Beiträge von wilbo

    Flasche aus Titan kommt nicht in Frage, völlig irrsinnige Preise.

    Lustigerweise sind die Gewichte von den Titan- und Edelstahlflaschen fast identisch. Manchmal ist sogar das Edelstahlteil leichter.
    Titan kann dünnwandiger verarbeitet und wird damit leichter. Meine älteste Titan Buddel ist mir bisher dreimal heruntergefallen und das war neulich einmal zu viel. :rolleyes:
    Ich habe unsere Familie mit Edelstahlflaschen von verschiedenen Händlern versorgt. Hier nur ein Beispiel:
    https://de.aliexpress.com/item/400130804…dapt=glo2deuDie Flaschen unterscheiden sich leicht im Verschluss und in der Form des Bodens.

    Ich bevorzuge reine Metall-Verschlüsse. Im Gegensatz zu den Kunststoffgewinden quietschen die etwas beim Zu- und Aufdrehen.
    Dann gibt es noch kurze und lange Gewinde am Hals. Die kurzen sind praktischer, um mal einen Schluck zu nehmen und die Flasche schnell wieder zuzudrehen. Die langen Gewinde finde ich vertrauenerweckender, sobald ich die Flasche mit in den Schlafsack nehme.

    Der Henkel am Verschluss ist einfach nur gesteckt. Die Flasche kann getrost in die Spülmaschine, aber den Deckel reinige ich inzwischen nur noch per Hand. Das Wasser bekommt man zwar immer irgendwie raus, ist aber ärgerlicher Aufwand.

    Ach ja, und die 1l Edelstahl Buddel wiegt 205 g. (Selber gewogen) ;)

    VG. -wilbo-

    Ich vermute, dass das hier ein Fake Angebot ist:

    Wenn ich ernsthaftes Interesse an dem Artikel hätte, würde ich gezielte Fragen zum Produkt stellen.
    Fake-Anbieter haben meist keine Erfahrungen mit dem Produkt, halten sich allgemein oder verhaspeln sich sogar.

    Im Zweifel kaufe ich dann über den Käuferschutz-Service. Die Abwicklung ist zwar p.i.t.a., aber wenn man es einmal durchgestanden hat, ist dies ein sicherer Weg zum Kauf.

    Die linke Beinchen-Auflage ist verschwunden, aber für weniger als eine halbe Stunde nicht so schlecht!
    (Und es ist keine andere Perspektive vom Produkt)

    Trotzdem beeindruckend.

    ... aber nicht paranoid werden.

    Kleine Geschichte am Rande.

    Wilbo möchte auf den Kleinanzeigen was verkaufen und ein Interessent meldet sich.
    Nach einer kurzen Anfrage bittet er mich, doch einen Zettel mit Datum und seinem Namen zusammen mit dem Produkt zu fotografieren.
    Das ist ja mal clever, machte ihm ein Foto des Produkts mit einem Päppchen und der Aufschrift »Ich bin echt«, plus Herzchen.

    Als Antwort kam, gut gemacht!
    Zuerst dachte ich, das sei ironisch gemeint ...

    Ich vermute schwer, dass es sehr von der Außentemperatur abhängt, ob das zielführend ist, oder nicht. D.h. ob man beim langsamen Kochen in kalten Umgebungen viel Wärme über den Topf wieder an die Umgebung verliert.

    Jupp, das befürchte ich ebenfalls.
    Min. 29:15

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    P.S.: wilbo Evtl. (hoffentlich, ich käme gerne) schaffe ich es kommendes Jahr mal an die Burg Ludwigstein. Dann bringe ich gerne mal alles zum Befingern mit, inklusive des feschen Tischchens. ;)

    Super, dann können Wettkochen machen. :)
    Mein Töpfchen ist gestern angekommen, aber leider passt der Wärmetauscher nicht besonders gut zum Fire Maple 118A.
    Die Beinchen gehen bei dem Brenner nicht zentrisch von der Mitte nach außen, sondern etwas seitlich verschoben.
    Man könnte den Topf da irgendwie drauf-quälen, aber nur mit sanfter Gewalt.

    Da man den FMS-118A so einfach auseinanderbauen kann, ist das Problem mithilfe einer Rohrzange schnell gelöst.
    Jetzt passt der Topf sogar (fast immer) ;) auf Anhieb drauf.

    Wir haben bei uns Nachts knapp über null. Ich habe das Setup mal draußen stehen und morgens einen Test gemacht.

    Heute Morgen wurde der 900 ml Fire Maple Pot zusammen mit dem FMS-118A getestet.

    Lufttemperatur 4 und Wasser 3 Grad. (Der Topf stand die Nacht draußen).
    Die 500 ml kochten in 3:45 Min. und die Kombi verbrauchte 6 g Butan-Gas.

    Dann wollte ich nochmal sehen, wie sich der Brenner mit Flüssiggas macht.
    Lufttemperatur immer noch 4 Grad, aber das Brunnenwasser hatte 9 Grad.
    500 ml kochten in 3:00 Min. mit einem Verbrauch von 8 g Butan.

    Der Brenner hat im Flüssiggas-Modus permanent »gepumpt«, aber brannte dabei recht zuverlässig.
    Ich glaube, in der Kombi ist zusammen mit hochwertigem Gas noch einiges drin.

    Soto Windmaster und Fire Maple-217.

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    Der FMC-217 hat eine sinnvolle Füllhöhe von 600 ml und wiegt mit Titan Deckel gut 180 g.
    (Hier mit 500 ml gezeigt)

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    Mit dem Soto Windmaster, (80 g) kocht der halbe Liter in ca. 2 Min. und verbraucht dabei 7 g Gas.
    Wenn man das Gas herunterregelt, verlängert sich die Kochzeit auf 4 Min. und der Verbrauch verringert sich auf 5,5 g. So brennt der Windmaster sogar noch leiser als ohnehin schon. Für mich kommt damit schon an den angenehm leisen MSR Reactor ran.

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    Das Ganze Setup wiegt, exklusive Gaskartusche 260 g, mit Packsack 285 g.
    Im Großen und Ganzen durchaus konkurrenzfähig zu den System-Kochern und dabei deutlich flexibler!

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    Der Deckel passt mit Kartusche leider nicht mehr oben darauf und kommt unten in den Packsack.

    VG. -wilbo-

    Ergänzung

    Leider habe ich bei meinen Messungen feststellen müssen, dass die Wärmetauscher das Wasser nur schneller zum Kochen bringen. Der Brennstoffverbrauch ist im Vergleich zu einem normalen Topf annähernd gleich. Man kann das Mehrgewicht also nicht durch Brennstoffersparnis herausrechnen. :(

    Im Gegensatz dazu sind Töpfe mit großer Bodenfläche tatsächlich effektiver und setzen die Energie besser in die Erwärmung des Wassers um. Eigentlich muss man nur nach irgendeinem leichten Topf suchen, dessen Breite gerade noch vertretbar ist und der zum Flammenbild des Brenners passt.

    Zitat

    Am 4.4.2019 um 19:58 schrieb dasbleibtzuhause:

    Grundsätzlich finde ich Schlauchbrenner sehr praktisch, da niedrig (Umkippgefahr minimiert, besser vor Wind zu schützen, Flüssiggasbetrieb im Winter möglich etc..)

    Inzwischen habe ich ca. 10 leichte Gas-Brenner mit dünnen Vergaser-Röhren unter null getestet und alle neigten zum „pumpen“ im Betrieb. Brenner mit stärkeren Rohrdurchmessern, wie der Trangia Gasbrenner und sein China clone arbeiten bei Frost dagegen einwandfrei. Die beiden Einbaubrenner sind bedauerlicherweise etwas schwer und haben einen recht hohen Verbrauch.
    Mit Isobutan als Brennstoff kann man allerdings ohne Flüssiggas-Einspeisung noch gut unter null kochen.

    Eine außerordentlich umfangreiche Testreihe über 15 Gaskocher.

    The Best Backpacking Stoves of 2025
    We put backpacking stoves head-to-head from brands like Soto, Jetboil, MSR, and others to find the best options for your backcountry excursions.
    www.outdoorgearlab.com

    Ich schaffe mal wieder ein Thema aus »dem Blauen« hier rüber.

    Geschrieben 16. Juli 2017 (Nachbearbeitet)

    Auf der letzten Wintertour habe ich erstaunt den Gasverbrauch beim Schneeschmelzen beobachtet.
    Mein guter alter Primus / Trangia-Gasbrenner hat zwar zuverlässig und mit Power gebrannt, aber leider recht viel Gas verbraucht.

    Zwar rechnen sich Töpfe mit Wärmetauscher erst ab einer gewissen Tourenlänge, aber im Winter weitaus früher als im Sommer. Auch ist in kleinen Gruppen der Warmwasserbedarf pro Tag höher, als wenn man solo unterwegs ist. So kommt man viel eher an den „Break-even Point“ beim Gasverbrauch.

    Ich habe schon lange nach einem effektiven Gasbrenner für meinen Pico-85 gesucht. Bisher habe ich bei Bedarf den Primus-Trangia Clone eingebaut. Aber der hat ebenfalls schon unter normalen Bedingungen einen Gasverbrauch von 15 g pro Liter.

    Heute habe ich den GSI Pinnacle 4 season stove für den Pico umbauen und testen können.
    Zusammen mit dem Wärmetauscher Topf von »Fire Maple« sinkt der Verbrauch auf 10 g Gas pro Liter. Das entspräche, dem verbrauch vom MSR Reactor!

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    Der Brennerkopf konzentriert die Flamme auf die Topfmitte und ist damit eher für kleinere Topfdurchmesser geeignet.

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    Der Pinnacle Schlauchbrenner passt umgebaut gut in den Pico-85. Von den Proportionen sieht das viel besser aus, als mit dem dicken Trangia-Gasbrenner.


    Das Einclip-Set wiegt nun 127 g.

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    Der »Duschkopfbrenner« ist zwar relativ laut, funktioniert aber brauchbar im Flüssiggasmodus. Zusammen mit meiner billo Butanflasche brauchte es nur eine Minute vorheizen, um dann sauber Flüssiggas verbrennen zu können.

    Der GSI Pinnacle 4 season stove wiegt werksmäßig ca.160 g. es ist solide verarbeitet: Edelstahl, Messing und Kupferrohr, kein Alu!
    Das Problem von den meisten anderen »4 season stoves« sind die dünnen Vergaser-Röhrchen.
    Das Flüssiggas kommt aufgrund des geringen Durchmessers nicht ausreichend auf Temperatur. Der Verbrennungsprozess stockt, es kommt zum »pumpen« und manchmal zu kleinen Stichflammen.

    Leider schwächelt der Brenner bei Minustemperaturen wie alle anderen Kocher, mit geringem Rohrdurchmesser.
    Ich könnte mir vorstellen, dass auch ein dünnes Röhrchen funktioniert, wenn es nur genügen Strecke am Brennerkopf zum Vergasen hat.

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    Das Knick-Blech habe ich vom China-Brenner kannibalisiert. Die Löcher im Pico haben keinen negativen Einfluss auf die Stabilität, das ist zäher Edelstahl.

    Ob das ganze sinnvoll ist, kann sich jeder selbst ausrechnen.
    Mein 1l Titan Topf wiegt 147 g. der Wärmetauscher Topf wiegt 80 g mehr.
    Wenn ich 5 g Gas pro Liter spare, müsste ich schon 16 Liter verbrauchen, um an den „Break-even Point“ zu kommen.

    Es kleckert sich halt einiges zusammen und lohnt halt nur, wenn Spiritus nicht mehr effektiv verbrennt:
    Leergewicht der Butanflasche, 95 g
    top&top Adapter, 40 g
    GSI-Brenner, 127 g

    = 262 g. das wäre gut 1/4 Liter Spiritus!

    VG. -wilbo-

    Es geht mir hauptsächlich um warme Hände bzw. Aufwärmen derselben, nicht um „Arbeitshandschuhe“. Wasserdicht sollten sie sein. Gerne Fäustlinge.

    Ohne bestimmte Produktempfehlung.
    Innenhandschuh, warm, in Reihenfolge: Fausthandschuhe, Lobster (Zweifingerhandschuhe), Fingerhandschuhe.
    Am besten wärmt mich Wolle.

    Beim Außenhandschuh, (Fäustling) ist mir schnell raus- und reinzukommen sehr wichtig. Wenn Stulpe, dann standfest, sonst wird es mir zu fummelig.
    Schlaufen, dass man die Außenhandschuhe gegebenenfalls am Handgelenk baumeln lassen kann.

    Sollte sich der Wärmetauscher in dieser Hinsicht „verlängernd“ auswirken, wäre das cool und komfortabel. (Ich finde 25% auch nicht wenig!)

    Bitte berichte, ob Deine Erwartungen erfüllt werden.

    Falls das irgendwie untergegangen ist, mir ging es auch mehr darum, *wie* das Set kocht.

    Wie hakelig ist denn das Aufsetzen des Topfes auf den Brenner. Ich könnte mir vorstellen, dass man „blind“ die Schlitze nur schwer trifft?