Beiträge von GirlOnTrail
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Part II, weil‘s in der Thundra keine Holzklapptische gibt. Ich war jetzt selber neugierig (und mochte noch ˋnen Teller Suppe).
Alles auf den vereisten Boden in den Schnee gestellt, die Kartusche war hinterher festgefroren. Topf stand auch im Schnee. Einwandfrei, selbes Ergebnis. Kocher läuft sauber durch. Bin selber positiv überrascht.
P.S.: Merke: Bisschen heiß wird Titan doch!… Nicht sofort mit den Fingern wegräumen, das Teil!…
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Werter Wilbert, Dein Wunsch ist mir eine Wonne!

Dank Deiner gab es gerade eine ungeplante Portion Linsensuppe im Garten. Hier sind gerade irgendwas um und bei -6 bis -8 Grad (Wetter-App), mein Nachbar sagt, kälter (-10C), ich habe hier leider tatsächlich kein Außenthermometer.
Setting: angebrochene Kartusche normales Primus Powergas (kein Wintermix) aus dem eiskalten Keller. Erst mal normal aufrecht hingestellt für den ersten Versuch, meine Erwartungshaltung war „null“ - wird nicht funktionieren. Aber holla! 😳 Das Ding fackelt los wie ein Düsenbrenner, ohne Probleme. Die Kombi mit dem Wärmetauschertopf ist wirklich unfassbar. Ich hatte ihn ohne Deckel draufgestellt, und im Moment des Draufstellens, wirklich binnen Sekunden, schlug mein Süppchen blubbernde Kochblasen. So schnell konnte ich mit den Eisfingern gar nicht kleiner drehen. Reduzierte Flamme ging auch. (hab jetzt allerdings auch nicht ewig durchlaufen lassen. Bis dahin kein Splottern.)
Habe Videobeweise gesichert. 😁
Ich habe das Ganze jetzt nicht auf den Boden gestellt, aber die Möglichkeit, irgendwo auf einem Baumstumpf oder Stein anzurichten, hat man ja meist auch. Müsste ich sonst nochmal wiederholen.
Also, ich bin selber erstaunt. Ob man diesem Nicht-Winter-Kocher in der arktischen Thundra sein Leben anvertrauen sollte, weiß ich nicht und möchte es nicht empfehlen. Kann nur sagen, bei den heutigen kalten Temperaturen sprang er sofort an und hat tadellos ein warmes Süppchen bereitet, in Verbindung mit dem Topf in unter einer Minute.
Es hat mich gerade wirklich nochmal überzeugt mit dem sperrigen Set. Wenngleich mir doch auffiel, dass das schon etwas hakelig ist mit dem Auf- und Absetzen, man braucht etwas Übung und die richtige Reihenfolge (wie hier jemand schon schrieb). Erst den Topf aufsetzen, dann anzünden, sonst wird‘s hektisch.
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Kommt wirklich darauf an, wo man unterwegs ist. Ich habe einen Rucksack sowie eine Weste, an denen „werksseitig“ beim Kauf bereits Recco-Reflektoren dran waren und habe mir damals „spaßeshalber“ mal angesehen, wo eine Abdeckung besteht, siehe Übersicht. In D ist es wirklich nur der Alpenraum. Im Ausland kann das schon anders aussehen. Ist man in gut abgedeckten Gegenden unterwegs, finde ich es durchaus sinnvoll, evtl. als add on.
Hilfreich wäre dann, dass einen möglicherweise suchende Personen darüber informiert sind, dass man einen Recco trägt und was das ist.
Ich habe damals mal meiner nahestehendsten Person gesagt, dass ein Recco bei mir ist, wenn der hellgrüne Ortovox Trad zuhause fehlt.
Sie müsste dann nur noch den passenden Heli aus dem Alpenraum abkommandieren. -
(…)
Ich würde entweder ein fertiges kaufen (…)
https://www.walkonthewildside.de/kochgeschirr/4…opren-case.html
<ot> Würde ich ja machen, ich bin diesbezüglich bequem!
Die Evernew-Neoprencases sind super (wenngleich nicht wirklich UL), ich habe davon die beiden größten Größen (glaube ich, ich schaue es nochmal nach), den „#deep pot“ und die „#2“. Leider zu klein. In die #2 passt übrigens der TOAKS-900ml-Titantopf perfekt, falls das jemandem nützlich ist. Ich meine, der „#deep pot“ ging auch knapp, der ist etwas höher, dabei schmaler, da habe ich einen kleinen Trangia-Alutopf drin, mit 82g mein leichtester Pott.</ot>
Je mehr ich mit dem neuen Pott hantiere, umso deutlicher wird, was das vergleichsweise für ein Trumm ist. 🙈 (Ok, andere sind mit Jetboils unterwegs…) Also, der gebastelte Topfschutz-Filz ist schon ganz ok. Vielleicht klebe ich aus dem billigen Scheibenschutz noch etwas, wenn Ihr alle meint, das geht.
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Ok, für den Moment tut‘s das:
Aus einer dieser Trennfilze, die man zwischen Pfannen und Töpfe legt. Dann doch 27g, vielleicht kann man noch etwas am Klebeband sparen.
Die Ohrentüte isoliert bestimmt toll und ist prima abwischbar, aber ist doch etwas schwer. Vielleicht in halbiert. Taugt aber auch als Sitzunterlage sowie Notfall-Aluhut (leider etwas klein).
Einen schönen Samstag gewünscht!
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Kinners, ich verrate jetzt hier meine finstersten und intimsten Geheimnisse, das war nicht der Plan! 😅
wilbo , im Rucksack, innen, oben drauf, mit Deckel und in seiner geschlossenen Hülle! Da läuft nichts aus, das steht, selbstverständlich unter Nutzung etwaiger weiterer wärmender Schichten, die da sowieso drin sind. Gegen 11:00 hab‘ ich zuverlässig Hunger und ab da wird der Porridge etwas weiter vorne, im Magen, weitergetragen (wobei sich erstaunlicherweise das Gewicht der Speiseware gefühlt auf 0 reduziert).
Ich bin schon eine Idee weiter und habe gerade einem höherwertigen Scheibenschutz, deklariert mit „-55 Grad“ und, dankenswerterweise, „+70 Grad“, ein Ohr abgeschnitten.
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Filz ist super. (Dünner, leichter Loden ist auch super.) Ich habe diese wirklich superleichten Taschen / Hüllen von Trangia aus recyceltem „Filz“, die dem bisherigen Equipment passen, nicht aber dem breiten Wärmetauschertopf. Nähen beschränkt sich bei mir bislang auf Reparaturarbeiten, ich besitze auch keine Maschine und weiß da gar kein Bescheid.
Vielleicht wäre das mal eine ultranischige Marktlücke. Custom cozys aus verschiedenen Materialien.

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Das glaube ich Dir gerne, ich allerdings habe tatsächlich keinerlei Klamotte aus Naturgewebe dabei oder an, alles Kunstfaser. Der Pot Cozy dient bei mir auch erstens als Verpackung und „Schmutzschutz“, falls der Topf mal verrußt, und zweitens koche ich mir gerne mal morgens einen fertigen Porridge zum Mitnehmen, der dann in seiner „Thermohülle“ mitkommt und so schön warm bleibt für meinen zuverlässigen zweiten Frühstückshunger. (Ja, könnte man auch unterwegs frisch kochen, mache ich aber nicht, ich mag‘s lieber so.) Sollte ich unterwegs (später am Tag) doch etwas kochen, nehme ich den Rest im Topf im Cozy mit. Dient auch dem Schutz der „Umgebung“ im Rucksack als Thermoisolierung. Dafür funktionierten bislang meine leichten Filztaschen oder Neoprentaschen perfekt. Jetzt brauch‘ ich halt was Neues. Das Teil ist für mich essentiell.
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Merci! 👍 Dann bastele ich morgen mal. Das Material sollte sowohl für Cozy als auch für „multi-use-Matte“ reichen.
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Also das schmilzt bei Euch nicht, auch im Kontakt mit einem wirklich heißen Topf? Mein neuer Topf ist aus Alu, das leitet ja anders als das schnell abkühlende Titan. Irgendwie habe ich kein Vertrauen in dieses Plastikzeug und will keine Dummheit machen.
caficon , cool, mit abklappbarem Deckel, de luxe! 👍
Hm, „lose“ als multi-use ist eine Überlegung, muss ich mal ausprobieren, ob mir das dann nicht zu steif ist zum Wickeln.
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…um nur die bekanntesten zu nennen.
Das hat Zündelpotential, haha! 😅 Grüße aus dem UNESCO Welterbe Quedlinburg, der Stadt mit den meisten Fachwerkhäusern in Deutschland, wo Schlösser und Kirchen sich stapeln, in der Nachbarschaft des unbedeutenden Dörfchens Wernigerode. Ok, just joking, die brauchen beide keine Werbung mehr, aber sollte man gerne mal gesehen haben. (Aber spitze, dass mein ehemaliger Wohnort Erwähnung findet, das Fenster zum Harz! 👍 Seesen ist verkehrstechnisch wirklich optimal angebunden, aber von eher - bescheidener Schönheit…)
Was mir noch einfiel: Harzer Baudensteig, wenn es Höhenmeter und durchaus zähere Anstiege haben darf. Von Baude zu Baude. Im Frühjahr sicher schöner und unkomplizierter als im Februar (Achtung, Höhenlagen, z.B. Hanskühnenburg).
Was auch sehr schön ist (auch und gerade im Winter!) ist das Oberharzer Wasserregal. Ein weitläufiges Teich- und Wasserläufesystem. In der Gegend steht auch noch ziemlich viel Wald (rund um Clausthal-Zellerfeld). Da könnte man sich auch Touren zusammenstellen.
Oder der Klosterwanderweg, den man mit einer Harzer Themen-Wandernadel abschliessen kann. Eher bequemeres und ebeneres Wandern am Harzrand. Fände ich persönlich allerdings ebenfalls im Frühjahr oder Frühsommer am schönsten, mit den blühenden Wiesen. Aber verschneit hat es sicher auch etwas.
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Ich möchte mir gerne für meinen neuen Firemaple-Ramen-Topf (800ml) einen Pot Cozy basteln. Meine heißgeliebten Trangia-Hüllen aus recyceltem Filz sind für den großen Topf leider zu klein, desgleichen meine Evernew-Neopren-Taschen.
Kann ich dafür diesen etwas beschädigten Auto-Scheibenschutz verwenden, mit normalem, silbernem Fasertape geklebt? Das Material ist ja effektiv Plastik, eine Kunststofffolie. Ich frage mich, warum das nicht schmelzen und womöglich eine unheilvolle Verbindung mit meinem Topf eingehen sollte. 🤔 Was verwendet Ihr dafür? Ich möchte den Topf da schon mit heißem Inhalt gefüllt hineinstellen können. Oder eben fast kochendes Wasser in den Topf im Cozy einfüllen.
Ich hatte mir vom LIDL noch (für den vorgesehenen Zweck) einen stabileren, dickeren Scheibenschutz mitgenommen, der so gesteppt ist, aber der dicke „Stoff“ ist wiederum ganz schön schwer.
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Ergänzung, die Zeltwiese für Spontananwanderungen ist in Schierke auch bis April geschlossen und wird nur fallweise bei trockenem Winterwetter geöffnet. Es gibt aber wirklich noch viele andere, auch kleine Campingplätze im Harz. Da „Harz“ jetzt gänzlich unbestimmt ist und eine riesige Fläche auf 3 Bundesländer verteilt ist, bin ich etwas überfordert mit Tipps.
Aber ist eigenlich überall schön hier. Wenn man sich nicht unbedingt nach Bad Lauterberg oder so verirrt. 😬
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Derzeit ist Schierke wetterbedingt geschlossen, bis 16.01. aktuell datiert. Braunlage ist geöffnet. Am besten immer vorher anrufen und auch sich ankündigen.
Gegen 5x täglich ca. 1 Tonne Schnee schippen biete ich aktuell gerne eine kleine Gartenfläche im Ostharz an. 😬
Kleiner Schechz, soll ja weniger werden. Aktuell haben wir hier, wie erwartet und hinreichend angekündigt, wirklich landunter.
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Der Boden ist wirklich recht zart. Ich nutze eine Unterlage (sowieso immer).
Wo willst Du es denn einsetzen, Bauerbyter ?
Das Fly des solid hat 20D Poly. Das ist wirklich absolut nicht empfindlich und hat bei mir schon einiges „ausgelitten“. (Ob das im Material noch verändert wurde, weiß ich nicht, ich habe die allererste Version).
Zipper sind auch #5er Aquagard aussen beim solid und #3er innen. Ich wäre für europäische Verhältnisse und für überall, wo ich mich auf Kondensation einstellen muss bzw. auf Gras stehe, immer beim solid. Dann ist man halt 65g über dem Kilo für das 2P-Zelt, aber es ist sooo viel wärmer, besser windgeschützt, sand- und zeugdichter, komfortabler und mikroregnet kein Kondens durch das Netz.
Braucht man das inner mal wirklich nicht, klippt man es aus.
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Also das Solid?
Ich habe die 1-P-Version und mag es sehr. Auszusetzen gibt es immer etwas, bzw. pro/contra. Das Zelt, insbesondere in der 2P-Variante, hat einen sehr großen Footprint. Im Sturm sind die großen Seitenflächen weniger vorteilhaft als andere Aufbauten. Die Ringe, um das inner abzutrennen / einzuklippen, sind recht fummelig und widerspenstig (kann man natürlich modifizieren).
Manche finden es schwerer aufzubauen oder finden, es brauche einen ziemlich ebenen Untergrund. (Ich persönlich finde, dass man gerade mit den 2 Trekkingpoles in der Höhe etwas „spielen“ und ausgleichen kann. Man sollte ein scharfes Auge für einen möglichst korrekten rechten Winkel haben, damit steht und fällt der Aufbau des Zeltes.)
Nicht jeder braucht 2 Eingänge und 2 geräumige Apsiden. Mir gefällt die Flexibilität.
Ich habe wesentlich mehr als das Minimum von 4 Heringen dabei. (Ja, irgendwie stehen tut es natürlich schon mit 4 Heringen. Aber die „usability“ ist dann doch sehr eingeschränk (Türen), und wenigstens die 2 Trekkingstöcke spanne ich wirklich immer ab, damit steht es vernünftig). Sollte man beim Gewicht mit eindenken.
Kundenservice ist kaum zu toppen. Das Material gefällt mir sehr gut und wäre auch bei zukünftigen Käufen meine bevorzugte Wahl. Lieber kein Silnylon mehr (hängt einfach elendig durch mit Feuchte) und auch kein DCF.
Ich habe auch 2 Lanshan und finde die Anordnung der versetzten Trekkingpoles schon besser, das ergibt schon einfach ein ganz anderes Zelt. Nicht zuletzt finde ich es auch sehr schön.

Edit: Der Muthige war 1min schneller!

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Es gibt auch solche Mitteldinger mit halbem Arm. Ich liebe Westen, und habe in der jüngeren Zeit Begeisterung für die halbärmeligen gefunden, weil mir so eine Weste dann auch bis ziemlich kalt doch reicht, gleichzeitig Gewicht und Volumen spart und für mich versatiler ist. Kommt auf das sonstige Setup an. Ich habe in der Regel noch eine Alpha-Jacke als warme Schicht sowie eine dünne, ultraleichte Windjacke (oder Regenjacke), das reicht mir dann ggfs. am Unterarm. Hauptsache, winddicht ist möglich. Die richtige Isolierung reicht mir dann am Torso und über den Schultern. Bin allerdings auch kein ausgesprochener Wintertrekker bislang.
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Wirklich toll gemacht, extremspaziergaenger! Arthouse. Da weiß jemand, was er macht.
Ich bin Abo Nr. 152.
