Welche Größe hat deine Ridgerest denn?
46 x 81 und 146g
Welche Größe hat deine Ridgerest denn?
46 x 81 und 146g
Überlege jetzt doch eher mir einen neuen UQ zu nähen. Gehe ich recht in der Annahme, dass es für so 0° Komfortbereich schon eher ein 200er APEX bedarf? Den Unterschied zu 166er würde man wohl kaum bemerken, oder? Als Aussenmaterial würde ich ein 20d Nylon nehmen.
Wie schlimm es da mit dem Packmass aus? Eventuell einen UQ in 3/4 Länge?
PS: Ein Problem ist, ich hatte mal den Selva 450 von Cumulus, den hab ich nie benutzt, weil er mir zu schwer und klobig war.
Ein Gedanke war, den Trail nächsten Sommer gemeinsam oder zumindest zeitgleich mit anderen zu machen und dann eine Art kollektives Trailtagebuch zu erstellen. Mir war aber nicht bewusst, dass es da schon so viel gibt. Dachte man könnte das Projekt an Mareike von Wanderwach und Kaffee herantragen, die ist ja selbst auch recht EB-begeistert.
Zu Deiner Gearliste: ich frage mich, ob das nicht der perfekte Trail für ein Hängematten-Setup wäre?
Für den Reality-Check wäre die Packliste gut.
Hab sie verlinkt, danke, hatte ich vergessen. Hier nochmal: https://lighterpack.com/r/oe7dx4
Wie praktisch jedes Mal: auf den ersten Blick halbwegs vernünftig, bei genauerer Betrachtung total wertlos, irreführend oder sogar falsch. Dass weder Esbit noch Alkohol praktisch verboten sind auf dem PCT, ist dem Ding auch nicht aufgefallen. Selbst auf Nachfrage kam als Antwort, dass solid fuel stoves grundsätzlich erlaubt wären (falsch), es sich aber empfehlen würde, eine Alternativlösung dabeizuhaben. Womit es sich letztlich selbst widerspricht. Von cold soaking scheinbar noch nix gehört.
Dass mein Schlafsack sicher viel zu kalt wäre, ist nicht aufgefallen.
Ob meine longjohns zu meinem Hoodie passen, kann wohl nur Karl Lagerfeldt entscheiden. Gott hab ihn selig.
Hab mal eben ChatGPT gefragt, ob es meine Packliste optimieren helfen kann. Hab angegeben, dass ich nächstes Jahr ab Mitte Mai den PCT thru-hiken will und meine HRP Packliste als Referenz angegeben. Hier ist die Antwort:
Your gear setup looks quite comprehensive and well-thought-out! Here are some suggestions for optimizing your packlist further:
### General Tips
1. **Weight Distribution**: Ensure heavier items are placed closer to your back and higher in the pack to maintain balance.
2. **Dual-Purpose Items**: Look for items that can serve multiple functions to save weight (e.g., your buff can also act as a towel or pot holder).
3. **Streamline Kitchen Setup**: Consider whether you can simplify your cooking setup by sticking to one stove type. You might not need both the Esbit tray and alcohol stove; choose the one that fits your needs best.
### Shelter and Sleep
- **Tent & Groundsheet**: Check if a lighter alternative for the groundsheet is available. Some ultralight tarps might also suffice, reducing overall weight.
- **Sleeping Pad**: If you find the CCF and EVA pads too bulky, consider a lightweight inflatable pad for comfort.
### Clothing
- **Layering**: Make sure your layers are versatile. For example, your hoodie and longjohns should work together for warmth without excess bulk.
- **Clothing Weight**: Consider replacing your Marmot zip-off pants with a lighter pair or using lightweight shorts that can be paired with longjohns.
### Kitchen
- **Cooking Pot**: A smaller pot (like 450ml) may suffice for solo cooking and can reduce weight.
- **Cup**: You could use your cooking pot as a cup to save weight.
### Electronics
- **Power Bank**: The Nitecore NB 10000 is a great choice; ensure you have enough capacity based on your usage.
- **Minimize Extras**: Assess if you need the monocular or can use your phone for photos and navigation instead.
### Safety and First Aid
- **First Aid Kit**: Consider trimming any non-essential items from your first aid kit to save weight. Focus on essentials for your specific needs.
### Other Suggestions
- **Whistle**: Some hikers opt to carry a smaller whistle or eliminate it if they're confident in their safety strategies.
- **Knife**: Depending on your needs, the Opinel might be more than necessary; consider a lighter knife with fewer functions.
### Final Thoughts
- **Test Your Setup**: Go for a few short hikes with your current pack and evaluate comfort and weight. This real-world testing can help you determine what’s essential and what can be trimmed down.
Let me know if you want to dive deeper into any specific area!
Danke für die Packliste. Was mich interessiert, was war der längste food carry auf dem PCT und hast du das problemlos im GG Murmur untergebracht? Gegebenenfalls auch mit bear canister?
Der Murmur war nur noch Fetzen als ich in Kennedy Meadows angekommen bin. Der hatte halt auch schon einiges auf dem Buckel. Hab dann auf den Kumo gewechselt, fand den Murmur aber bequemer. Maximal 6 Tage food Carry gemacht mit dem Murmur, würde ich schätzen. So genau weiß ich das nicht mehr. Im Kumo dann auch mit Bear canister und Eisaxt. War nicht sonderlich bequem aber ging.
Jedenfalls würde ich schätzen, dass man mir dem Murmur auch 8 Tage tragen kann. Zumindest mit Hüftgurt. Bequem ist sicher anders.
Muss ich nachmessen. Die ist auch bisschen schmaler. Ich falte die zwei mal und nutze sie sehr wohl als Rückenpolster. Nach ein paar Tagen ist die einigermaßen dünn. Rollen geht aber auch gut. Ich sag dir morgen, wie lange sie genau ist. Aber ich glaub, sie einfach die Hälfte der regulären Länge.
So gesehen eigentlich gar nicht so schwer zu merken 😂
Oh echt? Ich dachte immer das wär dann XUL. 🫣
Ja. Normal ist die Thinlite für die Beine. Aber ist es sehr kalt oder sehr hart, dann nehme ich beide für den Oberkörper und dann halt nur den Rucksack für die Beine. Den fülle ich mit allem was ich habe und nicht anhabe.
Ja, das wäre eine super Lösung aus meiner Sicht. Wüsste aber leider nicht, dass Woltlab das unterstützt.
Tja. Das gute, alte Usenet. Wollte aber keiner haben, weil so zentralistische Lösungen viel besser zu kontrollieren sind als dieser freie, open-standard, open-protocol Kram, wo jeder einfach den Client seiner Wahl benutzen kann.
Es kann einen ärgern, dass man es nicht hat.
Das überlege ich mir ja vorher ziemlich gut, ob ich was daheimlassen kann oder nicht. Ich musste jetzt ziemlich lange überlegen, ob ich den Fall jemals hatte, dass ich mich wirklich geärgert habe. Mir ist nichts eingefallen. Dagegen fällt mir fast auf jeder Tour was ein, das ich nicht gebraucht hätte.
Don’t pack your fears! Oder du brauchst halt doch nen Hüftgurt. ![]()
Allzu viel hat sich nicht getan, aber die electronics sind deutlich schwerer mittlerweile.
https://lighterpack.com/r/25g0f7 vs. https://lighterpack.com/r/oe7dx4
Muss mich hier auch outen, bin gerne mal viel schwerer unterwegs, wenn es eh nur ein Wochenende oder so ist. Im Winter auch mal mit Rentierfell. Das Schlafen in einem Cotton-Canvas-Zelt ist auch was, das ich einfach unheimlich toll finde und nen Holzofen hab ich sowieso. Bei UL geht‘s für mich darum Langstrecke zu bewältigen, aber mein Outdoorleben beschränkt sich nunmal nicht darauf. Ich will Pilze sammeln, fnöske herstellen, fat wood finden und wissen, wie ich ein Feuer beim fiesesten Wetter in Gang bringe.
Eine Ausrüstung für alles, anstatt das Gear-Closet weiter zu füllen.
Dem war ich ursprünglich auch verschrieben, musste aber über die Zeit lernen, dass es da noch ganz anderen Perspektiven auf die Sache gibt. Letztlich ist alles an Ausrüstung Verbrauchsmaterial, wie es Christine schon vor langer Zeit konstatiert hat. Ob ich jetzt einen Schlafsack, Rucksack, you-name-it für alles habe oder pro Einsatzbereich etwas sehr spezielles, dann verzögert sich damit letztlich nur der Zeitpunkt, an dem es ersetzt werden muss. Alles hält eben nur so und so lange, nur so viele Nächte, nur so viele Kilometer. Ob ich diese Last der Abnutzung nun auf einem einzigen Gegenstand ausreite, oder sie über mehrere verteile ist letzten Endes ziemlich egal. Im Gegenteil, habe ich Ausrüstungsgegenstände, die jeweils besser angepasst sind an die jeweiligen Bedingungen, habe ich letztlich zumeist einen leichteren Rucksack und ein besseres Erlebnis ohne dass es mehr Kosten oder mehr Umweltbelastung unterm Strich erzeugt.
Ach, und überhaupt sind die allermeisten Ausrüstungsgegenstände bei genauerer Betrachtung ziemlicher Mist und bestenfalls ein ziemlich fauler Kompromiss. Am besten sind wirklich nachwievor die Dinge, die ich gar nicht erst brauche, weil ich gelernt habe, ohne sie auszukommen. Womit wir beim Anfang der Debatte wären. Was ich nicht hab, kann mich auch nicht ärgern!
Tarptent testet nun auch mit Wasser.
Muss man wirklich über jedes Stöckchen springen? 🫣
Nach einem Ruhetag in Jäkkvik geht es weiter. Jäkkvik ist deswegen so toll, weil da ein richtiger ICA Supermarkt ist. Und ausserdem ist der Kyrkans fjällgård auch einfach eine echte Perle. Nun, wen hab ich kurz vor meiner Abreise getroffen? Inge! Sie kam total durchnässt an und war fix und fertig mit ihren Nerven. Sie erzählte mir, dass sie jetzt nur hier ihre Sachen trocknen will und dann nichts wie nach Hause. Darauf zeigte ich ihr die aktuelle Wettervorhersage: Eine Woche lang herrlichster Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. Ich sagte ihr, sie würde sich eine Riesenchance vergeben, wenn sie jetzt einfach die Segel streichen würde. Nach ein bisschen hin und her hat sie sich dann doch entschlossen, hier einen Ruhetag zu verbringen und dann weiterzumarschieren. Hurra! Und ich? Ich buchte ein Busticket, begab mich zu ICA und wartete. Und wartete und wartete. Doch da kam kein Bus. Nachdem ich zum 20. Mal den Fahrplan überprüft hatte, ging ich nach drinnen um Nachzufragen, vielleicht weiss vom Personal ja jemand was genaueres. Einhellige Meinung: heute fährt kein Bus! Warum dem so ist und weshalb der Fahrplan was anderes sagt, konnte mir keiner erklären. Es scheint sich um eine Art kollektives Landbevölkerungs-Borg-Bewusstsein zu handeln. Also doch wieder trampen! Zuversichtlich stellte ich mich an die Strasse und wartete. Eine halbe Stunde später bleibt ein Auto mit Anhänger stehen. Sie waren eigentlich schon an mir vorbeigefahren, hielten dann aber doch noch an. Wie es sich rausstellt eine recht christlich geprägte Familie aus Finnland, die nun aber in Schweden lebt - „gute Arbeitsplätze“ - und gerade auf Urlaubsfahrt ist, nicht unweit von ihrem Zuhause. Sie haben sich wohl meiner erbarmt - „jeden Tag eine gute Tat“. Mir soll‘s recht sein, zu irgendwas muss es ja gut sein. Sie erzählen mir von ihrer christlichen Gemeinde aber ohne irgendwie missionarisch rüberzukommen. Eigentlich ganz interessant. Wir bleiben an einigen Sehenswürdigkeiten stehen, machen Fotos und letztlich schmeißen sie mich an der Kreuzung nach Vuoggatjålme raus, also genau da, wo wir zwei Tage vorher aus dem Dickicht gekrochen kamen.
Es geht ein Weilchen auf einer Straße dahin, bis ich endlich vor dem relativ bekannten Gasthaus stehe. Ich lasse es aber links liegen und ziehe weiter. Ein bisschen später bin ich wieder auf einem single trail und finde mich Mitten in einem echten fjällurskog wieder, ein alter, unberührter Wald aus überwiegend Birken aber auch Kiefern. Alte Bäume, junge Bäume, tote Bäume. Genau das, weshalb ich hier unterwegs bin. Jörgen Johansson beschreibt das Seldutvágge als eine in Vergessenheit geratene Perle des schwedischen fjälls. Ein echter Geheimtipp also. Ich genieße die nächsten Stunde der Wanderung zutiefst. Ich finde einen perfekten Zeltplatz in Seenähe direkt unter ein paar Kiefern und haue mich aufs Ohr.
Früh am nächsten Tag verlasse ich den Urwald, es wird deutlich langweiliger. Brav aufgereihte Birken, auf ihre Abholzung wartend. Ich folge einer schnurstracks geraden Schneise. Und plötzlich ist es auch vorbei mit der guten Markierung. Da scheint das Team noch nicht weitergekommen zu sein, denn bislang war alles ganz neugemacht. Es wird auch deutlich sumpfiger und bald sind auch alle Birken von dieser fiesen Krankheit befallen, die sie halbtot und siech erscheinen lässt und sie letztlich zum Absterben bringt. Am Flussufer entdecke ich ein Camp von Anglern, die fachmännisch ihre Hängematten in Mitten von lauter toten Bäumen befestigt haben; am Horizont eine Wolke, welche frappierende Ähnlichkeit mit der Büste von Charles Darwin trägt. Wer ist schneller, er oder der Helikopter, der sie abholen kommt? Ein paar Stunden später treffe ich auf den Pfad, der südwestlich von einem Wanderparkplatz am Silvervägen kommt. Ab hier treffen ich regelmäßig auf Leute, hauptsächlich Norweger, wie mir scheint. Irgendwie naheliegend. Ich schaffe es bis zum Ikkesjávrre und baue dort mein Zelt auf.
Heute würde es spannend werden, ich war schon etwas nervös beim Aufwachen. Normalerweise würde ich dem Pfad Richtung Mávasjávrre folgen, dort gibt es ein Semaphore und nach Umlegen des Signals wartet man darauf von der anderen Seite abgeholt zu werden. Die Person, die das bislang all die Jahre gemacht hat, macht das aber nicht mehr. Sonderlich billig wäre es ohnehin nicht gewesen. Allgemein wird empfohlen stattdessen den See an seinem östlichen Ende zu queren, dort soll das Wasser wohl nur so hüfthoch sein, sofern es nicht zu viel geregnet hat. Darauf hatte ich aber keine Lust. Ich habe zumindest eine Routenbeschreibung gefunden, wo ein Gröna bandare entlang des Südufers nördlich des Arjep-Sávllo entlanggegangen ist. Auch das empfand ich als wenig freudebringend. Also habe ich im Vorfeld in einschlägigen Foren erfragt, ob man nicht direkt über das Gebirge gehen könne. Nach allgemeinem Dafürhalten habe ich mich also für diese Variante entschieden. Kurz nach der Ikesjaurestugan biege ich demnach links gen Norden ab und folge dem Skårvåjåhkå stromaufwärts bis er sich irgendwann unterhalb von ein paar Altschneefeldern verliert. Hier wird es ein bisschen knifflig, da sich unterhalb dieser Schlickfelder gebildet haben, die nicht so ganz trivial zu passieren waren. Ich weiche Richtung Westen aus und bleibe so immer in nicht allzu steilem Terrain. Im Grunde alles recht einfach zu erwandern, oder Rollator-tauglich, wie es eine gute Freundin von mir formulieren würde. Auf ca 1250m Höhe lässt sich der Gipfel des Arjep-Sávllo bequem an seiner westlichen Flanke passieren und es eröffnet sich ein sagenhafter Blick auf den Ikkesjávrre, das Ganze bei strahlendem Sonnenschein. Alles richtig gemacht! Ein wildgewordenes Rentier leistet mir für eine Weile Gesellschaft und führt ulkige Tänze im Schnee auf. Ich flaniere weiter Richtung Nordwest, treffe auf ein herrliches Hochplateau mit mehreren Seen und mache mich letztendlich an den Abstieg. Ich folge einem kleinen Bach auf der linken Seite. Es wird steiler und steiler und bald erkenne ich, dass es rechts des Baches viel einfacher gewesen wäre. Zu spät! Immer wieder muss ich bis zu 2-3m tief runterklettern. Richtig prickelnd finde ich das nicht, rutsche ich hier ab, findet mich so schnell keiner in dieser Einsamkeit. Irgendwann bin ich dann aber doch unten im Tal angekommen und treffe auf einen Pfad, der kein Wanderpfad ist, wie ich dachte, sondern wieder einmal ein ATV track der wohl zum Mávasjávrre führt. An einer Flussschlinge schlage ich auf einer kleinen Anhöhe mein Lager auf, gehe mich Waschen und sage den nicht vorhandenen Lemmingen Gute Nacht.
Weiter geht es in Richtung Norwegen, erst an einem richtig urigen Canyon entlang, dann drehe ich mehr nordwärts ab und passiere den Vuotsas leicht westlich dessen Gipfels. Ein phantastischer Blick auf das Ballvatnet lässt mein Wanderherz höherschlagen. Mein Pfad ist nicht ganz trivial, weil mich die wellige Landschaft zu einem ewigen Zick-zack-lauf zwingt. Ein paar Falken begleiten mich und versüßen mir den Tag. Bald treffe ich auf einen markierten Wanderweg, dem ich in nördlicher Richtung folge. Ich wechsle auf einen weiteren Pfad Richtung Tjalalveshytta und schlage ungefähr auf deren Höhe mein nächstes Lager auf. Danach geht es weiter Richtung Lomivattnet und Sulitelma. An der neuen Hütte mache ich Rast. Mein Plan war ursprünglich mich danach hinunter in den Ort zu begeben um im Supermarkt dort für Nachschub zu sorgen. Allerdings war in der Hütte soviel übriges Essen (eine ganze Salami, dies und das), Gas sowie Steckdosen um meine Geräte zu laden, dass ich beschloss einfach direkt weiter Richtung Stáloluokta zu ziehen und mich dort im Parvas Kiosk zu versorgen (den gibt es übrigens seit Sommer 2024 nicht mehr, das Geschäft übernimmt vorerst die fjällstation - Zukunft ungewiss). Von nun an ging es auf dem Nordkalottleden weiter. Ich schaffte es noch bis zum ersten größeren See und verbringe dort die Nacht. Recht unspektakulär geht es weiter. NKL eben. Vorbei am Sårjåsjávrre gelange ich schließlich zur Sårjåsjaurestugan. Dort war bereits eine weitere Person, die ihren Rucksack abgestellt hatte, der erste Mensch, mit dem ich seit Jäkkvik ein kurzes Gespräch führe. Und während wir noch reden, sehe ich eine weitere Person am Strand auf uns zukommen. Wild gestikulierend. Seltsam. Als sie bis wenige Meter nahegekommen war, erkenne ich, um wen es sich dabei handelt: mein guter Kumpel Janne (nicht sein echter Name) aus Stockholm. Ich wusste er wäre auf dem Padjelantaleden unterwegs, aber wir haben für uns beschlossen, dass ein Treffen keinen Sinn machen würde, weil es sich einfach zeitlich nicht ergeben würde. Er war aber (wie immer) viel schneller und war dabei eine extra Runde um den Sulitelma zu drehen und so kam er quasi aus falscher Richtung hinter mir her. Crazy! Natürlich sind wir dann erstmal zusammen weitergezogen. Es fing an zu regnen (so richtig) und so beschlossen wir kurz nach Stáddájåhkå Fünfe gerade sein zu lassen und unseren Schlafsäcken das Kommando zu übergeben. Kurz vor Stáloluokta bog er am nächsten Morgen Richtung Kvikkjokk ab, während ich mich auf einen Ruhetag mit Sauna freute.
Gröna Bandet steht auch auf meiner Liste. Befürchte nur, dass ich da zu wenig Erfahrung für habe. Würde mich aber über deine Gedanken freuen, wenn du sie dann hier teilst (-:
Hatte eigentlich nicht vor mein Gröna Bandet vorzustellen, das wird erstens irgendwie zu lang (siehe mein Vita Band) und außerdem war meine Route nicht sonderlich spektakulär. Erst Södra Kungsleden, dann Gestocher, dann quasi Lapplandsleden und abschließend Kungsleden. Bei mir ging es damals pandemiependingt von Sälen bis Abisko. Aber wie du siehst, wenn man will, dann geht es fast ununterbrochen auf markierten Wegen oder halt Straßen dahin. Es gibt an sich nur noch ein kurzes Stück übers Hotagsfjäll, wo keine markierten Wege sind. Und selbst da gibt es ATV Tracks und alte Sami-Pfade (markiert), denen man folgen kann. Frag einfach, wenn du was bestimmtes wissen willst. Gern auch per PM, wenn dir das lieber ist. Oder wir machen nen eigenen Gröna Band Frage und Antwort-Thread. Damit andere auch mitlesen und -schreiben können.