Beiträge von wilbo

    Moin!

    Dank einer scharfkantigen Metallschnalle habe ich nun Einblick in eine der leichten Nordisk Schaum-Matten.

    Die Matten sind mit zwei unterschiedlich dichten Schumstoffen gefüllt. Ich nehme an, dass damit die Gewichtsreduzierung erreicht wird.

    So, nun mache ich die Klappe wieder zu.
    VG. -wilbo-

    Nach der Menge an Kunststoff zu urteilen in die wir uns einpacken und versuchen uns damit die Natur vom Leib zu halten tue ich mich schwer an letzteres zu glauben, verstehe aber die Romantik des Gedankens

    Man könnte recht leicht weitgehend „plastikfrei“ unterwegs sein. Nur ist das Konzept des Teilens bei Solowanderungen schwierig umzusetzen.

    Ich würde das gar nicht so negativ belegt sehen.
    Menschen sind vielseitig begabte Wesen, die nicht nur aus intellektuellen Leistungen und Funktionieren in der Gruppe ihre Befriedigung ziehen. Wir möchten unseren Körper spüren, etwas mit den Händen machen und uns mit unserem alten Lebensraum, „Natur“ auseinandersetzen. Auch das direkte Erleben von Ursache-Wirkung ist beim Wandern wieder unmittelbar zu spüren.
    Sich für kurze oder längere Zeit aus der Gesellschaft Anderer auszuklinken, halte ich für Gesund und kann unterschiedliche Tiefen unserer Persönlichkeit berühren.

    Die Schnur doppelt zu Schlaufen habe ich so noch nie gesehen.
    Diese Schnur ist eigentlich zu dünn für die Löcher. Das so zum Umgehen ist ganz plietsch, nur wie Du schon sagtest, damit schwer bis gar nicht zu verschieben.
    Dreiecks-Spanner sind super und lassen sich normalerweise besonders gut unter Spannung verstellen.

    Ich würde an den X-Dome Schlaufen, kleine Karabiner hängen und daran eine lange Schnur mit zwei Leinenspannern befestigen.
    So kann ich entscheiden, ob die Schnüre dran bleiben oder sie bei Bedarf schnell an-clippe.
    Insgesamt würde ich mir 6 solcher Leinen fertig machen, um bei Wind auf der Luv-Seite die Stangen V-förmig abspannen zu können.

    Diese Schnüre sind leicht, günstig und haben eine ausreichende Burchlast.
    Ehe diese Schnüre reißen, bekommt man im Vorfeld ganz andere Probleme mit dem Zelt. 8o

    Meist wird die Haltekraft solcher dünnen Schnüre maßlos unterschätzt. In diesem Fall liegt die Bruchlast bei 90 kg. Man könnte mich also an einer Schnur locker hochziehen, ohne dass sie reißt.

    Ich wähle etwas dickere Schüre von 2,5 bis 3 mm, wenn die sicher in LineLocs halten sollen oder ich hauptsächlich Knoten mache.
    Dyneema-Schnüre brauche ich in diesem Fall nicht, da reines Dyneema in den meisten Leinenspannern rutscht und mir in der Handhabung zu dünn ist. Man kann auch Polyester-Schnüre mit Dyneema-Kern verwenden, aber solche Bruchlasten sind in unserem Bereich eigentlich komplett irrelevant.
    Ich orientiere mich immer an dem schwächsten Glied in der Kräfte-Kette und das dürfte beim X-Dome der direkte Zugpunkt in der Zeltnaht sein oder der kleine Alu-Karabiner.

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Das mit den Abspannleinen ist immer ein Kompromiss zwischen dem optimalen Zugwinkel und der Stolpergefahr.
    Dementsprechend verwende ich als Einzelschnur Längen von 150 bis 200 cm. Wenn ich einen Trekkingstock zur Erhöhung des Zugwinkels verwende, sind es 250 cm.
    Als Material nehme ich 2 mm Polyester-Schnur in Hellgrau, Gelb oder Rot, wenn ich mit entsprechendem Licht unterwegs bin.
    Die Leinenspanner kommen von Ali. Ich kann aber auch Spannung mit Knoten erzeugen, brauche dafür aber etwas längere Schnüre.

    Du hast hier von einer Y-Abspannung geschrieben.

    Diese Abspannung geht V-förmig von einem Abspannpunkt auf zwei Fixpunkte am Boden. Mit dem Abstand der beiden Heringe erreicht man, dass die Stange weniger Spiel zu den Seiten hat. An den Schmalseiten kann man sich bei einer Kuppel meist einen Hering mit der anderen V-Abspannung teilen.

    VG. -wilbo-

    Moin UbiVul !

    Ist die Methode mit Transferklebeband und einem eigens zugeschnittenen Rohstreifen DCF drüber denn besser oder preiswerter als einfach DCF Tape selbstklebend zu nehmen, ...

    Das kommt drauf an. ;)
    Wenn es nur um eine kleine Reparatur geht, würde ich einfach ein Stück DCF Tape kaufen.
    Bei der Fertigung meiner Tarps brauche ich lange Meter und da wäre es Rechenexempel, wie viel Zeit mir ein teures Tape an Eigenproduktion spart. Dies ist natürlich auch abhängig vom Stundenlohn, den ich mir selber berechne.

    Bei Camo-DCF finde ich es passender, das gleiche Material auch als Tape zu verwenden. Hier gibt es sogar Unterschiede bei der Außen- und Innenseite, sodass ich je nach Anwendung verschiedene Tapes anfertige.

    VG. -wilbo-

    Auch die Möglichkeit, mit den Treckingstöcken zu unterstützen, dürfte hier nicht mehr viel für die Kopfenden nützen. Wenigstens hält der Stoff und das Gestänge....

    Bekanntermaßen halte ich wenig von dem Hersteller, bin aber offen mich überraschen zu lassen, was dessen Produkte angeht.

    Das, was ich hier von dem YouTuber sehe, ist komplette Ignoranz gegenüber der Zeltkonstruktion.
    Anders gesagt, kann man sich beim Aufbau kaum noch inkompetenter zeigen.