Hat mal jemand versucht den Paris Schlitten in der Mitte durchzusägen, zu kürzen und wieder zu kleben, um ihn genau auf Rucksack-Maße zu bringen?
Beiträge von Bohnenbub
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Kostet neu etwa 800€ (Ski, Bindung, Stiefel, Kurzfell)
Falls es doch in Frage kommt, ich hab für meine Backcountry Ausrüstung (Ski, Bindung, Schuhe, Stöcke, keine Felle) um die 300€ bezahlt, gibt immer mal günstig ältere Modelle.
Guter Punkt. Und vieles kann man günstig gebraucht kaufen. Insbesondere in Norwegen, wo jeder gefühlt 5 Paar Ski rumstehen hat. Hatte den Neupreis nur als Orientierung gedacht.
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Bohnenbub ich hab halt auch mit Ski null Erfahrung. (Mit Schneeschuhen aber auch nich) 😅 das wird super 🤣
Pass insbesondere bei Flussquerungen und Einmündungen in Seen auf und mach dich etwas damit vertraut wo Lawinen lauern. Alles andere wird sich schon finden

Varsom.no ist eine gute Sache. Da gibt es auch eine Eiskarte.
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Kostet neu etwa 800€ (Ski, Bindung, Stiefel, Kurzfell) und braucht je nach Vorerfahrung 1-2 Tage Übung
Sollte man da nicht recht gut Tiefschnee fahren können? Das hält mich immer vom Kauf ab....
In aller Regel bewegst du dich mit "Nordic Fjellski" in vergleichsweise gemäßigtem bis flachem Terrain. Es ist ja eine Art Ski, die dazu gedacht ist im Winter Distanzen zurück zu legen. Nicht, um irgendwo Adrenalin und Geschwindigkeit zu erleben. Diese Ski haben grundsätzlich die gleiche Funktion wie Schneeschuhe: Sie verhindern dein Einsinken im Boden beim "Gehen". Mit dem wirklich riesigen Unterschied zu Schneeschuhen, dass man bei jedem Schritt ein Stück gleitet, die Füße nicht bei jedem Schritt anheben muss, und bergab einfach gleitet. Damit ist man dann vermutlich mindestens 3x so schnell bzw. 3x weniger ermüdend unterwegs wie mit Schneeschuhen.
D.h. es ist kein abfahrtsorientiertes Alpin-Skifahren. Wenn man mit diesen Bindungen wirklich auf elegante Art Steileres bergab fahren würde wollen, ist man beim Telemark Stil – und mit Pulka hinten dran habe ich das erst einmal selber gesehen.
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ich habe keine Skiausrüstung, aber vielleicht denk ich da mal drüber nach.
Kostet neu etwa 800€ (Ski, Bindung, Stiefel, Kurzfell) und braucht je nach Vorerfahrung 1-2 Tage Übung, dann sind die klassischen Unternehmungen drin. Falls du Blut leckst, ist das eine Offenbarung gegenüber dem elenden Gekreuche mit Schneeschuhen. Für deine Reise mit viel Hitchiking allerdings womöglich zugegebenermaßen nicht ideal.
Der Plan is, erstmal oben in Tromsø zu starten (mit der Hoffnung auf Polarlichter) und die restliche Zeit will ich versuchen per Hitchhike richtung Süden zu kommen und immer wieder verschiedene Pots einlegen.
Ok das klingt eher nach Hitchhiking mit Kurztouren bzw. Tagestouren? Ich würde das der Einfachheit halber einfach mit Rucksack machen. Dürfte das Hitchen erheblich beschleunigen.
Edit: Man kann auch die Paris problemlos auf den Rücken nehmen. Wiegt etwa ~1.5kg mehr als so ein Pullpac. Ich persönlich habe das allerdings nur mal zum Test gemacht. Ich kann mir kaum eine Situation vorstellen, wo ich die Pulka gerne auf dem Rücken haben würde. Am Ehesten noch Zu- und Abstiege von großen Gletschern.
Kann man hier ganz gut sehen:
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Wenn ich den Pressetext richtig verstehe, kommt die Silberschicht einfach nur hinzu und ersetzt nichts.
Gut möglich das ich auf dem Schlauch stehe.
Die "Ultra" hat ja eine Kunstfaser-Füllung. Ohne Folien. Wenn jetzt irgendwas hinzukommt ohne etwas wegzulassen, dann müsste sie schwerer werden. Oder eben dünner.
Daher vermute ich, das die Kufa entfällt und stattdessen ein Aufbau wie bei TAR erfolgt.
Ich denke ich hol mir noch ne 5 R vom alten Schlag.
Der Pressetext ist da finde ich sehr explizit. Es bleibt dabei, dass die Matten mit Synthetik gefüllt sind. Es kommt einfach nur Reflektionsfolie hinzu. Was mag die wiegen? Ob sie die paar Gramm nun durch ein paar Gramm weniger Isolationsmaterial oder durch leichteres Isolationsmaterial kompensieren sei mal dahin gestellt.
ZitatDiese Kombination aus der reflektierenden Aluminiumfolie, (...) und dem verbesserten Isolationsmaterial (...)
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Mein Rucksack hat so um die 55 Liter und der Plan is, damit wieder nach Norwegen.
Hallo Mucki, bei so einem kleinen Rucksack und entsprechend geringem Gewicht, in Kombination mit dem Wunsch der Anreise mit Flugzeug, würde ich den Rucksack einfach auf dem Rücken tragen.
Edit: Eine kurze AI Anfrage hat für Sperrgepäck 270-300cm (L+B+H) im Schnitt der Airlines ergeben. Das gilt es natürlich zu verifizieren. Wenn das so ist, wäre es tatsächlich kein Problem einfach die Standardpulka schlechthin, den Paris Sled, als Sportausrüstung mitzunehmen. Rucksack drauf schnallen und am Flughafen mit Folie einwickeln lassen (vorher checken, ob es das bei deinem Abflughafen gibt, ansonsten kann man sich das Material auch selber auf der Rolle kaufen und zu Hause machen, würde die Anreise mit öffentlichen nur etwas verkomplizieren).
da ich mit Schneeschuhen unterwegs sein will.
Urgs 🙃 Gibt es dafür besondere Gründe? Terrain? Keine Ski-Ausrüstung bzw. Erfahrung? Magst du verraten, wo du unterwegs sein möchtest?
Ich hab mir die grüne Wildwanne bei Frankonia als Pulka gekauft.
Interessehalber: Warum ist es die geworden und nicht die Standardpulka für Ski-Touren schlechthin, der Paris Sled, welcher universell von Grönland bis Svalbard und Südpol für gefühlt fast alles eingesetzt wird?
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Es gibt von Feathered Friends und Halite auch Synthetik Overbags für genau diesen Zweck. Sind leider schwer.
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Wenn ich den Pressetext richtig verstehe, kommt die Silberschicht einfach nur hinzu und ersetzt nichts.
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Das habe ich früher getan. Mittlerweile habe ich für mich erkannt, dass 5g gespartes Gewicht es nicht wert sind, jeden Tag 1-2 mal mit den eigenen Fingern halb im Mund rumzuwühlen.
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Ich gehöre nun nicht zu der Fraktion, die sich um Kleinstbeträge allzu sehr schert. Ich weiß auch nicht, was eine reguläre Zahnbürste wiegt. Aber ich war doch durchaus amüsiert und angetan von dem Fund, den meine Freundin gerade strahlend nach Hause getragen hat.
Die Ultraleicht-Bewegung hat es in den Massenmarkt schlechthin geschafft!
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towndawg Ohne jetzt auf die individuellen Gegenstände einzugehen: Hast du den 35L Rucksack schon mal mit aller Ausrüstung und Klamotten gepackt? Wirst du dich nahezu komplett bei den Hütten mit Proviant eindecken? Mir scheint, 35 L Volumen könnte in ordentlich Tetris ausarten.
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Such bei YouTube mal nach „DAC Windlab“. Teils sehr spannend!
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Nortent legt halt beim Gewicht noch mal eins drauf. Und dennoch konnte das Vern1 nicht mit dem Hilleberg Soulo mithalten.
Ich habe das nicht weiter verfolgt. Magst du das kurz erläutern? Finde ich spannend!
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Frag doch die Finse Station / DNT Hütte mal an, ob sie direkt dort welchen verkaufen. Die antworten super schnell: finsehytta.booking@dnt.no
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Zur Planung:
https://ut.no/kart#9.22/59.9435/7.1586
Das ist vom Norwegischen DAV Äquivalent zusammen mit dem Vermessungsamt. Da hast du alle Hütten mit Informationen, sowie alle etablierten Pfade eingezeichnet.
Viel Spaß!
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Nach meinem Verständnis entlädt Kälte einen Akku nicht, sondern verlangsamt einfach die chemischen Prozesse, sodass weniger Spannung anliegt, was ein Batterie-Management-System dann wiederum als Entladung interpretieren könnte. Sobald es wieder warm ist, ist aber alles wie zuvor.
Die Mühe ein modernes Telefon auszuschalten, würde ich mir nicht machen. Ein auf Batterie-Spar-Modus (lässt sich mit einem Swipe und einem Click aktivieren) und Flugmodus (ein weiterer Click) gestelltes iPhone mit halbwegs gesundem Akku ohne Apps, die im Hintergrund rödeln, verbraucht nach meinem Empfinden über Nacht nicht merkbar Strom. Und auch sonst habe ich noch nie GPS an oder abgeschaltet.
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Ich nutze die Kombination aus 0.5 L PET zum Schöpfen/Befüllen und Direktzugriff zum Trinken und je nach Klima 1-3x 2 L Platypus für Camp bzw. Wassertransport. Die Platypus alleine ist mir viel zu nervig zu befüllen, solange es sich nicht um Fließgewässer handelt.
Das wird jetzt, auf die ursprüngliche Fragestellung bezogen OT, aber den Nervfaktor beim Befüllen kenne ich auch. Bei PET-Flaschen mag ich den Plastikgeschmack nicht, weshalb ich mir für den Direktzugriff fürs Trinken unterwegs und Abfüllen den Luxus einer Titanflasche erlaube, je nach Setting als Double-Use (auslaufsichere Wärm- und Trinkflasche) oder Triple-Use (Topfersatz, Wärm- und Trinkflasche). Spätestens mit dem Triple-Use ist das Gewicht wieder drin.
Welche hast du da und was wiegt die? Je weniger Plastik, desto lieber ist es mir.
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Irgendwie hat sich beim Trinkwasser bei mir nie eine Routine eingestellt. 0,5 l PET, 1,5 l PET, 2 l Hydrapack, 0,6 l Befreebeutel, Befreefilter (ohnehin erst nach 30 Jahren damit begonnen), Micropur Forte ... alles in wechselnden Kombinationen. Wiederholter Nerv bei der Befüllung müsste mich jetzt eigentlich zum 2 l CNOC 42 mm greifen lassen. Aber da traue ich dem Verschluss nur so mittelmäßig und der Beutel ist recht schwer und teuer.
Ich nutze die Kombination aus 0.5 L PET zum Schöpfen/Befüllen und Direktzugriff zum Trinken und je nach Klima 1-3x 2 L Platypus für Camp bzw. Wassertransport. Die Platypus alleine ist mir viel zu nervig zu befüllen, solange es sich nicht um Fließgewässer handelt.