Ja, hier ist noch ein Barfußwanderer am Start...
Ich dachte schon, dass ich das alleine mache. Aber im häuslichen Umfeld (Wohnung, Garten und Grundstück) bin ich ganzjährig barfuß unterwegs, auch im Winter. Auch ins Dorf gehe ich oft barfuß. Am Anfang haben mich die Leute etwas ungläubig angeguckt. Aber mittlerweile wissen sie, warum ich das mache.
Also, warum tue ich das?
Ein Neben-Ziel ist die Verbesserung meiner Kälteverträglichkeit. Dafür habe ich im letzten Winter auch mit dem Winterbaden angefangen, zwar nur sporadisch, aber in diesem Winter will ich das regelmäßig in einem IBC-Tank machen.
Mein Haupt-Ziel für das Barfußlaufen ist aber, dass ich mehrtägige Wandertouren nur mit XERO-Sandalen (Z-Trail, Z-Trek, Naboso) bestreiten kann. Ich bräuchte dann keine teuren speziellen Wanderschuhe (ALTRAs) mehr. In der Umgebung meines Wohnortes tue ich das bereits, aber auf Mehrtagestouren nur sporadisch.
Wie bin ich darauf gekommen?
Barfußlaufen ist ja gesund, was allgemein bekannt sein dürfte. Aber auf einem Jakobsweg (Via de la Plata, 2018) sah ich einen portugiesischen Wanderer, der auf den Schotterwegen mit leichten Sandalen (ich kenne die unter dem Namen "Jesuslatschen") unterwegs war. Ich erinnere mich, dass mich das unglaublich beeindruckt hat.
Das hat mich "angefixt".