Beiträge von GirlOnTrail

    …um nur die bekanntesten zu nennen.

    Das hat Zündelpotential, haha! 😅 Grüße aus dem UNESCO Welterbe Quedlinburg, der Stadt mit den meisten Fachwerkhäusern in Deutschland, wo Schlösser und Kirchen sich stapeln, in der Nachbarschaft des unbedeutenden Dörfchens Wernigerode. Ok, just joking, die brauchen beide keine Werbung mehr, aber sollte man gerne mal gesehen haben. (Aber spitze, dass mein ehemaliger Wohnort Erwähnung findet, das Fenster zum Harz! 👍 Seesen ist verkehrstechnisch wirklich optimal angebunden, aber von eher - bescheidener Schönheit…)

    Was mir noch einfiel: Harzer Baudensteig, wenn es Höhenmeter und durchaus zähere Anstiege haben darf. Von Baude zu Baude. Im Frühjahr sicher schöner und unkomplizierter als im Februar (Achtung, Höhenlagen, z.B. Hanskühnenburg).

    Was auch sehr schön ist (auch und gerade im Winter!) ist das Oberharzer Wasserregal. Ein weitläufiges Teich- und Wasserläufesystem. In der Gegend steht auch noch ziemlich viel Wald (rund um Clausthal-Zellerfeld). Da könnte man sich auch Touren zusammenstellen.

    Oder der Klosterwanderweg, den man mit einer Harzer Themen-Wandernadel abschliessen kann. Eher bequemeres und ebeneres Wandern am Harzrand. Fände ich persönlich allerdings ebenfalls im Frühjahr oder Frühsommer am schönsten, mit den blühenden Wiesen. Aber verschneit hat es sicher auch etwas.

    Ich möchte mir gerne für meinen neuen Firemaple-Ramen-Topf (800ml) einen Pot Cozy basteln. Meine heißgeliebten Trangia-Hüllen aus recyceltem Filz sind für den großen Topf leider zu klein, desgleichen meine Evernew-Neopren-Taschen.

    Kann ich dafür diesen etwas beschädigten Auto-Scheibenschutz verwenden, mit normalem, silbernem Fasertape geklebt? Das Material ist ja effektiv Plastik, eine Kunststofffolie. Ich frage mich, warum das nicht schmelzen und womöglich eine unheilvolle Verbindung mit meinem Topf eingehen sollte. 🤔 Was verwendet Ihr dafür? Ich möchte den Topf da schon mit heißem Inhalt gefüllt hineinstellen können. Oder eben fast kochendes Wasser in den Topf im Cozy einfüllen.

    Ich hatte mir vom LIDL noch (für den vorgesehenen Zweck) einen stabileren, dickeren Scheibenschutz mitgenommen, der so gesteppt ist, aber der dicke „Stoff“ ist wiederum ganz schön schwer.

    Ergänzung, die Zeltwiese für Spontananwanderungen ist in Schierke auch bis April geschlossen und wird nur fallweise bei trockenem Winterwetter geöffnet. Es gibt aber wirklich noch viele andere, auch kleine Campingplätze im Harz. Da „Harz“ jetzt gänzlich unbestimmt ist und eine riesige Fläche auf 3 Bundesländer verteilt ist, bin ich etwas überfordert mit Tipps.

    Aber ist eigenlich überall schön hier. Wenn man sich nicht unbedingt nach Bad Lauterberg oder so verirrt. 😬

    Derzeit ist Schierke wetterbedingt geschlossen, bis 16.01. aktuell datiert. Braunlage ist geöffnet. Am besten immer vorher anrufen und auch sich ankündigen.

    Gegen 5x täglich ca. 1 Tonne Schnee schippen biete ich aktuell gerne eine kleine Gartenfläche im Ostharz an. 😬

    Kleiner Schechz, soll ja weniger werden. Aktuell haben wir hier, wie erwartet und hinreichend angekündigt, wirklich landunter.

    Der Boden ist wirklich recht zart. Ich nutze eine Unterlage (sowieso immer).

    Wo willst Du es denn einsetzen, Bauerbyter ?

    Das Fly des solid hat 20D Poly. Das ist wirklich absolut nicht empfindlich und hat bei mir schon einiges „ausgelitten“. (Ob das im Material noch verändert wurde, weiß ich nicht, ich habe die allererste Version).

    Zipper sind auch #5er Aquagard aussen beim solid und #3er innen. Ich wäre für europäische Verhältnisse und für überall, wo ich mich auf Kondensation einstellen muss bzw. auf Gras stehe, immer beim solid. Dann ist man halt 65g über dem Kilo für das 2P-Zelt, aber es ist sooo viel wärmer, besser windgeschützt, sand- und zeugdichter, komfortabler und mikroregnet kein Kondens durch das Netz.

    Braucht man das inner mal wirklich nicht, klippt man es aus.

    Also das Solid?

    Ich habe die 1-P-Version und mag es sehr. Auszusetzen gibt es immer etwas, bzw. pro/contra. Das Zelt, insbesondere in der 2P-Variante, hat einen sehr großen Footprint. Im Sturm sind die großen Seitenflächen weniger vorteilhaft als andere Aufbauten. Die Ringe, um das inner abzutrennen / einzuklippen, sind recht fummelig und widerspenstig (kann man natürlich modifizieren).

    Manche finden es schwerer aufzubauen oder finden, es brauche einen ziemlich ebenen Untergrund. (Ich persönlich finde, dass man gerade mit den 2 Trekkingpoles in der Höhe etwas „spielen“ und ausgleichen kann. Man sollte ein scharfes Auge für einen möglichst korrekten rechten Winkel haben, damit steht und fällt der Aufbau des Zeltes.)

    Nicht jeder braucht 2 Eingänge und 2 geräumige Apsiden. Mir gefällt die Flexibilität.

    Ich habe wesentlich mehr als das Minimum von 4 Heringen dabei. (Ja, irgendwie stehen tut es natürlich schon mit 4 Heringen. Aber die „usability“ ist dann doch sehr eingeschränk (Türen), und wenigstens die 2 Trekkingstöcke spanne ich wirklich immer ab, damit steht es vernünftig). Sollte man beim Gewicht mit eindenken.

    Kundenservice ist kaum zu toppen. Das Material gefällt mir sehr gut und wäre auch bei zukünftigen Käufen meine bevorzugte Wahl. Lieber kein Silnylon mehr (hängt einfach elendig durch mit Feuchte) und auch kein DCF.

    Ich habe auch 2 Lanshan und finde die Anordnung der versetzten Trekkingpoles schon besser, das ergibt schon einfach ein ganz anderes Zelt. Nicht zuletzt finde ich es auch sehr schön. ;)

    Edit: Der Muthige war 1min schneller! ;)

    Es gibt auch solche Mitteldinger mit halbem Arm. Ich liebe Westen, und habe in der jüngeren Zeit Begeisterung für die halbärmeligen gefunden, weil mir so eine Weste dann auch bis ziemlich kalt doch reicht, gleichzeitig Gewicht und Volumen spart und für mich versatiler ist. Kommt auf das sonstige Setup an. Ich habe in der Regel noch eine Alpha-Jacke als warme Schicht sowie eine dünne, ultraleichte Windjacke (oder Regenjacke), das reicht mir dann ggfs. am Unterarm. Hauptsache, winddicht ist möglich. Die richtige Isolierung reicht mir dann am Torso und über den Schultern. Bin allerdings auch kein ausgesprochener Wintertrekker bislang.

    Ganz informatives Video zum Thema Kohlenmonoxid-Gefahr beim Gebrauch eines Kochers im Zelt, „the silent killer“. Passt ja gerade saisonal.

    Interessant, dass die Nutzung als „Heizung“ bei rundum offener und entsprechend „belüfteter“ Flamme sich sogar so unkritisch zeigte (keine Empfehlung!). In den Kommentaren erklärt jemand, dass das Problem nicht die kalte Oberfläche des Topfes ist (beim Schneeschmelzen, wie vom Youtuber dargestellt), sondern die relative „Sauerstoffabschirmung“ der Flamme. Achtung, Wärmetauschertöpfe sind offenbar besonders kritisch.

    Ob hier wirklich jemand auf die Idee kommt, den Kocher im Innenzelt zu nutzen, weiß ich nicht. Ich selber zündele bislang höchstens in der Apside. (Was ich tatsächlich nicht wusste, ist die enorme HWZ von aufgenommenem und „eingebauten“ CO!)

    Hi Heff, die ist aus PE. ChatGPT meint dazu, es sei ein sicheres und geeignetes Material, das keine Weichmacher und Phtalate abgebe (naja, es ist und bleibt ˋne Plastikflasche…), geschmacksneutral, lebensmittelecht und chemisch stabil sei, es reagiere nicht mit Wasser und Säften. Sei aber nicht für Heißgetränke geeignet. Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.

    Das Originalprodukt gibt es von RUF, habe ich gerade auf amazon gefunden („RUF Pfannkuchen Shaker“), aber gibt es mit Sicherheit in jedem größeren Supermarkt. Meine Flasche war eine no-name-Discounter-Variante, ich glaube, von LIDL oder NETTO (?).

    P.S.: Der Deckel der RUF-Flasche sieht schwerer aus.

    P.P.S.: Die Nalgene-Faltflaschen sind auch aus PE. Ich traue dem jetzt einfach mal.

    Falls auch mal jemand nach etwas Stabilerem, Haltbareren in gleichzeitig etwas speziellerem Format mit weiter (!) Trinköffnung und deutlicher Taillierung (plus hier wirklich ausgeprägten Griffmulden, vorgesehen für kräftiges „shaky shaky“) sucht:

    Pulverflasche mit einem Fertigprodukt für Pfannkuchen.

    (Eine Generation, die so etwas zur Herstellung von Eier-Pfannkuchen benötigt, scheint mir verloren, aber das ist ein anderes Thema. Ich wollte die Flasche und habe das zur Strafe gegessen).

    Mit 40g (Ring noch nicht entfernt) am oberen Level, aber null crinkly, extrem gut zu reinigen / zu trocknen, beinahe so stabil wie eine gekaufte Trinkflasche und für mich mit der perfekten Trinköffnungsgröße. Verformt sich nicht, wenn man sie mit Bungee einspannt (über die Griffmulden gespannt hält das auch am Rad). Sehr flach für speziellere Packbedürfnisse (darum ging es mir), enthält exakt 700ml.


    -Durston X-Mid 1, deutlich besser geworden (Gen 3), trail weight 1250 gr.

    (….)

    Trail weight ist Fly, Inner, Pole(s), 6 Heringe mit Schnur und ein Reparaturkit (Hülse, Tape, Schnur).

    Da muss ich jetzt aber mal kurz nachhaken, wie kommst Du auf das Gewicht? Unabhängig von der nachgefragten Eignung, die ja hier im Forum unterschiedlich bewertet wird. Selbst mit meinem üppig gepimpten solid bin ich sehr deutlich unter 1kg mit der 1P-Version.

    Edit: P.S.: Ah, die Poles sind‘s? „keine Trekkingstöcke“ hatte ich dann wohl mißverstanden.

    Ich lebe in einem Landstrich, in dem leider alles geklaut wird, was nicht niet- und nagelfest ist (und leider auch viel Vandalismus betrieben wird). Hätte, glaube ich, Sorge, mich darauf zu verlassen, dass „vital erforderliche“ Equipment-Bestandteile dann auch tatsächlich vor Ort & unbeschädigt sind. Ich verstehe das so, dass man schon eine Tageswanderung entfernt ist vom Ausgangspunkt oder nächsten Anlaufpunkt. Bereitet Dir das kein Unbehagen? Wenn man dann wieder ein Backup mithätte, macht es ja keinen Sinn. (In den Alpen oder sonstigem Hochgebirge gilt erfahrungsgemäß diesbezüglich eine andere Moral.)

    Interessant, was andere sich so ausdenken. ;) Bin auch deutlich mehr der Typ „komplett autark mit eigenem Rucksackinhalt“ und der damit verbundenen Spontaneität und Freiheit.

    Grundsätzlich mißfällt mir eher, Dinge in der Natur zu hinterlassen oder zu „platzieren“, und sei es auch nur vorübergehend. Passt für mich nicht zu „LNT“. Es gehört dort nicht hin.

    EDIT: Der Beitrag enthielt Informationen / Empfehlungen zu von mir für Outdoor-Aufnahmen genutztem Equipment:


    +++Sony Alpha 6500, div. Objektive (z.B. das beliebte 12er Samyang für Landschaft) (…). Eine RX100 habe ich auch, (…) (top! Empfehlung! Nur eben kein Objektivwechsel möglich). +++

    Was für eine schöne, tiefsinnige und sympathische Zeltgespräche-Folge!

    Ich habe so hart mitgenickt. Die „Jungs“ haben wirklich noch viel zu wenige Abonnenten in dem Podcast-Format. (Ist eigentlich total bescheuert, aber ich mag es sooo viel lieber, wenn ich auch Gesichter zum Anschauen als Video habe, nicht nur die Audiospur, selbst, wenn das tablet dann beim Abwaschen in der Ecke hinter mir steht und ich nur sehr gelegentlich hinschaue! 😅 Finde das Videoformat daher super. )

    Bin schon anderthalb Jährchen älter als Sebastian und Robert, und ich finde es so schön, dass diese gesunde Wahrnehmung des eigenen Kontextes in der Natur, der natürlichen Bedürfnislage des „Tieres Mensch“ (Bewegung, Anstrengungen bewältigen, Aufgaben lösen, „Abenteuer“ / Neues entdecken, Kontakt mit Mitlebewesen, natürliches Reizumfeld erleben (kein overload, so dass auch Fokussierung möglich ist,…) und auch die tiefe Freude an Flora & Fauna nicht verloren gehen.

    Mir geht es übrigens auch immer so, wenn ich nach Trekking oder Zeltcamping wieder nach Hause komme, dass die schiere Flut / Menge an Dingen mich Zuhause total erschlägt. Und das selbst in einem aufgeräumten, übersichtlichen, nicht vollgeramschten Haushalt mit Tendenz zum Minimalismus.

    Ich höre Euch wirklich gerne, Robert & Sebastian, auch ohne prominente Gäste (was natürlich auch immer spannend ist).