Beiträge von GirlOnTrail

    Ja, das kann sehr gut sein, Azes. In Ballenstedt befand sich ja auch die „berühmte“ Kaderschmiede-Parteischule, und in den umliegenden schicken Gründerzeit-Villen der Oberstadt eine gewisse Klientel. (Im Ballenstedter Schloss - derer von Anhalt höchstpersönlich - war die Ausbildungsstätte für Forstwirte untergebracht, jetzt ist es wieder als Museum zugänglich). Hier gab es wirklich ein paar Ecken, wo man mit recht großer Wahrscheinlichkeit regelmäßig Muffelwild antreffen konnte. Deshalb ist es mir so aufgefallen. Ich habe hier seit Jahren kein Mufflon mehr gesehen.

    (Ich wollte jetzt allerdings auch nicht den Wander-thread hier -vermuffeln! )

    Danke Dir, das ist interessant. Wow, da war ja was los auf dem Feld! Ja, das sieht nach „Mischfamilie“ aus. Habe ich so auch noch nicht gesehen.

    Ach, und ich staune doch immer wieder, dass tatsächlich UL-Foristi hier so herumstreunern, am ostharzer AdW - zwischen Wippra und Harzgerode! 😅 Wer weiß, an wem man schonmal vorbeigelaufen ist.

    Hast Du in der jüngeren Zeit in der Region Selketal noch Muffel gesehen, Assel ? Das interessiert mich wirklich. In meiner Spazierregion habe ich sie früher regelmäßig gesehen- der Sattelfleck sticht ja so schön durch die Bäume ins Auge - aber seit der Ausbreitung von Luchs (und Wolf?) ist hier diesbezüglich alles wie ausgestorben. Zwischen Meisdorf und Richtung Selkesicht hatten sie hier früher ein Zuhause, in dem der einsame Wanderer sie regelmäßig versehentlich „über den Haufen laufen“ konnte. Entweder sind sie extrem heimlich geworden, oder, was ich eher empfinde, weg.

    Hallo Sevenfifty , es gibt hier derzeit keinen Schnee mehr. Ich wohne genau in dem genannten Dreieck. ;) Gerade ist es nur sehr windig. Aber das gibt sich ja wieder. Du hast Dir eine schöne Gegend ausgesucht. Gib, wenn Du magst, gerne mal Laut vom Trail. Evtl. laufe ich ein Stündchen mit (sofern gewünscht, ich laufe auch zumeist und gerne alleine!) und könnte einen Schokoriegel mitbringen in die zivilisationsferne Weite des Selketals. ;)

    Aus meiner Sicht brauchst Du absolut keine Microspikes. (Ohne Gewähr) (Edit: Ich hatte hier noch nie welche an, die Höhenlage in der genannten Region ist ja noch sehr dezent. Es ist nicht wie am Brocken.)

    Gehst Du auf den Klostercamping-Campingplatz? Haben die schon wieder auf?

    Das ist wirklich nochmal ein gutes Argument - Schutz der Regenjacke, wenn es nicht regnet. Meine sollte man „eigentlich“ gar nicht mit einem Rucksack belasten gemäß heiliger Membranschonungs-Trageanleitung. Ich hüte sie wie meinen Augapfel, da es sie nicht mehr gibt.

    (Sollte das UL-Forum jetzt doch dazu führen, dass mein Streckenrucksack zukünftig 90g schwerer wird? 😅 )

    Nein, in der Regel nur eine Jacke, entweder Windbreaker oder Regenjacke.

    Windbreaker plus UL-Poncho-Cape (inkl. Rucksackschutz) könnte fallweise vorkommen. Das war eben früher auch immer meine Überzeugung - Regenjacke für „alle Jackenfälle“. Ich habe dann aber den Komfort des windbreakers entdeckt, der leichter ist, gleichzeitig nicht so warm wie die (obwohl dünne) Regenjacke, angenehmer zu tragen, und dass die Kombimöglichkeit mit einer Alpha-Jacke ein weiteres Kleidungsstück ergibt (recht warme Jacke, aber nicht zu warm und zu schwitzig wie mit der Regenjacke) bei wenig Gewicht und Volumen und großer Versatilität. Ist aber tatsächlich eher kein Lanstrecken-Teil für mich bislang, da setze ich im Zweifelsfalle auf die Regenjacke. Wenn mir die 100g easy egal sein könnten, nähme ich sie aber wahrscheinlich mit - gerade auf windigen Höhenzügen und Gipfeln finde ich es sooo angenehm! (und im Grunde muss man gegenrechnen: Fleecejacke versus dünnere Alphajacke plus windbreaker)

    P.S.: Upps, atomartiges Gleichzeitig-Antworten! 😅

    Ich habe ebenfalls einen von RevolutionRace und bin damit SUPERSUPERzufrieden! Bis zu der Anschaffung war ich eine bestürzende Lebensdauer lang der Meinung, keinen Windbreaker zu brauchen, aber das Teil möchte ich nicht mehr missen.

    Ist das Vorgängermodell von diesem hier, noch ohne diesen doppelten Rücken (und daher evtl. noch etwas leichter? Jedenfalls superleicht). Der ist gerade stark reduziert, in „meiner“ Farbe allerdings nur noch in XS erhältlich, aber z.B. in der hellen Farbkombi noch in vielen Größen erhältlich für gerade 35€ (hab damals 99€ bezahlt, meine ich). Kann ich wirklich empfehlen, ist auch nicht zuu fragil, ich stopfe den in sämtliche Rucksäcke, auch für „Alltag“.

    P.S.: Ich muss mich korrigieren, meine Jacke hat ebenfalls schon diese „Rückenlasche“, ist also exakt das oben verlinkte Modell. Die trägt optisch viel weniger auf als auf den Fotos, ist mir noch nie aufgefallen. (Und schwupps ist auch die helle Farbe in „M“ vergriffen, schade! 😅 Hätte direkt nochmal aufgestockt) In Damen-M wiegt das Teil 90g. Gibt es auch für Herren, Modell „Unit light“. (Leichter geht natürlich immer)

    Naja,kommt immer darauf an, worum es einem geht. Die Testkriterien von Stiftung Warentest sind für mich persönlich häufiger nicht brauchbar. Wenn es einem hier nur darum geht, ob der Sonnenschutz als solcher funktioniert, dann sind ganz bestimmt 98% der - auch sehr preiswerten - Produkte geeignet und erfüllen den Job. Ich wollte z.B. kein Produkt mit Octocrylen, gibt aber auch noch mehr als kritisch einzustufende Stoffe.

    Noch schwieriger wird es, wenn man bestimmte Texturen oder ein „Tragegefühl“ haben (oder keinesfalls haben) möchte. Und am schwierigsten, wenn man bei beidem picky ist….

    Im Grunde dürfte man, mit heutigem Wissen, eigentlich nur mineralische Filter wählen. Ich habe da leider auch noch nicht meinen heiligen Gral gefunden und in der nächsten Saison wieder „gesündigt“, nachdem mein Auto an gefühlt allen anthrazitfarbenen Teilen noch Monate nach dem Sommer kaum entfernbaren „whitecast“ trug.

    Aber - grundsätzlich ein unbedingtes Ja zum Sonnenschutz, da nehme ich auch das Gewicht in Kauf.

    Man kann sich übrigens auch Rucksäcke leihen, z.B. hier. Die haben natürlich nicht den heißesten, neuesten, fancy DCF-… äh, Rucksack, aber z.B. den Exped Thunder, einen großen Pajak und mehr. Ich finde den Service & Preis fair, und bei Gefallen kann man kaufen. Gerade dann interessant, wenn es mal schnell gehen muss oder man nur ganz selten ein bestimmtes Volumen benötigt. So kann man ein Modell auch mal so richtig im Echteinsatz probetragen.

    Der Rahmen ist integriert, den bekommst Du nicht ab. Wäschst Du Deine Rucksäcke in der Waschmaschine? Ja, für Handgepäck ist er vermutlich zu lang/hoch (wobei ich die genauen Maximalmaße nicht kenne, bin ewig nicht geflogen).

    Was den Tragekomfort und ein „Feeling“ für den Rucksack angeht, empfehle ich Dir, ihn nochmal alternativ mit „Zeug“ zu befüllen, nicht mit so einem konzentrierten, sehr kompakten Gewicht wie der Kettlebell (vor allem nicht unten hinein). Das täuscht einfach total und reißt dann auf jeden Fall am Rücken. Verteiltes Gewicht fühlt sich ganz anders an.

    Bin gespannt, wie Du Dich entscheidest und ob Du ihn behältst! (Aus persönlicher Erfahrung behielte ich heute nichts mehr, das von Anfang an irgendwie „meh“ ist).

    P.S.: Aber probiere unbedingt mal ausführlich mit der Rückenlängeneinstellung herum, bevor Du ihn zurück schickst! Das ist ja bei dem Modell ganz umfangreich möglich. (Dadurch verändert sich ja, wo das mittige Polster zu liegen kommt - man muss sich seine „Kuhle“ suchen!) Ich habe den auf ganz lang getragen (obwohl ich definitiv keinen 56er-Rücken habe!), und damit passte und saß er dann super, auch die Lastübertragung betreffend.

    Da es ja hier inhaltlich darum geht: Was macht Ihr denn dann? Was sind Eure Strategien? Macht Ihr wirklich was, oder führt die theoretischen Tipps spazieren?

    Ich versuche, mittels Wetter-Apps wenn irgend möglich zu vermeiden, bei Gewitter unterwegs zu sein (funktioniert eben weitestgehend für Tages- oder Wochenendtouren, bei längerem Trekking naturgemäß schwierig). War auch einmal wegen einer ungeplanten Verzögerung (Seilbahn fuhr schon nicht mehr bergab) im dicken Berggewitter am nackten Hang und habe mir geschworen - nie wieder!… Das Risiko ist real und nicht wegzudiskutieren. Wer sehr häufig draußen unterwegs ist, strapaziert das Statistik-Bingo à la „trifft mich schon nicht“.

    (Richtigen Blitzeinschlag in der Nähe habe ich auch schon 2x miterlebt, darunter 1x im metallenen Tomatenhaus in meinem Schrebergarten stehend (hätte auch schief gehen können) - diese unfassbare Energie lehrt einen Demut!…)

    Im Zelt fand ich‘s eigentlich immer recht gemütlich, aber das „shelter-Gefühl“ ist natürlich die reine Illusion. Ich las auch unlängst nochmal, dass reelle Gefahr von Blitzschlag viel eher besteht, als man nach „Sekundenregel“ so gelernt hat - sinngemäß „If you see lightning and hear thunder, you might get struck“.

    Macht Ihr wirklich was, hockt Ihr Euch hin? Irgendwie sind diese metallenen Trekkingstöcke mir auch nicht gerade wohl…

    Der Baudenstieg hat den Charme, das auf jeder Etappe eine warme Baude wartet, die zu einer Rast einlädt

    Das stimmt zwar grundsätzlich, aber, Achtung, bevor sich jemand darauf verlässt und es womöglich darauf ankommt: Unbedingt vorher checken, ob geöffnet ist! Es gibt sowohl saisonale als auch wochentagsbezogene als vereinzelt auch leider immer mal wieder vorübergehend generelle Schließungen.

    Unabhängig davon - viel Spaß im schönen Harz!

    (Kurzsichtigkeit + Hornhautverkrümmung)

    Same here.

    Naja, ich sehe da nicht so viele Optimierungsmöglichkeiten - eine Brille habe ich auf, eine Sonnenbrille mit Sehstärke im Etui, oder (tagsüber zu 99%) umgekehrt. Kontaktlinsen habe ich leider nie vertragen, Lasern wäre cool. (Habe dummerweise meine Partnerschaft mit jemandem, der das ganz exzellent und routiniert macht, vor vielen Jahren diesbezüglich leider ungenutzt verstreichen lassen! 🙈😁 ).

    Für Kontaktlinsen muss man ja auch wieder Zeug mitnehmen.

    Mein Etui ist dieses hier, und ich liebe es heiß & innig. Ist quasi ein UL-Tresor. Geht sicher noch leichter, aber die Sicherheit, dass garantiert nichts versehentlich meine Brille zerdrückt, ist mir mehr wert als ein paar gesparte Gramm. Kennt jedeR Kurzsichtige. ;) Nachts kommt die Brille ins „Himmelfach“ des X-Mid, niemals bodennah.

    Ein Backup habe ich nicht. Bislang ist mir nie eine Brille kaputt gegangen, *toi toi toi*.

    😱 Ist das sicher keine hinterrückse Verkaufsanschiebung?…

    Könnte zu ruckartiger Nachfrage führen an diesem Sonntagabend… Gleich mal googeln…

    P.S./Update: S&P dankt für die Bestellung! 😅 Das sind einfach meine Allrounder. Die Big Sky als gute (wahrscheinlich sogar bessere, mit der Bohrung durch Schaft statt Kopf) Alternative scheinen derzeit auch vergriffen, jedenfalls diesseits des Teiches.

    Was mir noch einfiel, wenn Du ohnehin mal unterwegs bist und austestest: BACH Molecule. Ich hatte das Vorgängermodell zum jetzigen. Der war in large ebenfalls RIESIG (trotz geringerer Volumenangabe gefühlt identisch zum Padje). Bei BACH macht die größere Größe nochmal deutlich an Volumen aus (mehrere Liter plus). Er hat nur kein Mesh-Fach (ggfs. nachrüstbar mir Exped Flashpack), dafür aber einen modularen Aufbau mit Extra-Fächern. Bis 18kg gemäß Hersteller. Sehr stabile Bauart, eher traditionell als UL, aber ebenfalls in der oben genannten Gewichtsrange (und ggfs. abspeckbar).

    Den Exped muss man mögen mit dem ganzen Gestrippe, für mich war der nichts, aber das ist eben, wie immer, total individuell. Er wird ja klassischerweise empfohlen bei diesem Nachfrageprofil.

    Du könntest Dir vielleicht noch den Lundhags Padje light in der 60l-Version anschauen. Den habe ich intensiv getragen. Auch hier gilt: Die Polsterung muss einem liegen, speziell mit dem mittigen oberen Rückenpolster! (Ausprobieren!) Die Lastübertragung auf die Hüfte fand ich gut. Kann allerdings, dies sei klar gesagt, keinerlei Erfahrungen mit der von Dir genannten Gewichtsrange beisteuern. Laut Hersteller soll er bis 20kg vertragen. In einem anderen Forum vertrat ein Fachmann ;) die Meinung, die Nähte seien für „Schwerlast“ nicht ausgelegt. Hab‘ ich, wie gesagt, nicht überprüft. Bei mir hat er klaglos und ohne Schäden alles gewuppt. Die Hüftpolster sind etwas fester und nicht zu voluminös - mir liegt das gerade (kann man gut festzurren), ich kann mit den weichen, dickeren Polstern à la Exped oder Mystery Ranch wiederum nichts anfangen.

    Man sollte ihn unten zunächst mit dem Schlafsack füllen, da er sonst etwas aussacken kann (keine Verstärkung am Boden). Ob einen das überhaupt stört, hängt mit der eigenen Körperform zusammen.

    - sehr guter, umlaufender Alurahmen, Reminiszenz an frühere Außenrahmen-Systeme, und nicht zu fein. Sitzt dadurch sehr stabil. Unzerstörbare Hüftgurtschnalle.

    - Riesen-, Riesentüte! Schluckt absolut alles alleine im Innenfach. 60l echtes Tütenvolumen plus 14l in den Außenfächern. Drauf- und Drunterschnallen zusätzlich möglich. Ich hatte die sperrige Extra-Evazote sogar noch im Innenfach.

    - Super Belüftung. 1150g. Wasserabweisend (Nähte nicht behandelt oder getaped).

    Hüftgurttaschen für das Modell muss man extra kaufen oder sich andere dranbasteln oder eben drauf verzichten. Ich fand sehr vieles an diesem RS gut, mir reicht mittlerweile der kleinere Fulu Core von Lundhags (45l).

    EDIT: Der RS ist auch umfangreich längeneinstellbar (Rückenlänge), was mir sehr gut gefiel.