Beiträge von whr

    Oberhalb der Baumgrenze bzw. in baumfreiem Gelände, mit viel Sonne (Jahreszeit und Wetter), und ganztags oben auf dem Rucksack. Panel 90-100 g + PB 10.000 mAh, abends meist wieder voll, nachts daraus die Geräte geladen. So ca. 1100 Meilen auf dem PCT. Weiter im Norden dann besser eine größere PB.

    Seitentaschen sind zugänglich ohne den Rucksack absetzen zu müssen laut Decathlon. Haben ziemlich sicher ne Öffnung zum Rücken.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Wenn ich das sehe, wüsste ich nicht, wie?

    Naja, es müssten dann auch schon noch Trinkblasenfans sein. An die Seitentaschen kommt man ohne Absetzen oder Hilfe anderer nicht heran.

    Für mich wäre der nichts.

    War ja auch früher so. Bis vor zwei Monaten.

    Formal sieht es m. W. so aus: ich stehe mit einem Visum am immigration counter. Dann werde ich typischerweise in einen Nebenraum geführt und dort weiter befragt. Der officer widerruft mein Visum mit sofortiger Wirkung; in Folge dessen ist mein Status jetzt: illegaler Immigrant; ich habe den Einreiseprozess gestartet und besitze keine Einreisegenehmigung (mehr). Normalerweise würde dann angeboten, von der Einreise zurückzutreten und wieder nach Hause zu fliegen.

    Aber was ist normal?

    Edit: gerade gelesen, dass heute das Auswärtige Amt die Reisehinweise für USA entsprechend angepasst hat.

    In Kürze auf deutsch:

    • Arbeitet Freelance und nur zwischenzeitlich - und schreibt (bezahlt?) unter anderem für die US Seite TheTrek - wenn sie das als Teil ihres Wanderns in den USA macht wäre das ja Arbeit für ein US-Unternehmen, während sie in den USA ist und somit auf einem Tourist-Visum illegal. Und selbst Volunteer-Work in Bereichen und Tätigkeiten die üblicherweise bezahlt sind zählt im Zweifel als Arbeit.

    The Trek ist Volunteer, unbezahlt. Daraus ein Arbeitsverhältnis konstruieren zu wollen ist absurd. Damit könntest Du jeden Touristen, der etwas auf FB schreibt (und damit einem US-Unternehmen Werbeeinnahmen verschafft) einsperren und abschieben.

    In den Kommentaren des im Eingangspost verlinkten "The Trek"-Artikels findet man die Info, dass sie 2024 eine Verlängerung des 6-Monats-Zeitraums um 2 Monate beantragt hatte (möglicherweise spät, das sollte man min. 45 Tage vorher machen). Das führt zunächst zu einer Duldung nach Ablauf der 6 Monate und dann bei Genehmigung zur Rückkehr in den legalen Aufenthaltsstatus. Die Verlängerung wurde genehmigt, aber erst nach ihrer tatsächlichen Ausreise (nach ca. 7 Monaten); das könnte zu einem (falschen) "overstay"-Vermerk geführt haben.

    Ansonsten zitiere ich einen Kommentar:

    Zitat

    I hate to say this, but her experience is not that unusual for an unmarried young woman entering the US on a nonimmigrant visa that is in a relationship with a US citizen. I guarantee the two main reasons are how she answered questions about this relationship, and that the border officer questioning her was an ahole stickler for the rules. They often won’t give you a specific reason for denial, but the relationship was the reason.

    Und noch direkt von der Betroffenen:

    Einreise in die USA: Warum ein Visum keine Garantie ist und wie ihr euch vorbereiten solltet - Weltwanderin
    Ein gültiges Visum bedeutet nicht automatisch eine problemlose Einreise in die USA. Die finale Entscheidung liegt bei der US-Grenzschutzbehörde (CBP), und es…
    weltwanderin.de

    Ich finde das Verhalten der Beamten wohl seltsam. Mehrfache Einreise mag sein, aber ich kenne die Abstände dazwischen nicht.

    Augenscheinlich war sie 6 Monate in den USA (CDT sobo?), dann zusammen mit ihrem Freund 90 Tage in DE (Höchstdauer visafreier Aufenthalt im Schengen-Raum) und dann eben wieder nach USA. Es gibt halt - anders als in Schengen, wo 90 aus 180 Tagen Aufenthalt zulässig ist - keine Regel für die Häufigkeit der Visa-Nutzung. Entscheidung je nachdem, an wen Du kommst.

    Einige Hersteller sind was das Gewicht angeht leider untermotorisiert. Ich möchte aber keine 2 Packungen essen um satt zu sein. X(

    Das ist eigentlich mein Problem mit all diesen Tüten. An einem typischen langen Wandertag verbrauche ich ca. 4500 kcal. Auch wenn ich unterwegs nur 3500 davon ersetze, wären die typischen 600-700 kcal einer solchen Tüte maximal 20% des Tagesbedarfs. Mit Olivenöl kann ich noch 150-200 kcal zugeben, wenn es halbwegs dazu passt; aber das reicht mir nicht, und sperrig (Tüte) und teuer ist das Zeug obendrein. Mit Basiskomponenten, Reis, Bohnen, Couscous, Kartoffelpüree, Röstzwiebeln, Jerky, Cashews, ... kriege ich mehr Mampf für weniger.

    Bei jemandem, der in den letzten drei Jahren zweimal für längere Zeit in USA gewesen und jeweils rechtzeitig wieder ausgereist ist, also eine perfekte Travel History hat (besser als ein Erstbesucher), sollte es aber gerade keinen Anlass geben, anzunehmen, dass die Person nicht wieder ausreisen möchte.

    Ich vermute, dass es nicht empfehlenswert ist, ausgerechnet in Miami FL einzureisen.

    Natürlich ist es schon immer vorgekommen, dass ESTA / B-2 für nicht-touristische Zwecke missbraucht wurde, und daraus resultierende Zurückweisungen (völlig zu Recht). Auch dass offenbar bestimmte Personengruppen in irgendein Raster fallen und jedes Mal bei der Einreise zum "Spezial-Interview" im Hinterzimmer landen - ein betroffener deutscher Hiker ("tux") hat mir das letztes Jahr auf dem PCT erzählt. Ich selbst hatte nie irgendwelchen Ärger.

    Aber der von Christine verlinkte Fall ist eine neue Dimension. Und das Grundproblem ist die fehlende Rechtssicherheit auf Grund der unbeschränkten Einzelfallentscheidung aus dem Bauch heraus.

    Ich habe bisher schon darauf geachtet, die Flüge so zu buchen, dass ich in einem Westküstenstaat den Immigrationsprozess durchlaufe. Dort weiss man wenigstens, was der PCT ist.

    Keine Thruhiker, aber der erste Fall ist das nicht.

    Berlinerin festgehalten: Frau aus US-Knast soll nach Deutschland abgeschoben werden
    Seit über einem Monat befindet sich eine Berlinerin in den USA in Abschiebehaft. Nun kommt Bewegung in die Angelegenheit.
    www.t-online.de
    «Es ist schrecklich»: Deutscher Tourist wollte mit einem Esta über Mexiko in die USA einreisen – jetzt sitzt er in Abschiebehaft
    Der Deutsche Lucas Sielaff befindet sich in US-Abschiebehaft. Er wollte mit einem Esta einreisen. Es ist der zweite Fall dieser Art innerhalb kurzer Zeit.…
    www.tagesanzeiger.ch

    IGBC-Zulassung

    Wird die auch in der Sierra auf dem PCT anerkannt und könnte die Bearcan ersparen?

    Nein, in der Sierra gilt die Liste von Yosemite NP. Auch in der Desolation Wildernis.

    Diese Liste ist nicht identisch mit der des Interagency Grizzly Bear Committee IGBC. Abweichungen gibt es in beiden Richtungen - z. B. wird die Bearikade von Yosemite akzeptiert, obwohl sie keine IGBC-Zulassung hat, die Bags (Ursack und jetzt auch Adotec) aber nicht. Die BearVault 4XX/500 überall.

    Aber Lassen NP (NorCal) und Okanogan-Wenatchee und Mt. Baker-Snoqualmie National Forest (WA) am PCT akzeptieren die Bags.