss ich jetzt aber mal kurz nachhaken, wie kommst Du auf das Gewicht? Unabhängig von der nachgefragten Eignung, die ja hier im Forum unterschiedlich bewertet wird. Selbst mit meinem üppig gepimpten solid bin ich sehr deutlich unter 1kg mit der 1P-Version.

    Edit: P.S.: Ah, die Poles sind‘s? „keine Trekkingstöcke“ hatte ich dann wohl mißverstanden.

    Ich lebe in einem Landstrich, in dem leider alles geklaut wird, was nicht niet- und nagelfest ist (und leider auch viel Vandalismus betrieben wird). Hätte, glaube ich, Sorge, mich darauf zu verlassen, dass „vital erforderliche“ Equipment-Bestandteile dann auch tatsächlich vor Ort & unbeschädigt sind. Ich verstehe das so, dass man schon eine Tageswanderung entfernt ist vom Ausgangspunkt oder nächsten Anlaufpunkt. Bereitet Dir das kein Unbehagen? Wenn man dann wieder ein Backup mithätte, macht es ja keinen Sinn. (In den Alpen oder sonstigem Hochgebirge gilt erfahrungsgemäß diesbezüglich eine andere Moral.)

    Interessant, was andere sich so ausdenken. ;) Bin auch deutlich mehr der Typ „komplett autark mit eigenem Rucksackinhalt“ und der damit verbundenen Spontaneität und Freiheit.

    Grundsätzlich mißfällt mir eher, Dinge in der Natur zu hinterlassen oder zu „platzieren“, und sei es auch nur vorübergehend. Passt für mich nicht zu „LNT“. Es gehört dort nicht hin.

    EDIT: Der Beitrag enthielt Informationen / Empfehlungen zu von mir für Outdoor-Aufnahmen genutztem Equipment:


    +++Sony Alpha 6500, div. Objektive (z.B. das beliebte 12er Samyang für Landschaft) (…). Eine RX100 habe ich auch, (…) (top! Empfehlung! Nur eben kein Objektivwechsel möglich). +++

    Was für eine schöne, tiefsinnige und sympathische Zeltgespräche-Folge!

    Ich habe so hart mitgenickt. Die „Jungs“ haben wirklich noch viel zu wenige Abonnenten in dem Podcast-Format. (Ist eigentlich total bescheuert, aber ich mag es sooo viel lieber, wenn ich auch Gesichter zum Anschauen als Video habe, nicht nur die Audiospur, selbst, wenn das tablet dann beim Abwaschen in der Ecke hinter mir steht und ich nur sehr gelegentlich hinschaue! 😅 Finde das Videoformat daher super. )

    Bin schon anderthalb Jährchen älter als Sebastian und Robert, und ich finde es so schön, dass diese gesunde Wahrnehmung des eigenen Kontextes in der Natur, der natürlichen Bedürfnislage des „Tieres Mensch“ (Bewegung, Anstrengungen bewältigen, Aufgaben lösen, „Abenteuer“ / Neues entdecken, Kontakt mit Mitlebewesen, natürliches Reizumfeld erleben (kein overload, so dass auch Fokussierung möglich ist,…) und auch die tiefe Freude an Flora & Fauna nicht verloren gehen.

    Mir geht es übrigens auch immer so, wenn ich nach Trekking oder Zeltcamping wieder nach Hause komme, dass die schiere Flut / Menge an Dingen mich Zuhause total erschlägt. Und das selbst in einem aufgeräumten, übersichtlichen, nicht vollgeramschten Haushalt mit Tendenz zum Minimalismus.

    Ich höre Euch wirklich gerne, Robert & Sebastian, auch ohne prominente Gäste (was natürlich auch immer spannend ist).

    Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Das deckt sich ja mit dem, was doch viele über die Erfordernisse und Gegebenheiten dort oben sagen.

    Ja, das solid inner des 1P ist für größere Menschen wirklich ein „Schlafsarg“, wenn man nicht gerade vom Bivy kommt und das dann als „very spacious“ empfindet. Habe mir auch schon manches Mal ein Ideechen mehr Inner (Breite) im Verhältnis zum Fly gewünscht, der umspannte Raum ist ja da. Vielleicht ist der Abstand zum Fly beim 1P etwas günstiger? Ich hatte bislang keine ausgesprochenen Probleme mit Berührung, allerdings hatte ich a) auch noch kein Extremwetter und skandinavischen Wind und b) habe ich mein X-Mid wirklich ringsum (UL) verstrippt sowie bis zu 10/12 (Auswahl, inkl. der ganz leichten, winzigen Nägel) Heringe dabei. Aber es ist natürlich kein Tunnel, diese großen Seitenflächen sind, wie sie sind.

    Danke nochmal fürs Mitnehmen.

    Klar war allerdings, dass das Gewicht runter muss! Trangia, 2P Zelt und Deuter Rucksack müssen weichen,

    Ah, alles klar! Ich hatte schon gerätselt wegen - s.o.! ;)

    Aber bei Deiner Größe ist dann ein „2P-Zelt“ wahrscheinlich auch eher ein 3P-Zelt, wenn wirklich noch jemand rein soll. ;) Bist Du mit Deinem X-Mid für die Tour funktionell zufrieden gewesen? (Man hört ja doch mitunter, dass Wandernde dort oben häufiger ein selbststehendes Zelt bevorzugen, oder in Richtung „Hilleberg“ upgraden, zumindest „beim zweiten Mal“.) Ich liebe ja mein X-Mid solid heiß & innig, es ist mir das liebste unter meinen ganzen Zelten. Allerdings braucht es ja schon in der 1P-Version wirklich etwas (einigermaßen ebenen) Platz aufgrund des riesigen Flys. Was ich an dem Zelt ganz enorm finde, ist, wie gut es die Wärme hält. Wahrscheinlich gerade in der kleineren Version.

    Irgendwann möchte ich mir auch noch das 2P gönnen, für Touren, bei denen es nicht auf das letzte Gramm ankommt.

    P.S.: Ah, sorry, lese gerade erst den jüngsten Teil, das hat sich überschnitten! Da schreibst Du ja gerade etwas zum Zelt.

    Das finde ich toll und spannend. Bin leidenschaftliche Schwimmerin.

    Bislang war ich auf dem Wasser „nur“ auf dem SUP unterwegs und fand das super. (Instagram nutze ich leider schon länger nicht mehr).

    Lese gerne mal mit.

    EDIT: Ach, sorry, das öffnet sich gar nicht, da privates Konto. Hatte ich nicht bedacht.