Je nach eigenem Anspruch und nach Schwierigkeit der Wegfindung bzw. Qualität von Ausschilderung und Karte:
- ideal natürlich: Karte dauerhaft mitlesen, also möglichst immer (wenigstens ungefähr) wissen wo man ist.
- oder wenigstens: Streckenführung vorab angeschaut haben und grob im Kopf haben, an welchen Abzweigungen vielleicht mehr Aufmerksamkeit gefordert sein könnte und auf welche markanten Merkmale man für die Wegfindung achten muss.
- Dabei nicht nur genau ein Merkmal mit einbeziehen sondern mehrere. Also nicht nur "an der nächsten Kreuzung links" merken, weil ja vielleicht vor meiner eigentlichen Abzweigung noch eine weitere kleine Kreuzung kommt, die nicht auf der Karte ist und an der ich noch geradeaus gehen müsste. Wenn es dann auf einmal bergab geht, obwohl ich laut Planung doch eher bergauf müsste oder wenn ich vor mir schon den Waldrand sehe, obwohl mein geplanter Weg doch tiefer in den Wald führen müsste usw. dann kann ich schneller merken, dass was nicht stimmt.
Bei Wanderwegen, die ja meist in beide Richtungen ausgeschildert sind, kann man sich auch mal ein paar Schritte nach der Kreuzung umdrehen und die Beschilderung in Gegenrichtung anschauen, die vielleicht deutlicher ist. Oder ihr Fehlen als Hinweis nehmen, dass man wohl den falschen Abzweig genommen hat und beim anderen Abzweig nachschauen.