Beiträge von Namie

    Also ich beschäftige mich mitdem Gedanken/Konzept Sund Hoody da ich eine empfindliche Haut inkl. Sommerspoßen habe.
    Ich es also tunlichst vermeiden sollte zu den gefühlt 100 Sonnenbränden meiner Kindheit noch weitere dazu zu bringen.
    D.h. für mich so ab April bis Oktober schmiere ich mich ständig mit LSF 50 ein. Auch auf meinen Wanderungen.

    Mein Gedanke war nun. Ich lasse das T-Shirt und die Sonnencreme weg ( nur noch ein paar ml. fürs Gesicht) und trage statt T.Shirt und Sonnencreme den Sun Hoody.

    Durch das nicht mehr eincremen müssen erhoffe ich mir das sich auf meiner Haut nicht mehr diese schöne ölig-dreckig-salzige Schicht bildet die Sonnencreme, Schweiß und Wanderdreck so wunderbar hinbekommen. Auch habe ich dann ein Ruhigeres Gewissen wenn ich zur Erfrischung in einen Bach oder See steige und sich um mich herum kein Öliger Film bildet.

    Und ganz ehrlich wie oft laufe ich los und denke dann erst drann das ich mich ja noch eincremen muss.

    Abzüglich des Sport-BHs habe ich auch genau die Sachen mit. Zusätzlich ein Merino oder PP-Langarmshirt zum schlafen und je nach Temperatur und Tour eine Iso Jacke.

    Sun Hoody immer als baselayer. Wenn's zu kalt wird, kommt meist nur die Windjacke drüber. Sollte das nicht reichen oder bereits morgens klar sein, dass es ein kühler Tag wird, kommt der Alpha Hoody UNTER den Sun Hoody (aus den von exULgäuer genannten Gründen).

    Ah super, ja zum schlafen werde ich auch mein Merinoshirt bei behalten.

    Danke : - )

    Disclaimer: Man kann alles auch anders machen, aber mir geht es hier um Optimierung.

    Polartec Alpha erzielt maximales Isolationsgefühl direkt auf der Haut getragen, vor allem, wenn eng geschnitten. Ist quasi ein Netzbaselayer mit Fluff. Wird man vermutlich selten so tragen, aber ich wollts mal erwähnen.

    Sun Hoody würde ich maximal außen (also bis Midlayer-Bereich) tragen. Da der einigermaßen dicht gewebt sein muss, hat der auch einen (zumindest mäßigen) Windbreaker-Effekt. Sollte auch eher weit geschnitten sein, weil angenehmer in der Hitze.

    Die Frage "Sunhoody oder nicht" würde ich am Wind festmachen. Ist der häufig und kühl? Dann erledigt der quasi ständig getragene Windbreaker den UV-Schutz. Ist es eher heiß, dann Sunhoody als Baselayer. Unter den Hoody maximal etwas zur Schweißkontrolle, also etwas "netziges". Hat man keinen Windbreaker im Konzept, dann erledigt das die Frage. UV-Schutz ist äußerst wichtig!

    Danke für den Disclaimer : - ) Mir geht es ja darum das ich das ganze Prinzip dahinter verstehe, bevor ich dann mein Prinzip abändere.

    Da ich beim andern schnell eher zu arm werde trage ich manchmal auch bei Sonne und Wind keinen Windbreaker. Dafür habe ich aber eine sehr empfindliche haut inklusive Sommersproßen d.h. nutze immer Lichtschutzfaktor 50 bei der Sonnencreme und möchte nun schauen ob ich mir das einschmieren durch die richtige Bekleidung sparen kann, dennoch gut geschützt bin und wie sich dann das Konzept Sun Hoody ins gesammt Konzept einfügt.

    Guten Morgen,

    da ich mich so langsam auf neue Wanderabenteuer vorbereite bin ich dabei mein Bekleidungskonzept zu Überarbeiten.

    Daher muss ich, bevor ich mich entscheide ob es einen Sun Hoddy gibt, mal dumm nachfragen wie ihr diesen Kombiniert.

    Übernimmt der Sun Hoody die unterste Schicht egal bei welchen Temperaturen und Wetterverhältnissen (also für mich als Frau nur noch Sport BH dunter)?

    Oder ist er bei weniger heißen Temperaturen dann die mittel Schicht?
    Bzw. allgemein was tragt ihr drunter und drüber bei eurer Ausstattung mit Sun Hoody.

    Ich bin am Überlegen ob es Sinn macht folgende Schichten zu Kombinieren: Sport BH, Sun Hoody, Alpha Direct (stärke weiß ich noch nicht), Wind Jacke, Regen Jacke.

    Bisher war mein Konzept immer Merino-lastig und ich weiß noch nicht ob ich mich davon weg traue ; - )
    Zum vergleichen ich trug: Merino BH, Merino T-Shirt (im Herbst und Winter dünnes Langarmshirt aus Merino), dickeres Merino Langarmshirt, Apex Weste (Decathlon) und Arcterix Jacke (sowohl Wind und Regenjacke aber recht schwer 428 g)

    Geplant ist der Kuststiegen and der Westküste in Schweden ende August - Anfang September.

    Und Anfang Oktober die Sächsische Schweiz.

    Freue mich auf eure Erfahrungswerte und eure Kombinationen.

    Grüße

    Namie

    WeitWanderWade genau so laufe ich auch mal 5 Sekunden, mal nen Km gerade wenn es so schön Bergab rollt aber auch mal ein kurzer Sprint nach oben. und manchmal einfach nur flott gehen...
    Ja wann haben wir es verlernt einfach genau so unterwegs zu sein wie es sich gut anfühlt?

    Hihihi, das geklapper der Stöcke auf Asphalt kann ich auch nicht leiden. Beim Mehrtageswandern stört es mich meist weniger und ich nehme die Stöcke dann erst Innerorts in die Hand und laufe auf größeren Wirtschaftswegen noch fröhlich Klappernd weiter.
    Aber auf meinen Laufstrecken von zuhause aus oder kürzeren Wanderungen lass ich sie Momentan zu Hause.

    Ich habe auch welche von Leki, weil ich die Handschlaufen und die Möglichkeit mich aus zu klicken sehr mag. Zusätzlich sind sie Faltbar und Höhenverstellbar. Mein Dursten x Mid und ich haben unterschiedliche Bedürfnisse an die Stocklänge : - )
    Ich muss sie noch mal nach wiegen aber ich glaube sie Wiegen halt dafür so ca. 50g mehr Pro Stock.

    Die Gumminüpsel mache ich immer als erstes ab und nie wieder drauf 😂

    :love: Das ist eine noch schönere Kreation (wenn auch vermutlich auch unbeabsichtigt). Kleine, bisher noch sehr kurze Laufeinheiten lege ich seit zwei Wochen auch ein. Nur schnelles Gehen, auch bergauf, hat nach meinem Eindruck die Sehnen nicht mehr genug herausgefordert. Und früher, in der guten alten Zeit, in der ich mich draußen ohne Einschränkungen und Nachdenken bewegt habe, habe ich Trailrunning schon geliebt, bevor ich wusste, dass es so genannt wird.

    Ja ich war früher auch Läuferin, musste aber in den letzten Jahren anfangen umzudenken. Vielleicht kommt das "eine Strecke nur Laufen" irgendwann zurück, aber ich habe aufgehört es verbissen zu wollen.

    Antonia2020 : Oja, die Peinlich-Phase hatte ich auch. Aber mittlerweile hat sich das gelegt und so langsam gibt es auch kleine Erfolgserlebnisse, z.B. habe ich bei der letzten Tour an einer längeren steilen Bergauf-Passage Radfahrer eingeholt. Peronealsehne musste ich jetzt erstmal nachgucken - puh, so ganz hasenrein ist diese Stelle bei mir auch nicht, habe ich bisher immer unter Achilles-Umkreis verbucht. Wechseljahre sind echt besch... - nur das Ausbleiben der Periode ist für Outdooraktivitäten ne feine Sache. Vielleicht sollten wir für diesen Bereich einen eigenen Thread aufmachen?

    Melwen : Guter Spruch! Und ja, Bewegung an der frischen Luft tut einfach nur gut. Mental, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Physis, aber auch direkt.

    Alkohol geht bei mir zum Glück. Ich trinke wenig, aber in den letzte Wochen tendenziell wieder etwas mehr - seitdem ich auch noch herausgefunden habe, dass ein bestimmter, fies juckender Hautausschlag nur in Zusammenhang mit Kuhmilcheiweiß auftritt und ich folglich auf Kuhmilcheiweiß-Unverträglichkeit tippe und damit noch mehr Lebensmittel rausgeflogen sind (unglaublich, wo überall Milchpulver drin ist! Aber wenigstens gehen Roh- und Urmilch plus fette Milchprodukte, abgesehen von Schaf- und Ziegenmilchkram), merke ich, dass ich gelegentlich Kompensation in Form von einem Glas Wein oder auch mal ein Bier "brauche", zu viel Verzicht ist einfach nur Schrott.

    Ich bin (leider) bisher in den (Vor)wechseljahren noch nicht bei dem Angenehmen ausbleiben der Periode angekommen. Dafür aber andere Merkliche unterschiede festgestellt und mich Schritt für Schritt damit angefreundet bzw. auf dem Weg mich damit anzufreunden. : - )
    Zum Thema Entzündungen: mit Reizdarmsymptomatik habe ich für mich eine 90/95% Regel gefunden. Ich achte im Alltag meist sehr gut auf all das was ich vertrage und die 5-10% Ausnahmen vertrage ich dann ganz gut. Häuft es sich zu sehr mit den Ausnahmen spüre ich das und fahre dann wieder zurück. Bei Mehrtageswanderungen verkraftet mein Körper Ausnahmen oft sogar besser. Bei Sportlichen Herausforderungen die mehr Belastungen haben wird er jedoch wieder zur Mimose und braucht noch mehr Pflege. > Was ich damit sagen will. Es lohnt sich so ein bisschen herauszufinden was wie geht und was eben nicht.

    Ich würde mich auch einfach mal unter (dieses Tolle Wort musste ich klauen) Trailwanderrunning - tranierende einordnen.

    Ich habe es bisher aus Mangel an einem Wort unter Speedhikuing sortiert. Aber mir gefällt Trailwunderrunning viel besser. : - ) Und es beschreibt die Sache zu 100 %.

    Ich lasse im Training zwar meist die Stöcke weg. Habe aber früher durchaus auch Nordic-Walking betrieben und nutze die Stöcke nach wie vor auf meinen Mehrtageswanderungen ( natürlich mit etwas anderer Technik). Kenne und kann aber auch die Nordic- Walking- Techniken gut.

    Ich hatte vor etwas über einem Jahr einen Bandscheibenvorfall in der LWS (mein zweiter in der LWS und leider nicht die einzigen zei in meinem Körper :) > schlechtes Bindegewebe, Stress und Hypermobilität erlauben kein nachlassen im Krafttraining ohne irgendwann schmerzlich zu spüren das ich mich stetig um meinen Körper kümmern darf - auf allen Ebenen).
    Daraus habe ich mich nun wieder gut aufgebaut und habe gerade Gestern mit meiner neuen erstandenen Gewichtsweste meine 12 km Runde absolviert.
    Ich bin meist mit Laufrucksack unterwegs, weil ich Gürteltaschen usw. nicht leiden kann. Die Laufweste passt auch über die Gewichtsweste. Dann Wandere ich los und wann immer ich Lust habe mal ein paar Meter zu Joggen mache ich dass. Mir hilft es ungemein ermüdungs- und Belastungserscheinungen zu minimieren wenn ich immer mal wieder kurz laufe. Mache ich Mittlerweile auch bei meinen Wanderungen so. Ich habe mir Kinder als Vorbild genommen, die auch mal gehen, mal springen mal rennen so wie sie lustig sind....

    Guten Morgen,

    ich Plane im Oktober den Soonwaldsteig von Bingen nach Kirn zu laufen danach geht es ein kleines Stück mit dem Zug nach Winnweiler und dann geht es noch 4 Tage durch die Pfalz (von Treckingplatz zu Treckingplatz).

    Ich denke es wird recht ruhig aber so ganz Still in Deutschland?

    Auf dem Soonwaldsteig, hat es eine Strecke da hört man etwas die Windräder. Ich glaube dafür hört man sehr selten Straße.

    In der Pfalz finde ich es wunderschön und oft auch sehr ruhig, aber natürlich gibt es auch da Momente in denen man die STraße Kreuzt oder ihr näher kommt und dann hört man sicher den ein oder anderen Motorradfahrer und uach mal ein Auto ...

    Ich würde mal noch den Lechweg in den Raum werfen.

    Je nach Jahreszeit mit dem Tipp ihn umgekehrt zu laufen als er beschrieben wird. Also von Füssen zur Lechquelle.

    Sollte es jedoch später im Jahr werden kann es sinnvoll sein an der Lechquelle (Formarinsee) zu beginnen oder die Ettappe vom Formarinsee nach Lech sogar weg zu lassen, sollte der Winter schon Einzug halten.

    Hier https://www.lechweg.com/de/ findest du alles zum Lechweg inklusive Gastgeber usw.

    Der Weg ist gut in 7-8 Tagen zu bewältigen. Ich bin ihn, mit Jugendlichen ;) Elan vor 11 Jahren, in 3,5 Tagen gegangen (allerdings ohne die Letzte Etappe, bin in Lech abgebogen und habe noch eine Hüttentour Runde angehängt die mich dann etwas später auch an den Formarinsee gebracht hat).

    Sollte doch mal ein Tag zu lang werden kann man sich auch immer wieder ein Stück mit dem Bus mitnehmen lassen.


    Viele Grüße

    Namie

    Bei mir ist das mit der Angst oder dem mulmigen Gefühl ganz wechselhaft.

    Prinzipiell stellen sich beim Zelten in Deutschland immer die Gedanken ein dass ich nicht entdeckt werden will...

    Früher hatte ich Angst vor Wildschweinen, spätestens nach der Nacht als eine ganze Rotte am Zelt vorbei stiefelte und sich schleunigst vom Acker machten als ich geklatscht habe, war es da aber mit der Sorge vorbei.

    Dafür stelle ich in Deutschland meine Schuhe und alles ins Zelt aus "Angst" vor diebischen Füchsen.

    Regen, Schnee und Wind war bisher immer so dass ich mich im Zelt sicher fühlte. Gewitter hatte ich noch nicht im Zelt.

    Prinzipiell gehe ich aber, ein mal drin im Zelt nicht mehr gerne raus wenn es dunkel ist... ich mag die Nordischen Sommernächte mit licht :)

    Hello, kann jmd etwas dazu sagen, wie verlässlich die Wasser-Stashs an den Treckingcamps und an der neuen Hütte am Teufelsfels befüllt werden/sind? Tue mich ja sehr schwer sowas fest einzuplanen.

    So weit ich weiß sollte man sich nicht zu 100% auf die Wasserflaschen an den Camps verlassen. Ich habe schon 3 mal am Camp Alteburg übernachtet und jedesmal gab es Wasser vor Ort. Aber eben keine Garantie.

    Breaze hatte den Link zu den Offenen wasserhähnen geteilt:

    Netz offener Wasserhähne — Soonwaldsteig


    Ich Plane im Oktober (wenn ich gesundheitlich bis dahin wieder auf den Füßen stehe) den Soonwaldsteig zu laufen und habe mir die Stellen der offenen Wasserhähne mit in die Route Markiert, auch wenn das mal ein kleiner Umweg ist. Besser als am Ende kein Wasser haben.

    Ich und mein Partner lernen seit ca. 1 Jahr schwedisch an der VHS (1 x im Monat 3,25 Stunden) ich lerne zusätzlich mit Babbel.

    Ich bin leider überhaupt nicht sprachbegabt, bin ich motiviert klappt es besser bin ich es nicht lass ich es auch mal schleifen... aber Kontinuierlich bleibt dann doch immer mehr hängen.

    Hey Christian,

    du hast schon viele gute Antworten bekommen.

    Meine Tipps wären:

    - Trainingspensum und Regeneration verändern. > Nach deiner Pause das training auf 3 bis max. 4 Tage aufteilen, dafür besser gestallten. D.h. dich mal mit Trainingsplänen auseinandersetze und schauen das du mehr und bessere Regenerationszeiten bekommst. Übrigens ist nach einem Belastungstag, ein stressiger Arbeitstag (an dem du vielleicht dann noch 10 Stunden nur sitzt) keine gut Regeneration für deinen Körper :) also das gesamt bild betrachten.

    Auch der hinweis mehr in Zone 1 und 2 zulaufen ist sicher sehr sehr wertvoll! :)

    - Wenn du alle 1-2 Wochen ein Intervall oder Tempotraining machst, lässt sich dieses Wunderbar mit Lauf abc Einheiten und Stabi Übungen vervollständigen.

    - unterschiedliche Schuhe laufen. Ich habe auch meinen Lieblingsschuh (Altra Lone Peak) gebe meinem Fuß aber mind. 1 x die Woche auch einen anderen Schuh zum Laufen ....

    - Deinen Körper mal genau anschauen und Schwachstellen / Fehlhaltungen finden und für diese Übungen einbauen.

    > oft sind Probleme die so nach und nach kommen und dann gefühlt nicht mehr weg gehen oder direkt wieder kommen einfach die Summe aus dem was wir mitbringen. Fürs Laufen würde ich mir folgende Körperstellen mal genauer anschauen:

    > Füße > ist ein Längs und Quergewölbe noch vorhanden ? Wenn ja wie gut ausgeprägt. > Es gibt ein ganz gutes Buch aus der Spiraldynamik "Gut zu Fuß ein Leben lang" das Gute und viele Übungen bereit hält.


    > Becken eine gute Beckenstellung /Bewegung erzeugt eine gute Laufbewegung. Dazu gehören auch die Kraft der Beine und des Rückens (der Muskeln die das Becken bewegen und stabilisieren) und die Rotationsmöglichkeiten der Brustwirbelsäule.


    Auf Instagramm und Youtube findest du super viele Kraft und Mobi-Übungen für Läufer, baue einfach 2 x die Woche ein paar Übungen ein. Wenn du erst mal merkst das es hilft, kommt die Motivation, vielleicht noch ein bisschen mehr zu machen, von selbst.

    Viele Grüße Namie