Letztes Jahr wollte ich mit meiner Frau ne Runde im Sarek drehen..aber schon Wochen vorher war es da nur am regnen.
Wir wollten letzten Sommer auch unter anderem eine Runde durch den Sarek drehen. Aber angesichts der Wettervorhersage haben wir dann entschlossen stattdessen im Padjelanta zu bleiben und einen großen Bogen um den Sarek zu machen. Nach Auskunft von Leuten, die wir so getroffen haben, die richtige Entscheidung, denn zu der Zeit ist dann der Rettungshubschrauber drei Mal täglich los, um Leute zu evakuieren. Muss ich nicht haben, wenn es eh schon absehbar war. Wir hatten auch so eine gute Zeit.
In Kvikkjokk haben wir dann letzten Endes aufgegeben, da die Aussichten einfach nicht besser wurden und uns dann die Ideen ausgingen. Selbst bei der Tour rund ums bzw. durchs Padjelanta konnten wir nicht da lang, wo wir wollten, weil ich nicht bei 25m/s Wind über die Hochebenen latsche. Jedenfalls nicht mehr als ich muss.
So ist das eben manchmal. Später sieht man dann auf YouTube, dass Leute zwei-drei Wochen später das schönste Abenteuer erlebt haben. Tja! Kommen ja noch andere Jahre.
PS: Wollte noch sagen, eigentlich gehört das zur Tourenplanung einfach dazu, dass man sich Schlechtwetter-Alternativen überlegt. Die müssen ja nicht unbedingt schlecht sein. Egal ob jetzt Alpen oder Nordskandinavien. Hauptsache draußen!